Qype: W. Johannes Wentzel Dr.Nfl. GmbH in Hamburg

Blogged under Knitterfee by admin on Dienstag 5 Juli 2011 at 15:05

Ich habe mich lange gescheut, eine Bewertung über unsere neue Hausverwaltung zu schreiben – mein erstes Buch sollte eigentlich eine Autobiografie werden.
Man kennt das ja: irgendwas läuft völlig falsch. Dann läuft es wieder etwas besser. Und dann läuft alles wieder falsch. Irgendwann ist das Maß voll, es geht einem die Hutschnur hoch, das Fass läuft über, man hat die Faxen dicke, schlicht: es reicht.
Im September 2010 sind wir in unsere neue Wohnung gezogen, diese wiederum liegt in einer Neubau-Anlage, die vollständig von der Firma Wentzel Dr. verwaltet wird.
Nachdem in den ersten Monaten verschiedene Mitarbeiter für uns zuständig waren, und ein Zuständigkeitswechsel auch nie klar und proaktiv kommuniziert wurde, gab es große Probleme bei den Bearbeitungszeiten von Schadensmeldungen etc.
Wir gingen davon aus, dass sich das legen würde (nachdem wir die Bewertungen hier gelesen hatten, muss ich zugeben, nicht mehr…), aber dauerhaft gibt es weiterhin Probleme.
Zum Beispiel versuchen wir seit Anfang Mai einen Steckschlüssel für unseren Wasserhahn auf der Terrasse zu bekommen. Dieser Wasserhahn wird üblicherweise direkt mit zwei Schlüsseln geliefert, um Wasserdiebstahl zu erschweren. Der Wasserhahn auf unserer Terrasse ist also nur erschwert für uns nutzbar. Wiederholtes Nachfragen bei der Verwaltung ergibt aber immer wieder nur, dass man dazu immer noch keine Informationen habe und man sich in der nächsten Woche zurückmelden werde.
Wenn man dann selbst nicht höllisch aufpasst, vergehen wieder 4 Wochen ohne eine einzige Rückmeldung.
Gern werden auch Mails a la “ich habe Ihre Mail an Frau X weitergeleitet, die hatten sie im Verteiler vergessen” als Antwort verfasst. Zudem wird offensichtlich nur mit männlichen Mietern kommuniziert, denn obwohl mein Freund und ich diese Mails immer von einer gemeinsamen E-Mail-Adresse verschicken und mit beiden Namen unterzeichnen, wird durchaus einfach auch mal nur mein Freund in der Anrede angesprochen. Es fällt mir schwer, solche Vorfälle als Kompliment an meinen nachdrücklichen Schreibstil wahrzunehmen.
Proaktiv handeln und mitdenken scheint bei Wentzel Dr. ohnehin nicht besonders hoch gewertet zu werden. Bis vor ca 2 Wochen gab es nicht einmal ein Ankündigungsbrett in unserem Haus. Ankündigungen (Wasser wird mal wieder abgestellt etc.) werden meist erst am betreffenden Tag ausgehängt.
Der größte Hammer war, dass im Frühjahr plötzlich zwei Mitarbeiter einer Gartenfirma in unserem Garten standen. Man hatte einfach vergessen, uns mitzuteilen dass ab sofort jeden Freitag der Rasen gemäht werden solle. Wir beschwerten uns und untersagten jegliches Betreten unseres Gartens, kauften einen Rasenmäher und mähen seitdem selber. Unsere Mitmieter wurden mit einem Aushang ganze 2 Wochen später über die Vorgänge informiert.

Updates werden folgen – denn irgendwann reicht es wieder. Und dann reisst einem der Geduldsfaden, und der Arsch hat Kirmes, weil man so sehr die Schnauze voll hat. Dann platzt einem der Kragen, ist Schluss mit lustig, Ende Gelände, Polen offen und Holland in Not. Jawoll.

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Qype: Golden Union Fish Bar in London

Blogged under Knitterfee by qypefee on Samstag 23 April 2011 at 16:59

Üblicherweise esse ich nicht oft Fish&Chips – vermutlich liegt es daran, dass im Irish Pub meines Vertrauens die Karte so viele Alternativen bietet, dass ich bisher noch nicht dazu gekommen bin.
Ich habe mich übrigens bewusst dafür entschieden, diesen Beitrag auf deutsch zu verfassen, weil ich wirklich dringend empfehlen möchte: Wenn Ihr mal in London seid, geht dahin!
Der Laden liegt in einer Seitenstraße der Oxford Street, wo man ja durchaus bei den meisten London-Besuchen mal wieder endet, um shoppen zu gehen.
Die Golden Union Fish Bar ist wohl das, was man bei uns ein Schnellrestaurant nennen würde – übersichtliche, aber völlig ausreichende Karte, Getränke in Dosen, aber das essen wird nicht auf Papptellern serviert. Bestellen kann man gut am Tisch, zum bezahlen geht es schneller, wenn man nach vorne zum Tresen geht.
Wir hatten jeder Cod Fish (Kabeljau) & Chips, Christian eine große Portion, ich eine kleine. Ich hab aufgegessen, und er hat aufgegeben ;)
Dazu hatten wir die üblichen Softdrinks und die Tartar-Sauce. Man möge mich ggf. berichtigen, aber ich nahm es als eine Art Remoulade bzw. relativ saure Mayonaise wahr – jedenfalls sehr schön würzig und lecker.
Es gibt auch diverse andere Beilagen, man kann auch andere Fischsorten wählen. Der Fisch war saftig, die Panade war knusprig und gut gewürzt, und die Pommes waren eindeutig handgemacht. Alles in allem eine bodenständige, leckere und saubere Geschichte.
Hingehen!

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Qype: Schweinske in der Neustadt in Hamburg

Blogged under Hamburg Neustadt,Knitterfee by qypefee on Freitag 25 Februar 2011 at 10:47

Ich kann mich den meisten Qypern nur anschliessen: Mehr als enttäuschend.
Anders als sonst, werde ich mir auch nicht die Mühe machen, groß und umfangreich zu bewerten, dazu ist mir meine Zeit einfach zu schade.
Die Lage des Schweinske ist wunderschön, durch die Wasserbewegung im Fleet hat man die ganze Zeit das Gefühl, sich auf einem Schiff zu befinden.

Situation war: ich wollte eigentlich mit meiner Mutter ins Café Kantate zum Frühstück, das ist allerdings derzeit immer noch geschlossen, also nahmen wir die nächste mir bekannte Frühstückslocation auf dem Weg in Richtung Innenstadt.
Als wir gegen 11 Uhr reinkamen, waren höchstens 3 andere Tische belegt, der Service bestand aus 4 jungen Servicekräften. Wir hatten noch nicht mal die Mäntel ausgezogen, da stand auch schon eine von ihnen mit der Karte am Tisch. Ich wusste schon, dass ich einen Milchkaffee wollte und bestellte ihn auch gleich bei der Frage, ob wir schon einen Getränkewunsch hätten. Meine Mutter war sich noch nicht sicher. 30 Sekunden später kam eine weitere Kellnerin und fragte uns, ob wir schon einen Getränkewunsch hätten.
Äh ja.
Wir hatten uns dann für ein Frühstück entschieden, was auch recht schnell kam (dritte Kellnerin), meine Mutter hatte sich einen normalen Kaffee bestellt, als dieser leer war, bestellte sie noch einen zweiten und fragte, ob sie dazu ein Glas Leitungswasser bekommen könne.
“Das dürfen wir leider nicht rausgeben, aber sie können natürlich ein stilles Mineralwasser bestellen.” Uns ist natürlich klar, dass es keinen Anspruch auf ein Glas Leitungswasser gibt, aber es sagt schon ein bisschen was über ein Lokal aus, wenn es auf Nachfrage keins gibt.
Das Lokal füllte sich auch schon langsam mit Mittagstisch-Gästen. Wir waren gerade fertig mit dem Frühstück, da wurden wir gefragt, ob man uns noch 2 Gäste mit an den Tisch setzen könne.
Wir hatten aber irgendwie schon genug, und baten um die Rechnung. Eine vierte Kellnerin kam mit der Rechnung und sagte “17,35 bitte, aber möglichst klein!”
Ja, man bezahlt ja auch aus reinem Spaß mit einem 50-Euro-Schein, nur um Kellnerinnen zu schikanieren.
Es gab aber nunmal nur einen 50-Euro-Schein, also lief sie genervt weg, holte ein anderes Portemonnaie (?), kam wieder und jammerte weiter, dass sie das ja machen könne, aber dann hätte sie ja nur noch so wenig Wechselgeld.
Kommentar meiner Mutter dazu war dann: “Ja, der Mittagstisch kommt auch immer so unerwartet…”.
2 Sterne für das annehmbare, wenn auch wie gewohnt durchschnittliche Frühstück.
0 Sterne für den verpeilten Service.

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(Photo via Flickr. Sharealike)

Qype: Sashimi Sushi in Hamburg

Blogged under Knitterfee,qype by qypefee on Dienstag 8 Februar 2011 at 18:16

Ich habe schon länger nicht mehr bei Sashimi Sushi bestellt bzw. etwas aus dem Take-away mitgenommen. Heute wieder mal, zur Abwechslung. Lust auf Sashimi!
Offensichtlich hat sich einiges geändert. Zu meiner Bestellung bekam ich eine recht umfangreiche Broschüre, sehr clean gestaltet und sehr schöne Fotos. Auch das neue Design der Bestellseite war mir schon aufgefallen.
Das Sushi sah auf den ersten Blick auch gut aus, war aber leider pi**warm – offensichtlich war die Reiskugel, die unter das Sashimi geschoben wurde, noch warm und hat auch die Maki die mit in der Tüte waren, angewärmt. FAIL.
Warum muss man überhaupt Sashimi auf Reis betten, der dann eh weggeschmissen wird? Trägt man damit den ewigen Nörglern Rechnung, die rumjammern, dass man ja von den kleinen Portionen nicht satt wird?
Über den Geschmack kann ich jetzt noch nichts sagen, das Sushi wird erst einmal die nächste halbe Stunde in meinem Kühlschrank eine für mich annehmbare Temperatur annehmen kann.
Bisher war das Sushi von Sashimi Sushi immer weitgehend okay – falls man nicht mehr von mir hört, war es dieses nicht.
Nachtrag, nachdem ich mir das ganze angesehen habe:
von 3 Sternen auf einen Stern. Anstatt Avocado Roll ‘On Top’ bekam ich Tuna Avocado Roll ‘On Top’ geliefert. Die Tekka Maki waren leicht angegraut, ebenso wie ein Teil der Wasabi-Paste. Die Sashimi Scheibchen waren von dem darunter liegenden Reis aufgeweicht und größtenteils ungenießbar. Als ich anrief, um zu reklamieren, zeigte man sich freundlich und verständnisvoll, fragte mich aber, was ich als “wiedergutmachung” wolle. Ich kenne das eigentlich so, dass einem etwas angeboten wird. Dann wurden mir California Rolls als Entschuldigung angeboten – die esse ich aber nicht, weil ich Surimi und Co eher widerlich finde.
Auf meine Bitte hin bekam ich jetzt die Avocado Roll ‘On Top’ gutgeschrieben, die mir ja leider heute nicht geliefert wurden. Aber ehrlich gesagt, wird das wohl noch einige Monate dauern, bis ich vergessen habe wie schlecht das heute war, ich hoffe ehrlich gesagt, dass ich diese Gutschrift niemals in Anspruch nehmen werde und mich einfach von dem Bestellservice fernhalte.

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Qype: Balutschi Pakistanische Spezialitäten in Hamburg

Blogged under erLeben,Knitterfee,qype by qypefee on Sonntag 9 Januar 2011 at 18:25

2011_01_08 -1-*-Bodenständig, lecker, zum wiederkommen-*

Wir waren ohne CityDeal/Groupon Gutschein im Balutschi, da mein Freund das Restaurant als gut, bodenständig und entspannt in Erinnerung hatte. Er sollte Recht behalten :)

Ambiente:
Das Balutschi liegt am Grindel – Ecke Grindelalle/Grindelstrasse – in einem Haus, das ich nicht weiter wahrgenommen habe. War irgendwie zu dunkel.
Wir hatten für 20 Uhr einen Tisch für 2 reserviert (zum sitzen auf Stühlen, auf dem Boden mit Sitzkissen ist es auch möglich), bekamen einen Tisch der für 4 Personen gereicht hätte, was sich im Laufe des Abends auch wirklich als Vorteil herausstellte, da sich dann doch immer relativ viele Teller und Schüsseln mit Reis usw. ansammeln.
Das Ambiente ist kitschig-orientalisch, mit viel dunklem Holz und Schnitzereien. Die Bar, an der die Getränke zubereitet werden, hat einen natürlichen Sichtschutz aus Grünpflanzen.

Essen & Service:
Begrüßt wurden wir mit 2 Papadam und passendem Podina-Chutney, einem Dip aus Joghurt und Gewürzen. Mein Freund bestellte eine Cola, ich wagte mich an “mal was anderes”, mit dem ich aber irgendwie doch auf der sicheren Seite war: Anar, eine Schorle aus Orangen- und Granatapfelsaft – seeehr lecker!
Dann begannen wir mit einem Vorspeisenteller für 2 Personen (22 Euro) mit gemischten Pakora und Fleisch aus dem Tandoor und Naan – wir lieben Naan! (Okay, wir lieben auch Pakora und Tandoori, aber wir lieben Naan!) Gleichzeitig wurde uns der Salat, der eigentlich wohl zum Hauptgericht gehörte, serviert. Leider wurden dann die Chutneys, die zur Vorspeise gehören sollten, vergessen. Auf Nachfrage wurden diese aber umgehend nachgereicht – ich ließ das scharfe Chutney weg und genoss das Tamarind und Podina Chutney.
Weiter ging es mit dem Hauptgang. Weil ich allerdings noch mit einigen Stücken der Vorspeise beschäftigt war, wurden wir gefragt, ob es okay sei, wenn das Hauptgericht in ca 5 Minuten serviert würde, oder ob wir noch ein wenig warten wollten – sehr nett und umsichtig, insbesondere für eine langsame Esserin wie mich ;)
Als Hauptgang hatte ich Murghi Palak Kahari, ein Curry mit Hähnchen und Spinat, mit einer leichten, angenehmen Schärfe und einer sehr vielschichten Würze. Mein Liebster hatte ein Murghi Vindalu Kahari, ebenfalls ein Hähnchencurry, aber mit Kartoffeln und einer mittelscharfen Masalacurrysoße. Hab ich natürlich auch probiert, war sehr sehr lecker.
Da wir noch weiterziehen wollten und generell nicht so sehr auf exotische Desserts stehen, verzichteten wir auf eine Dessertbestellung.
Allerdings waren plötzlich die Kellner verschwunden und als ich einen zu fassen bekam, vermied er jeglichen Augenkontakt mit mir, der die Bitte nach der Rechnung ermöglich hätte. Als mein Freund sich dann umdrehte, funktionierte es aber. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Akt der Höflichkeit war, mich nicht zu lange anzusehen, oder ob man einfach etwas stärker auf sich aufmerksam machen muss ;)

Und sonst:

Das wichtigste habe ich glaube ich bereits erwähnt. Man sollte wissen, dass wenn man mit großem Hunger kommt, eine Vorspeise durchaus angeraten ist. Wir sind gut satt geworden, aber ohne Vorspeise wäre es mir glaube ich etwas zu wenig gewesen – und ich stehe auch nicht so sehr darauf, bei einem Restaurant das so reichhaltig mit geschmackvollen Speisen aufwarten kann, mich mit Reis satt zu essen – ich will den Geschmack! :D
Der Service war freundlich, aufmerksam und unaufdringlich – über die klitzekleinen Unperfektionen kann ich sehr gerne hinwegsehen.

Fazit: Sehr empfehlenswert. Schönes Ambiente, nicht hellhörig, ruhig, gut mit dem Bus erreichbar.

*Ambiente:*+++++
*Aufmerksamkeit& Schnelligkeit des Service:*+++++
*Freundlichkeit des Service:*+++++
*Essen& Getränke:*+++++

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