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Kochzauber Tag 2: Mediterranes Ofengemüse mit feinen Chorizowürfeln

25. Oktober 2012 von Knitterfee | 2 Kommentare

Heute gab es das zweite Gericht aus unserer Box von Kochzauber:

Mediterranes Ofengemüse mit feinen Chorizowürfeln

Da wir noch etwas Salat und recht großen Hunger hatten, habe ich dazu einen einfachen Salat aus Romanasalatblättern mit einem einfachen “was so im Kühlschrank ist”-Dressing gemacht.

Das Ofengemüse war sehr lecker. Ich war sehr besorgt, weil so unglaublich viel Rosmarin rein sollte – aber der Rosmarin und die Chorizo sind zwei sehr sehr gute Partner, und mit Zucchini und Kartoffeln kriegt man mich ja eh – Paprika ist auch gut. Ich würde es wieder kochen, Christian fand’s glaube ich auch okay, wenn auch er sagte, das wäre nichts, was er jeden Tag essen könnte. Kann ich nachvollziehen, das ist schon eine sehr würzige und deftige Angelegenheit – aber bei Christian bedeutet diese Aussage meist, dass es nicht wieder auf den Tisch kommt.

Chorizo ist als Produkt auch für mich nichts, was ich bevorzuge. Nicht aufgrund des Geschmacks, aber ich mag lieber Lebensmittel, auf denen die Verpackung fast nicht für die Zutatenliste mit Farbstoffen und E-Nummern ausreicht. Mit einer Bio-Chorizo ohne diese Zusatzstoffe würde ich das Gericht durchaus wieder nachkochen.

[service title="Zutaten für das Salatdressing" size="32"][/service]
  • 3 TL Schnittlauch
  • 1 TL Kräutersalz
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Aioli (oder 2 TL Mayonaise und 1/2 frische Knoblauchzehe)
  • 3 TL Saure Sahne
  • Buttermilch, bis die Konsistenz passt

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Unsere erste Kochzauber-Box

25. Oktober 2012 von Knitterfee | 2 Kommentare

Nachdem ich dem Konzept der Beautyboxen abgeschworen habe, nun also Kochboxen?

Ja, erstmal dürft Ihr skeptisch sein, aber aus verschiedenen Gründen war im Hause Knitter nun der Zeitpunkt gekommen, dieses Konzept mal zu testen. Vor etwa 2 Jahren hatten wir bereits mal eine Bio-Box abonniert, hatten dies aber aufgegeben, Logo_Wimpel_Transparent_180x180nachdem wir von Hammerbrook (dem einzigen Hamburger Stadtteil ohne Supermarkt) in die Neustadt gezogen waren und infrakstrukturell nun mehr als gut dastehen. Nur hilft einem die Infrastruktur nicht, wenn man krank ist und das Haus nicht verlassen darf – und die Hilfsbereitschaft von Freunden nicht unnötig ausnutzen will.
Zudem sind uns aber irgendwie die Ideen ausgegangen, insbesondere weil Christian viele Dinge nicht mag, und ich ein paar Dinge nicht mag, und ich keine Lust mehr habe, mir ständig irgendwas auszudenken und zu kochen, das irgendwie da rein passt und auch noch halbwegs gesund ist. Kurz: Ich bin in Kochstreik gegangen – und Christian kann nicht wirklich kochen. Um ihm nicht völlig unrecht zu tun: Er kann einige Basics und ein hervorragendes Gulasch, aber wenig Erfahrung darin, sich beim Kochen zu organisieren, insbesondere wenn das Rezept nicht detailliert erklärt, wann was wie zu tun ist. Daher war ich begeistert, dass in den Rezepten von Kochzauber sogar die Würfelgröße in Zentimeter angegeben ist – Lachs in 2 cm große Würfel schneiden, zum Beispiel. Mit der vorgegebenen Struktur war es für Christian problemlos möglich, das Gericht erfolgreich zuzubereiten, ohne jemals vorher etwas in der Art gekocht zu haben.
Nun aber ein paar Fotos – da ich immer noch nicht so richtig gut gucken kann, kann ich teilweise nicht genau sagen, wie gut sie geworden sind, hoffen wir einfach das beste Smile
So kommt die Box an, sogar mit Klebesiegel. Oben befinden sich dann der Adressaufkleber und ein Aufkleber auf dem “Du & Ich” steht.
Ausser der Box für 2 Personen gibt es nämlich noch die “Original Box” mit 3 Gerichten für 4–5 Personen und die “Kleine Helden Box” mit 4 Gerichten für Familien mit 1–3 kleinen Kindern.
Geöffnet sieht die Box dann so aus. Alles ist einzeln verpackt, und die Tiefkühlprodukte und Kühlprodukte sind in einer Isoliertüte verpackt. Leider war unser Lachs schon an- bzw. aufgetaut, aber er ist dann ohnehin heute auf den Tisch gekommen. Übrigens kann man alle Boxen auch optional vegetarisch, laktosefrei oder glutenfrei bestellen. Die Box besteht nicht durchgängig aus Bio- oder konventionellen Produkten. In unserer Box war nur die Sahne als Bioprodukt gekennzeichnet, für mich dürfte es generell auch mehr Bio sein, aber sicherlich ist die Entscheidung für oder gegen Bio oft dem Preis geschuldet – nachvollziehbar für mich!


Und hier der Inhalt: Bio-Sahne, Paprika, Zucchini, Lachs, Chorizo, Rosenkohl (uaaah ich hasse Rosenkohl, wer hätte gedacht, dass ICH diejenige bin die was zu meckern hat am Inhalt der Box), Spinat, Rosmarin, eine Tüte mit Kartoffeln, Schalotte, Zwiebel und Knoblauch, Maronen und Tagliatelle.

Der Inhalt im Detail:


Zusatzlich gehören 3 Rezeptkarten zum Paket, sowie eine Karte, auf der die empfohlene Reihenfolge sowie eine Übersicht über die Gesamtmengen enthalten ist.
Wie bereits gesagt, die Rezepte sind ausreichend detailliert, dass auch unerfahrene bzw. nicht so routinierte Köche eine Chance haben, das Rezept umzusetzen. Die Rezepte sind innerhalb von 25 bis 30 Minuten zu kochen, in der Box ist ein Fisch- ein Fleisch- und ein vegetarisches Gericht enthalten.
Heute gab es Tagliatelle mit zarten Lachswürfeln und jungem Blattspinat, gekocht von Christian, und so sah es aus:

Es war sehr lecker, nichts ist schiefgegangen und wir waren danach satt – ich muss gestehen, beim Anblick der Zutaten hatte ich etwas Bammel, dass es für uns beide nicht ausreichen würde. Je nach Gericht würden wir auch in Erwägung ziehen, noch einen Salat dazu zu machen. Einzige Kritik war: eine Hilfestellung zum abschmecken wäre gut gewesen, da Christian sehr vorsichtig mit dem Salz war (ja, besser als zu großzügig). Die Soße war aufgrund des hohen Wassergehalts im Spinat und der kurzen geplanten Kochzeit (besser so, sonst wären sowohl Lachs als auch Spinat ja völlig tot) etwas wässrig. Man hätte zum Beispiel mit ein paar Gramm Parmesan oder Grana Padano im Paket Abhilfe schaffen können.
Das haben wir dann selbst erledigt Smile
Frischer Pfeffer fehlt noch auf dem Bild, darf aber natürlich bei so einer Kombination nicht fehlen.

Dieser Artikel wurde nicht gesponsort, jedoch habe ich mir erlaubt, einige Banner und Links zu platzieren, falls Ihr neugierig geworden seid, würde ich mich freuen wenn Ihr diese benutzt, um zu bestellen Smile
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Und was kocht Ihr so?

 

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Online-Kleinanzeigen – irgendwas mach ich falsch

22. Oktober 2012 von Knitterfee | 2 Kommentare

Online gibt es unzählige Möglichkeiten, Sachen, die man nicht mehr braucht, weiterzuverkaufen.
Auch im Hause Knitter stehen einige Sachen rum, die keiner mehr braucht. Ein IKEA-Bonde Schrank, zum Beispiel. Oder der Katzenbrunnen. Oder ein fast nagelneuer Rucksack. Oder ein Rasenmäher.
Nun gehöre ich nicht zu den superfamous Bloggern mit x-Tausend Lesern, die gebrauchtes Make-Up zum Neupreis unter ihren Lesern verhökern (ja, man liest da den Neid durch, ich stehe dazu) könnnen. Also versuche ich es über den unsäglichen Hamburger Facebook-Flohmarkt, bei dem Leute sich gegenseitig ihren Ramsch abkaufen, bei Ebay Kleinanzeigen, und bei Kleiderkreisel. Aber nichts fruchtet – außer man setzt Dumpingpreise an – so bin ich neuwertige und neue 10 Aktenordner für 5 Euro losgeworden.

Wenn ich aber den Katzenbrunnen verkaufen will, der einen kleinen Riss hat, und dann 25 Euro dafür haben möchte – keine Chance. Noch besser: es kommen regelmäßig Anfragen über Ebay-Kleinanzeigen, ob ich das Teil auch verschicke. NEIN! Ebay Kleinanzeigen ist gedacht für lokale Verkäufe, und genauso möchte ich das – aus zwei sehr guten Gründen. Erstens: Der Brunnen hat einen Riss und die Schläuche sehen nicht mehr so schön aus. Wenn ich das Ding verschicke, steigt mir am Ende jemand aufs Dach, weil er zu dumm war zu lesen, dass das Teil nen Riss hat und die Schläuche bald mal getauscht werden müssen. Zweitens: Ich mach mir doch nicht die Mühe, und finde heraus was das Ding an Versandkosten kostet, denn es ist aus Keramik und damit schwer, suche dann einen Karton, verpacke es und trage es wie ein rohes Ei zur Packstation, um es zu verschicken – bei aller Liebe, nicht für 25 Euro.

Ebay Auktionen habe ich früher immer so getimed, dass mindestens 3 Auktionen zur gleichen Zeit endeten, hatte bereits in den Tagen vorher etwas Verpackungsmaterial aufgehoben, dann in einer Session die Adressen ausgedruckt und das ganze dann in einer Ladung zum Paketshop o.ä. gebracht. Das hat sich dann gelohnt. Dieses geplante Verschicken ist aber eben bei Kleinanzeigen nicht möglich. Für manche Dinge bekommt man gar keine Anfragen – den Schrank zum Beispiel. Für den Rucksack hatte ich bisher drei Anfragen, davon zwei von Leuten die ich persönlich kenne, die sich aber auch nie wieder gemeldet haben (Ihr wisst schon dass Ihr gemeint seid, pfuipfui :*), und eine über Kleiderkreisel. »Ist der Rucksack noch da.« – »Nein, er ist schon lange verkauft, deswegen lasse ich die Anzeige hier auch vor sich hinschimmeln!«.

Für den Katzenbrunnen hatte ich auf Facebook etwa 3 Anfragen, die zu nichts führten, sowie jene, die man oben auf dem Screenshot sehen kann. Die Hälfte davon mit der Frage, ob ich den Brunnen auch verschicke.
Den Vogel schoß jedoch der Rasenmäher ab. Der sollte für 15 Euro weggehen, und ich hatte etwa 15 Anfragen dafür. Man kloppte sich nahezu in den Kommentaren darum, reservierte, entreservierte, bis ich dann schließlich glaubte, eine Käuferin gefunden zu haben. Wir hatten sogar schon eine Zeit vereinbart, aber sie hat sich dann nie wieder gemeldet, um die genaue  Adresse zu erfragen.

Sich dafür die Mühe zu machen, Fotos zu schießen, Anzeigentexte zu schreiben – und das ganze für nichts und wieder nichts, außer Kontakt mit Menschen, die um 2 Euro feilschen und nicht mal annähernd in der Lage sind, in Schriftdeutsch zu kommunizieren – ich denke mittlerweile, das ist es nicht wert. Aber welche anderen Optionen gibt es, Zeug loszuwerden, wenn man nicht der Typ Mensch ist, der sich morgens um 5 auf den Flohmarkt stellt – oder die Sachen, die man loswerden möchte, nicht mal für einen halben Meter Stand reichen?
Doch wieder Ebay, und unter Wert verkaufen weil man anständig sein will und nicht wie so viele andere ihre Auktionen hochbieten lassen? Kleinanzeigenbrett im Supermarkt, das vermutlich genauso erfolgreich läuft wie der Facebook-Flohmarkt?

Und Ihr so?
Was sind Eure Methoden, wie verkauft Ihr erfolgreich Dinge, die Ihr nicht mehr braucht?

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Als es noch keine PDF-Downloads gab…

12. September 2012 von Knitterfee | 1 Kommentar

schickte man einen frankierten Rückumschlag, um eine Anleitung zu einer Hobbythek-Sendung zu bekommen.
Auf der Suche nach Brotrezepten und Anleitungen für Backautomaten (mit etwas Glück habe ich nämlich bald selber einen) fand ich diese Hobbythek-Sendung aus den 70er Jahren.

Total verrückt, wie damals laut Aussage von Jean Pütz 5 Studenten im Akkord die “über 130.000″ Anleitungen einpacken mussten, und nach 3 Monaten immer noch nicht fertig damit waren. Besonders schön auch das Foto der Sekretärin in einem Berg von Briefen. Beim frankieren.

Ich fühlte mich jedenfalls beim anschauen des Videos an eine Zeit erinnert, in der es noch keine PDF-Downloads oder Youtube-Video-Anleitungen gab, wo Postleitzahlen noch vierstellig waren und man über die Micky Maus Brieffreunde suchte. Und ich muss dazu sagen, dass ich dieser Zeit nicht nachtrauere, auch wenn manche Alltäglichkeiten in der Retrospektive ganz cool wirken.

Und Ihr so?

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