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[LCHF Rezept] Pilzpfanne mit Bratklösschen und Spinat

8. Februar 2013 von Knitterfee | 3 Kommentare

Abgewandelt von einem Jamie Oliver-Rezept – eins meiner Lieblingsessen.

Denn: Es geht schnell, es ist nicht allzu teuer und man muss nicht viel würzen, weil die Bratwurst schon einiges an Würze mitbringt.

Zutaten Zutaten
  • 200 Gramm Champignons (ich kaufe braune Bio-Champignons)
  • 200 Gramm Babyspinat, gewaschen und ggf. geputzt
  • 2 ungebrühte Bratwürste, fein
  • Ein Schuss Wasser zum ablöschen
  • 30-50 Gramm Parmesan, gerieben
  • Öl / Butter nach Geschmack und Hunger
  • Frisch geriebener Pfeffer

Wenn alle Zutaten soweit nötig vorbereitet sind, Öl in der Pfanne erhitzen – aber nicht auf höchster Stufe. Unser Herd hat 10 Stufen, und 7-8 ist genau richtig. Dann aus den Bratwürsten kleine Portionen direkt in die Pfanne drücken. Wer das noch nie gemacht hat, sollte ggf. die ersten zum üben auf einen Teller oder Backpapier platzieren. So entstehen die kleinen Klößchen, die dann rundherum angebraten werden. In der Zwischenzeit die Champignons vierteln und mit in die Pfanne geben. Je nach Wunsch und Hunger noch Butter oder Öl dazugeben – die Champignons mögen auch gern noch ein bisschen Fett haben.

Alles gut zusammen weiterbraten, bis die Champignons gar sind. Dann die Petersilienblätter dazugeben, etwas mitgaren lassen (nur 1 oder 2 Minuten sollten reichen). Ggf. mit etwas Wasser ablöschen.

Den Spinat dazugeben (das ist erstmal sehr viel, daher mache ich es in zwei Schritten, erst die eine Hälfte des Spinats, wenn die etwas zusammengefallen ist dann die zweite Hälfte).

Den Parmesan dazugeben und zügig unterrühren. Er gibt dem ganzen etwas Bindung, da Champignons und Spinat doch recht viel Wasser abgeben.

Auf einem Teller mit frischem Pfeffer anrichten.

Hinweis: Dieses Rezept stammt wie bereits oben erwähnt in einer ursprünglichen Version von Jamie Oliver. Dort gibt es natürlich Pappardelle dazu, ausserdem keinen Spinat sondern gemischte Kräuter.

Wer Kohlenhydrate isst, kann sich also gut eine Portion Bandudeln machen und sollte vielleicht nicht so üppig mit dem Fett umgehen, da Bratwurst an sich ja auch schon recht viel Fett hat. Allerdings finde ich das Gericht auch ohne Nudeln sehr sehr lecker und man erspart sich das Nudeln kochen Wink

Ich würde auch behaupten, dass wir es hier mit einem LCHF-konformen Essen zu tun haben, wer das anders sieht, darf mir gerne helfen und mich berichtigen.

N Gudn!

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Ich habe gekocht – und gegessen

19. November 2012 von Knitterfee | 3 Kommentare

Und das ganz allein, ohne Anleitung und Box mal wieder Wink

Ich muss allerdings zugeben, dass ich seit der Kochzauber-Box Chorizo nicht mehr so ganz loswerde – kalt schmeckt sie grauenvoll, aber wenn man sie mit Kartoffeln, Rosmarin und ganz viel Gemüse röstet/bäckt/heissmacht, dann ist sie einfach wunderbar würzig, leicht scharf und leeecker salzig. Die Inspiration für Gericht Nummer 1 kam also aus einer der Boxen, was mich weiterhin davon überzeugt, dass es zumindest ab und zu mal ganz schön ist, das zu essen, was aus der Box kommt, und sich inspirieren zu lassen.
Als ich beim Einkauf beim Edeka über grünen Spargel stolperte, musste ich ihn einfach kaufen. Ich liebliebliebe grünen Spargel. Dazu gab es Kartoffelstäbchen (vorher angaren, Kartoffeln vertragen sich von der Garzeit her nicht mit den anderen Zutaten), Paprika, Schafskäse, Chorizo und Kirschtomaten. Es bietet sich an, die Chrorizo und den Schafskäse immer mit etwas Gemüse zu bedecken, sonst werden diese beiden Zutaten sehr schnell schwarz im Ofen. Die Kirschtomaten platzen durch die Hitze, deswegen bietet es sich an, sie obendrauf zu legen, weil dadurch eine fast süßsaure tomatige Soße entsteht. Gewürzt habe ich das ganze mit etwa 3 Zweigen Rosmarin, Kräutersalz und Pfeffer. 20 Minuten bei 200 Grad. Ungefähr.

Das zweite Gericht ist ein Klassiker bei uns, und daher gab es Pasta mit Hähnchen-Champignon-Geschnetzeltem. Bei Edeka hatte ich schon vor einige Wochen ein neues Würzprodukt gefunden, das»Kräuter und Gewürze pur« heißt. Ich war erstmal nur drumherum geschlichen, aber letztlich habe ich es doch mitgenommen. Ich verwende ja eher selten Fertigprodukte, aber diese Pöttchen finde ich manchmal noch vertretbar. Tatsächlich muss ich aber sagen, dass ich das Ganze gerade für ein massentaugliches Produkt extremst scharf fand – für mich war es aber okay. Vermutlich werde ich das aber nicht nochmal kaufen.

          

Nun aber zum Futter: was gibt es groß zu sagen, Biohähnchen, Vollkornspaghetti, Kochsahne, etwas Frischkäse, Bio-Champignons, Bio-Paprika. Fertig.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche – und was kocht Ihr so?

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Brotsalat mit Kirschtomaten, Mozzarella und Parmaschinken

4. November 2012 von Knitterfee | Keine Kommentare

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Zutaten Zutaten
3 Scheiben (etwa 300g) feinporiges Brot
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
1 TL Kräuterbutter (oder 1 TL Butter+ etwas Kräutersalz)
1 Schalotte

2 Scheiben Parmaschinken
1 Büffelmozzarella
200g Kirschtomaten
Basilikum oder Petersilie nach Wunsch

2 EL weißer Balsamico
3 EL Olivenöl
2 TL Rosmarinsalz (s. Anm.)
Pfeffer

Zubereitung

Vorbereitungen:
Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Die Schalotte schälen und in Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen ebenfalls von der Schale befreien und halbieren. Das Brot und den Mozzarella in gut 1×1 cm große Würfel schneiden.  Basilikum bzw. Petersilie waschen und grob hacken. Balsamico und 3 EL Olivenöl mit dem Rosmarinsalz und Pfeffer für die Vinaigrette vermischen.

Zubereitung:
3 EL Öl in eine weite Pfanne geben und auf höchster Stufe erhitzen. Die Knoblauchzehen und die Brotwürfel in der Pfanne rösten, die Knoblauchzehen aber sofort aus der Pfanne nehmen, wenn sie etwas Farbe bekommen, da sie noch für die Vinaigrette gebraucht werden und bei zu langem braten bitter werden können.
Sobald die Knoblauchzehen leicht angebraten sind, durch eine Knoblauchpresse geben und zur Vinaigrette geben. Das Brot goldbraun rösten und in die Salatschüssel geben und die Kräuterbutter zum schmelzen in die Pfanne geben. Dann die Schalotten kurz in den Kräuterbutter andünsten und ebenfalls zur Vinaigrette geben.
Die halbierten Kirschtomaten, den Mozzarella und das Basilikum/Petersilie zu den Brotwürfeln geben. Den Parmaschinken mit den Händen zerzupfen und ebenfalls dazugeben.
Etwa 5 bis 10 Minuten vor dem Servieren die Vinaigrette darüber geben und alles durchmischen – wer das Brot etwas knuspriger mag, kann auch direkt bis zum servieren warten, wer es etwas weicher mag, kann es natürlich etwas länger ziehen lassen.

Anmerkungen:
Erfahrene Köche können natürlich auch die weiteren Zutaten schneiden, während das Brot röstet, man muss nicht alles vorbereiten.
Es ist wichtig, Büffelmozzarella zu verwenden. Wer keinen bekommt, sollte lieber Parmesanhobel darüber geben.
Ich habe Petersilie verwendet, weil wir kein Basilikum mehr im Haus hatten, üblicherweise nimmt man wohl Basilikum, aber ich fand Petersilie auch super passend.
Zur Kräuterbutter: Man kann auch Butter und Kräutersalz nehmen, ich benutze gerne manchmal einen Hauch Kräuterbutter, weil sie meist bereits recht gut abgestimmt ist. Am liebsten mag ich die Kräuterbutter von Block House oder von Meggle.
Zum Rosmarinsalz: Ich benutze gern Falksalz, das wir mal in der Metro entdeckt haben. Das gibt es in verschiedenen Sorten, unter anderem auch Bärlauch, und eben auch Rosmarinsalz. Ich denke, man kann aber auch 2 TL Meersalz und eine gute Prise getrockneten Rosmarin nehmen – oder frischen, wenn man welchen im Haus hat!
Für die oben abgebildete Variante habe ich ein (von Christian) selbstgebackenes Brot aus Vollkornweizen und Dinkelmehl mit Buttermilch verwendet, das aber sehr locker und verhältnismäßg feinporig für ein fast-Vollkornbrot ist. Ich finde, man muss einen Brotsalat nicht zwangsläufig mit Ciabatta oder Baguette machen, ich finde sogar, dass das etwas schwerere und kräftige Brot einen ganz tollen Charakter mit in den Salat bringt.

Lasst mich wissen, wenn Ihr das Rezept nachkocht und wie es geworden ist – habt einen schönen Sonntag!


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French Toast herzhaft & mediterran

12. September 2012 von Knitterfee | 3 Kommentare

Zutaten:
2 Scheiben Sandwich-Vollkorntoast
1 Ei
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer
ein paar Oliven
2 getrocknete (oder halbgetrocknete) Tomaten
1 EL Ziegenfrischkäse
3 Scheiben Serranoschinken
1 Scheibe mittelalter Gouda
Eine Handvoll Rucola

Das Ei mit etwas Salz und Pfeffer verquirlen und den Toast hineinlegen und das Ei einziehen lassen.
Währenddessen das Öl in der Pfanne erhitzen.
Die Toastscheiben in die Pfanne legen und braten, bis das Ei fest und die Toastscheiben eine goldfarbene Farbe bekommen. In der Zwischenzeit die getrockneten Tomaten und die Oliven kleinhacken.
Eine der Toastscheiben aus der Pfanne nehmen und mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Dann die gehackten Oliven und Tomaten daraufgeben, dann den Rucola.
Die Goudascheibe auf der Toastscheibe, die noch in der Pfanne liegt, anschmelzen lassen und gleichzeitig kurz den Serranoschinken in der Pfanne anwärmen. Dann den Schinken auf den Rucola geben und das Sandwich mit der zweiten Toastscheibe zuklappen.
Mit Balsamico oder Balsamicoreduktion schmeckt’s besonders gut Smile

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