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Kohlrabi-Blumenkohl-Suppe mit Speck

21. Oktober 2014 von Knitterfee | 1 Kommentar

Kohlrabi_Blumenkohl_Suppe

Rezepte schreiben ist nicht so unbedingt mein Talent – hauptsächlich deswegen, weil ich selten nach Rezept koche und mir nie notiere, was ich so in ein Gericht werfe. Manchmal hole ich mir Anregungen von Rezeptseiten, aber meistens werfe ich Dinge zusammen, die funktionieren.
Nachdem ich letzte Woche mit einem Viertel eines etwa medizinballgroßen Kohlrabis nach Hause kam, wusste ich nicht so richtig, was ich nun damit anfangen sollte ausser Suppe kochen.
Denn der Kohlrabi wog ungeschält über 1,2 Kilo, und ich hatte noch fast einen ganzen Blumenkohl im Kühlschrank, der auch dringend weg musste.

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Also hab ich Suppe gemacht. Insbesondere, weil sie sich super wieder einfrieren lässt und man von derart monströsen Gemüsemengen ziemlich lange satt werden kann. Aber, wie ich schon sagte, Rezepte sind nicht so richtig meins, daher versuche ich erst einmal meine Zutatenliste zusammen zu bekommen (eignet sich übrigens für Faulpelze, ich hatte keine Lust Zwiebeln und Suppengrün selber zu schneiden)

Zutaten:
ca 1 kg Kohlrabi
ein kleiner Blumenkohl
2 Packungen TK Zwiebeln (etwa 140 Gramm)
2 Packungen TK Suppengrün (Edeka Bio)2 TL Bio-Gemüsebrühe
ca 300 Gramm Gelderländer Schinkenspeck
200 Gramm Butter
400 Gramm Sahne
200 Gramm Schmelzkäse
Kräuter, Gewürze, Salz und so
Kochen:
Gemüse putzen. Wer das Suppengrün und die Zwiebeln frisch verwenden will, auch das putzen. Kleinschneiden.
Schinkenspeck kleinschneiden, großen Topf auf Herd stellen, Schinkenspeck reinwerfen, anbrutzeln bis lecker, rausnehmen, beseite stellen. Zwiebeln und Suppengrün im Speckfett anrösten, dann Gemüse dazugeben, mit anrösten, mit Brühe ablöschen, kochen lassen bis weich, matschig und gut. Sahne dazu kippen, Schmelzkäse rein, rühren. Butter dazugeben, mit Pürierstab durchpürieren.
Suppe in Schüssel tun. Lecker Speck obendrauf.
Essen.
(brauchte es dafür ein Rezept? Ich weiß ja nich.)

Knutschi!

 

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Die Geschichte vom einsamen Muffinblech

11. Februar 2014 von Knitterfee | 6 Kommentare

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oder auch: Mini-Tortillas.

Na, liebe Lowcarber, erinnert Ihr Euch noch an die Zeiten, in denen wir die Muffinbleche glühen ließen? Ja. Ich auch nicht. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, wenn Ihr ganz frisch dabei seid und vielleicht tut Euch Euer kleines Muffinblech leid, das so im Schrank vor sich hin staubt. Muss es nicht.

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In den letzten Tagen habe ich die Tortilla wieder für mich entdeckt. Ich finde, sie ist eine wunderbare Möglichkeit, Eier als Hauptmahlzeit zu sich zu nehmen, und das in immer wieder neuen Variationen. Derzeit habe ich eine Vorliebe für Spinat-Tortilla. Und deswegen teile ich jetzt mein kleines, einfaches Rezept mit Euch.

Was Ihr so braucht:

  • 6 Eier (Größe M)
  • 100 Gramm Chorizo
  • 120 Gramm Feta
  • 200 Gramm Spinat
  • Zwiebeln und Knoblauch
  • Kirschtomaten
  • Thymian

Die Menge reicht für etwa 9 Stück – also nicht ein ganzes Blech.

Der Ofen wird auf etwa 160 Grad vorgeheizt. Die Chorizo schneide ich in kleine Würfelchen, etwa so groß wie die klassischen Schinkenwürfel, ebenso wird der Feta kleingeschnitten. Weil ich faul bin, nehme ich TK-Spinat, lasse ihn auftauen und drücke das Wasser raus.

Dann wird die Chorizo in einer Pfanne angebraten, wenn sie etwas angeknuspert ist, gebe ich den kleingehackten Knoblauch und die Zwiebeln mit dazu. Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und verquirlen. Dann gebe ich den Spinat, den Thymian und die Zutaten aus der Pfanne dazu, rühre einmal kräftig durch, und fülle es in die vorgefettete Muffinform. Vermutlich geht es mit einer Silikonform besser und auch ohne Fett, aber wer sagt denn schon nein zu ein bisschen Fett? Wink Das Rezept kommt durch die Chorizo und den Feta übrigens komplett ohne Salz aus, wer mag, kann natürlich noch Pfeffer oder andere Gewürze dazugeben. Dann einfach noch die Kirschtomaten halbieren und in der Mitte platzieren.

Ab in den Ofen mit der kleinen Muffinform, ich habe meine Mini-Tortillas für eine knappe Stunde dringelassen. Vermutlich kann man je nach Ofen auch mit der Temperatur experimentieren, aber das überlasse ich Euch.

Ich finde, Mini-Tortillas sind auch ein hübsches Mitbringsel für ein Party-Buffet.

Was meint Ihr?

The Story of the sad, lonely muffin pan.

So, Lowcarb-People – do you remember the times when we baked muffins all the time? Well, I don’t. But maybe, if you just started changing your diet to lowcarb/LCHF, you do remember and feel sorry for your poor muffin tin, collecting dust?
Don’t worry, help is on the way Wink

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In the past few days I got into this whole Tortilla thing again. I think it’s a great way to eat lots of eggs as a main course, but always in a different way. So I’d like to share my easy recipe with you.

What you need:

  • 6 Eggs
  • 100 grams of chorizo or any kind of spicy sausage
  • 120 grams of feta cheese
  • 200 grams of spinach (I use frozen spinach)
  • Onions and Garlic
  • Cherry Tomatoes
  • Thyme

for about 9 “Muffins”.

Preheat the oven to 160 °C (320 Fahrenheit). Then, cut chorizo and feta cheese into small cubes. Let the spinach defrost and squeeze as much water out of it as possible.
Fry the chorizo in a pan until it’s a little crispy, then add chopped garlic and onions.
Put the eggs into a bowl and whip them. Add spinach, thyme and the ingredients from the pan, give them a good stir and put them into the greased pan.
You don’t need to add any salt since the sausage and the feta cheese already have a lot of salt already.
Cut the cherry tomatoes in half and put one half on every muffin.
I bake these muffins for about 60 minutes, but I guess you have to experiment with timing and temperature depending on your oven.
I think these Mini-Tortilla-Muffins are a great thing to bring to a party buffet as well.

What do you think?

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LCHF-Lachssalat

26. November 2013 von Knitterfee | 3 Kommentare

Nach Ewigkeiten gibt’s mal wieder was zu Essen auf dem Blog – im wahren Leben esse ich natürlich regelmäßig und viel und gern und überhaupt. Letzte Woche gab es zum Beispiel eine Aroma-Orgie bei dem meiner Meinung nach besten Inder der Stadt, der zufällig in Kriechweite unserer WG liegt.

Zudem habe ich das zweite Mal Beef & Guinness Stew gekocht -  einfach nur lecker und würzig.
Aber größere Geschichten koche ich derzeit nicht so wirklich, zum einen aus finanziellen Gründen (Steak is’ eben nicht mehr als einmal im Monat drin, das ist der Preis der Freiheit, den ich gerne zahle), zum anderen aber auch, weil sich das typische Single-Problem bemerkbar macht: Obwohl ich derzeit noch viel Zeit habe, steht mir definitiv nicht der Sinn danach, aufwändig zu kochen.

Für tolle gemischte Salate ist die Zeit jetzt einfach rum, grundsätzlich finde ich Gemüse gerade wenig anziehend. Also koche ich meist Sachen, die sich gut einfrieren lassen oder mehrere Tage im Kühlschrank halten: denn dann esse ich wahnsinnig gerne gemischte Teller – mit Thunfischsalat oder eben Lachssalat. Dazu ein bisschen Käse, Wurst, Schinken – was der Kühlschrank eben so hergibt.

Diesen Lachssalat habe ich eben mal zusammengeschmissen Grin
Leider gibt es nur ein schlechtes Handyfoto, ich war zu hungrig um die Kamera rauszuholen. Nein, okay, ehrlich: Ich war nur gierig. Dafür gibt’s weiter unten noch zwei weitere Bilder mit gemischten Tellern, wie sie bei mir so aussehen.

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Zutaten:
2 Lachsfilets (etwa 250 Gramm)
100 Gramm Würfelschinken
1 EL Ghee

50g Paprika, in feine Streifen geschnitten)
80g TK-Erbsen (etwa eine Handvoll)

80g Mayonaise (ca 4 EL waren’s)
40g Joghurt

1 EL Sojasoße

Als erstes brate ich den Würfelschinken in der Pfanne an, bis er leicht knusprig wird. Währenddessen zerteile ich die Lachsfilets in etwa 3 Stücke.
Dann das Ghee dazu, Lachs mit in die Pfanne geben und anbraten.
Danach die Erbsen dazugeben und den Lachs zu Ende durchgaren.
Dann die Paprika dazugeben, Pfanne von der Flamme nehmen und das Ganze auskühlen lassen.
Die Mayo, den Joghurt und die Sojasoße miteinander verrühren und mit den anderen Zutaten vermischen.

Am besten nicht ganz kalt aus dem Kühlschrank essen – und nicht mehr als 2 Esslöffel, das Zeug macht megasatt.

Der Skaldeman liegt bei etwa 1,15.

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Linker Teller: Katenschinken, Käse, ein Hackbällchen, Frischkäse, Thunfischsalat (ähnliches Rezept wie oben, nur ohne Schinken und Paprika), Salami, noch mehr Käse und in der Mitte Heinrich-Knäcke.

Rechter Teller: Diverser Käse, Tomaten, Kräuter-Rührei mit Bacon.

Und was esst Ihr so?

Kleine Erwähnung ganz am Rande: -36 Kilo dieses Jahr. Ufftata.

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[LCHF Rezept] Pilzpfanne mit Bratklösschen und Spinat

8. Februar 2013 von Knitterfee | 3 Kommentare

Abgewandelt von einem Jamie Oliver-Rezept – eins meiner Lieblingsessen.

Denn: Es geht schnell, es ist nicht allzu teuer und man muss nicht viel würzen, weil die Bratwurst schon einiges an Würze mitbringt.

[service title="Zutaten" size="32"]
  • 200 Gramm Champignons (ich kaufe braune Bio-Champignons)
  • 200 Gramm Babyspinat, gewaschen und ggf. geputzt
  • 2 ungebrühte Bratwürste, fein
  • Ein Schuss Wasser zum ablöschen
  • 30-50 Gramm Parmesan, gerieben
  • Öl / Butter nach Geschmack und Hunger
  • Frisch geriebener Pfeffer [/service]

Wenn alle Zutaten soweit nötig vorbereitet sind, Öl in der Pfanne erhitzen – aber nicht auf höchster Stufe. Unser Herd hat 10 Stufen, und 7-8 ist genau richtig. Dann aus den Bratwürsten kleine Portionen direkt in die Pfanne drücken. Wer das noch nie gemacht hat, sollte ggf. die ersten zum üben auf einen Teller oder Backpapier platzieren. So entstehen die kleinen Klößchen, die dann rundherum angebraten werden. In der Zwischenzeit die Champignons vierteln und mit in die Pfanne geben. Je nach Wunsch und Hunger noch Butter oder Öl dazugeben – die Champignons mögen auch gern noch ein bisschen Fett haben.

Alles gut zusammen weiterbraten, bis die Champignons gar sind. Dann die Petersilienblätter dazugeben, etwas mitgaren lassen (nur 1 oder 2 Minuten sollten reichen). Ggf. mit etwas Wasser ablöschen.

Den Spinat dazugeben (das ist erstmal sehr viel, daher mache ich es in zwei Schritten, erst die eine Hälfte des Spinats, wenn die etwas zusammengefallen ist dann die zweite Hälfte).

Den Parmesan dazugeben und zügig unterrühren. Er gibt dem ganzen etwas Bindung, da Champignons und Spinat doch recht viel Wasser abgeben.

Auf einem Teller mit frischem Pfeffer anrichten.

Hinweis: Dieses Rezept stammt wie bereits oben erwähnt in einer ursprünglichen Version von Jamie Oliver. Dort gibt es natürlich Pappardelle dazu, ausserdem keinen Spinat sondern gemischte Kräuter.

Wer Kohlenhydrate isst, kann sich also gut eine Portion Bandudeln machen und sollte vielleicht nicht so üppig mit dem Fett umgehen, da Bratwurst an sich ja auch schon recht viel Fett hat. Allerdings finde ich das Gericht auch ohne Nudeln sehr sehr lecker und man erspart sich das Nudeln kochen Wink

Ich würde auch behaupten, dass wir es hier mit einem LCHF-konformen Essen zu tun haben, wer das anders sieht, darf mir gerne helfen und mich berichtigen.

N Gudn!

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