The Geek shall inherit the earth.

Die Krux mit den passenden Klamotten.

10. Mai 2013 von Knitterfee | 9 Kommentare

Ich miste aus, liebe Menschen, und dabei ist mir so einiges klar geworden. Früher habe ich seltsame Dinge getan. Klamotten gekauft, die nicht passen. Und: Ich habe es diese Woche wieder getan. Allerdings fand ich es vertretbar, ein Kleid zu kaufen dass mir zwar passt, aber einfach nur für mein Wohlbefinden etwas zu eng ist. Andere, mutigere Mädels würden sich wahrscheinlich schon jetzt in das Kleidchen reinpressen. Ich bin anders, ich brauche Luft.

Früher jedoch habe ich Sachen gekauft, die zu klein waren. Wirklich zu klein. Mit dem Hintergedanken “drei, vielleicht vier Kilo abnehmen. Dann pass ich da rein.” Und NIE habe ich für dieses Kleidungsstück diese drei oder vier Kilo abgenommen, insbesondere weil meistens eher zehn Kilo nötig gewesen wären.

Es ging dabei nie um die Größe, die auf dem Zettel steht – es ging meist darum, dass ich das Teil haben wollte und es in meiner Größe nicht mehr verfügbar war. So kam ich zum Beispiel zu meiner geliebten Converse-Kapuzenjacke, die eher wenig großzügig geschnitten ist und in schwarz nur noch in XXL erhältlich war, als ich sie wollte.

Und um ehrlich zu sein, ich hätte die XXXL zum damaligen Zeitpunkt gebraucht. Aber nachdem schon eine körpernah geschnittene Adidas-Trainingsjacke ein trauriges Dasein als ungetragenes Stück in meinem Kleiderschrank fristet, wollte ich das nicht mehr mitmachen und habe beschlossen, die Converse-Jacke zu tragen. Sie passte, sie war nur etwas figurbetont, insbesondere für meine zu dem Zeitpunkt wirklich kaum vorhandene Figur.

Aber mit den Wochen, die vergingen und den Kilos, die purzelten, passten wir uns aneinander an. Glück gehabt. Lieblingsstück. Aber ich weiß, es wird der Zeitpunkt kommen, an dem ich mich von ihr trennen muss. Denn mit LCHF ist meine Hochrechnung für den Gewichtsabwurf in den nächsten Wochen recht einfach: In den letzten 16 Wochen habe ich 14 Kilo abgeworfen, das macht 850 Gramm pro Woche. Das ist auch recht realistisch, manchmal sind es “nur” 500 Gramm, manchmal 1,5 Kilo. Das bedeutet aber auch, dass ich in 3 Monaten vermutlich weitere 10 Kilo runterhaben werde. Und das wiederum bedeutet, dass all die Sachen, die mir jetzt gerade gut bis locker passen, dann einfach mal zu groß sein werden. Und es sind zum Teil so schöne Teile dabei, die man in Deutschland nicht eben mal bekommt, weil ich es irgendwann satt hatte, immer in die Plastikblusen von H&M oder die Comic-T-Shirts von Sheego zu steigen, und anfing mehr und online in UK und USA zu bestellen.

Und ich weiß jetzt schon, es wird eine harte Trennung. Und ich weiß, dass ich dringend ein neues Guns N Roses Shirt brauchen werde, wenn ich meines abgebe. Und eigentlich auch ein neues Lady Gaga-Shirt. Und ein neues SoftKitty-Shirt. Und mein Herzchenkleid. Und die Lederjacke.

Aber: Ich weiß jetzt, dass ich mich freuen darf, mir lauter neue Sachen zu kaufen im Herbst. Schönere Sachen. Kleinere Sachen.

Passende Sachen!

Und weil ich heute einen mutigen Tag habe, das Wetter so schön ist, und Ihr bestimmt alle ganz nett in den Kommentaren seid, und mir nicht schreibt dass ich ja immer noch fett bin (das weiß ich nämlich selber Wink ), gibt es mein erstes öffentliches Vorher-Nacher-Foto.

Der Gewichtsabwurf wird ihnen präsentiert mit freundlicher Unterstützung von LCHF.de Wink

Um das Nachher-Foto (zwischen beiden liegen auch “nur” gut 10 Kilo, nicht alle 14) zu machen, habe ich diese Woche extra zum Besuch bei meiner Mama das Nietenkleid nochmal angezogen, auch wenn ich es fast schon etwas sackig finde. ausserdem zu beachten:

Ich trage Stiefel mit etwas Absatz und keine Stulpen. Aber ich denke, gerade im Hüftbereich sieht man recht gut, was passiert ist. Wo das Kleid vorher wirklich “saß”, hängt es jetzt. Nächstes Mal wenn ich Mama besuche, wird es ein anderes Kleid sein. Und ich freu mich.

Zudem möchte ich mich an dieser Stelle bei Euch allen bedanken, für die tollen Kommentare und die lieben Grüße, die mich in den letzten Wochen immer wieder erreichen. Jeder einzelne bedeutet für mich einen weiteren Knoten in dem Netz, das mich gerade durch diese Zeit trägt. Ihr lobt mich, weil ich diese Situation so toll meistere, und ich möchte Euch sagen, lobt Euch selbst auch mal. Das, was Ihr tut für mich, ist für viele Menschen nicht selbstverständlich, und ich selbst denke mir manchmal, was hab ich ein Glück, dass ich Euch habe. Freunde, Familie, Leser, Follower, Kritiker – danke, dass Ihr da seid. Und die stillen Mitleser, von denen ich oft nur durch Zufall erfahre, die Ihr aber auch an meinem Leben teilnehmt – ich freue mich, dass auch Ihr da seid, und ich weiß, dass Ihr da seid, und wenn Ihr mir persönliche Grüße ausrichten lasst, kommen diese an! (Wollte ich nur mal so gesagt haben Wink )

Und Ihr so?

Achja: Meine geliebte Converse-Jacke gibt es immer noch bei


und das ist ein Affiliate-Link, und ich freu mich wenn Ihr den benutzt wenn Ihr was dort bestellen wollt, dann bekomme ich eine kleine Provision und Ihr bezahlt nicht mehr als sonst. Heart

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Bei Muddi kotzt man nicht auf den Tisch!

2. Mai 2013 von qypefee | Keine Kommentare

Bei Erika benimmt man sich, egal wie voll man ist
- oder auch: “Bei Muddi kotzt niemand auf den Tisch!”

Es ist ja fast schon ein Verbrechen, dass ich in meinen 13 Hamburger Jahren jetzt erst zum ersten Mal bei Erika’s Eck war, aber ich schäme mich nicht, es zuzugeben.
Ich bin einfach keine große Kiezgängerin, weil ich mich äusserst selten so vollaufen lasse, dass ich den Kiez ertragen könnte, und wann ist man schon mal so lange wach, dass man morgens um 6 betrunken auf einem Barhocker hängt und ein plötzliches Verlangen nach Roastbeef mit Remoulade bekommt?

Vorletzte Nacht war es soweit: Ich wollte Roastbeef. Wir wollten Roastbeef.

Eine irisch-kanadische Geburtstagsparty mit reinfeiern in einen weiteren Geburtstag war die Grundlage für den plötzlichen Hunger, denn wie wir wissen, trinken ist anstrengend – und wenn man zuletzt um 21 Uhr gegessen hat, schreit der Magen und die Seele nach neuem Futter, wenn man volltrunken aus der Kellerbar kommt und feststellt, dass es schon wieder hell draußen ist. So ist es eben, wenn man drei Parties auf einmal feiert.

Also flugs ein Taxi gerufen und ausprobiert, was die Legende sagt: einsteigen, “zu Erika” sagen und genießen. Das erfreute Gesicht des Taxifahrers, der fast am Ende seiner Nachtschicht ist, die totale Faszination des Freundes, der die Legende nicht schon tausendmal gehört hat (“es reicht, zu Erika zu sagen, und schon weiß der wo er hinmuss! Toll!”), und sich darüber freut dass Hamburg immer so schön aussieht und Frankfurt nie, und die desjenigen, der volltrunken, amüsiert und entspannt in der anderen Ecke des Taxis hängt und sich aufs Roastbeef freut.

Ankommen bei Erika. Vor der Tür Betrunkene, die umfallen. Innen: Schön warm! Eine bunte Mischung von frisch verliebten Pärchen, die sich wahrscheinlich nach dem Aufwachen verabschieden und nie wieder sehen, Taxifahrer, Hipstervolk, Nicht-so-Hipstervolk, Polizisten, junge Menschen, alte Menschen – das Publikum bei Erika sieht aus wie ein Schnitt durch die Gesellschaft. Nur die Schnöseldorfer Klientel könnte man hier vermissen, wenn man sie denn vermissen würde.

Wir bestellen 3 Mal Roastbeef XXL – 250 Gramm Roastbeef, Bratkartoffeln inklusive. Die Bestellung “einmal ohne Bratkartoffeln” wird mit der Frage: “Salat?” beantwortet.
Für mich, die sich ja nach LCHF ernährt (was sich weitaus spaßiger gestaltet als man so denken könnte), und ihre Kohlenhydrate hauptsächlich bevorzugt für Alkohol und Milchprodukte “ausgibt”, ein Traum.

Eine rauchen, bevor das essen kommt. Man benimmt sich. Faszinierend, wie der Typ, der gerade den ersten Joint seines Lebens geraucht hat, vor der Tür zusammenbricht und jammert, und ich einen Schritt zurück gehe, weil mir immer schlecht wird wenn ich jemanden kotzen sehe (er kotzte zum Glück dann doch nicht).

Aber kaum ist der arme Kerl drinnen, kann er wieder stehen, und sieht auch ganz glücklich aus (weiß nicht ob das an dem Joint oder dem Mettbrötchen lag).

Wieder drinnen, im warmen. Es ist schon der erste Mai, aber kalt ist es. Bitterbitterkalt. Vor allem wenn man nur im Kleidchen und Chucks dasteht.

Das Roastbeef ist da.
Es wird begleitet von einer Schale Remoulade, zwei Portionen Bratkartoffeln und einem “kleinen” Beilagensalat, von dem ich leider nur noch ein paar Happen runterbekomme – Roastbeef first!

Als wir fertig sind, brauchen wir ein Weilchen um zu bezahlen – erst müssen noch 30 Mettbrötchen und Roastbeefbrötchen, sowie ein einzelnes Nuttellabrötchen für die Polizei eingepackt werden.

Draussen vor der Tür versuchen ein paar Nachwuchshipster einen Türken im Mercedes zu provozieren, der offenbar auf seine Brötchenbestellung wartet. Sie sind aufgedreht, aber eindeutig zu müde, um sich noch eine Tüte zu drehen.

Sie sind sogar zu unmotiviert, um an den 1.Mai-Randalen teilzunehmen.“Ich hab doch alles was ich brauch” sagt einer, “wozu soll ich demonstrieren gehen.”

Meine Freunde werden noch mit “reserviert” Schildern dekoriert, dann kommt unser Taxi.

Für mich ein grandioses Erlebnis, ich habe mich in Erika’s Eck verliebt, trotz des Deppenapostrophs – und werde wiederkommen, wenn der Pegel stimmt. Oder der Roastbeefhunger zuschlägt.

Findet mich auf Qype – Diesen Beitrag auf Qype lesen

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Random LCHF-Gedanken

14. April 2013 von Knitterfee | Keine Kommentare

So einiges war los in den letzten Wochen – und obwohl mir das Leben so richtig viele große Steine in den Weg schmiss, geht es mir doch gerade recht gut. Ich habe meinen Geburtstag in London verbracht und natürlich versucht, LCHF-konform zu essen – der Post dazu ist in Arbeit, aber doch recht umfangreich.

Ansonsten hatte ich viel Zahnkram und kämpfe gerade mit einer Erkältung/Bronchitis. Aber nun zu den LCHF-Gedanken. Jeder, der beginnt, braucht ja so seinen Guru. Und nun bin ich selbst durch Umstände ein bisschen zu einem kleinen Guru geworden. Ohja, das ist gerade alles sehr kryptisch. Fakt ist, jemand der mir sehr wichtig ist, muss aus gesundheitlichen Gründen auf LC(HF) umstellen, und ich tue was ich kann, um zu unterstützen. Gerade diese Frage-Antwort-Spiele inspirieren mich dann zu solchen Random-Posts wie diesem hier.

Also hier ein paar Infos, die es zwar auch überall im Netz gibt, von mir aber mal kompakt zusammengestellt.

Skaldeman-Ratio: Das Verhältnis von Fett zu Eiweiß+Kohlenhydraten. Sten Sture Skaldeman hat dieses Verhältnis als Grundlage festgelegt, und er muss es wissen – immerhin hat er mit seiner Methode 60 Kilo abgenommen und ist mit einigen anderen zusammen so ein bisschen als der Urvater des modernen LCHF zu sehen Wink

Nun wissen wir also, wer Skaldeman ist, und wissen, wie die ideale Zusammensetzung unseres Essens aussehen sollte, und zwar im Detail, aber auch im großen und ganzen.

Ein Skaldeman von 1,2 (oder höher) wird bei Übergewicht als ideal empfohlen.

Nun ist zum Beispiel Salat mit Hähnchenbrustfilet ein beliebtes Essen bei Einsteigern (und auch bei Nicht-Einsteigern Wink ). Anfangs wird aber viel zu oft vergessen, dass man den “fehlenden” Anteil an Kohlenhydraten zumindest teilweise mit Fett zu ersetzen, um den Körper nicht in eine Hunger-Situation zu befördern.

Die Nährwertangaben für Hähnchenbrustfilet, variieren stark, daher habe ich mir bei fddb.info die 3 beliebtesten Hähnchenbrustfilet-Einträge rausgesucht und den Durchschnitt errechnet. Sieht man sich also ein Hähnchenbrustfilet an, hat es pro 100 Gramm im Schnitt 22,5 g Eiweiß, 0,3 g Kohlenhydrate und 1,6 g Fett.

Wie man sieht: Der Skaldeman ist, für ein Hähnchenbrustfilet allein betrachtet, viel viel zu niedrig.

Gibt man jedoch 25 g Fett dazu, sieht das ganze schon wieder anders aus.

Um ein wenig weiter zum Thema Skaldeman bzw. Lebensmitteln mit idealen Verhältnissen zu kommen, eine kleine Liste mit Lebensmitteln, die in sich bereits einen super Skaldeman mitbringen. (auch wenn Milchprodukte generell ja eher nicht als LCHF-konform gelten, in meiner Ernährung gehören sie dazu):

Büffel-Mozzarella: 1,6

Feta Schafskäse: 1,4

Bacon: 1,9

Eier zum Beispiel haben nur einen Skaldeman von 0,9 – aber mit etwas Bacon oder Mozzarella sind sie meiner Meinung nach der Sattmacher schlechthin. Wenn ich keine Lust habe, mir über mein Essen Gedanken zu machen, esse ich 3 Eier, 60 Gramm Bacon und einen Teelöffel Butter dazu.

Weiterer Random-Gedanke, auf den ich heute in einer Unterhaltung kam: Belohnungen. Anfangs dachte ich ja noch, ich “erlaube” mir alle paar Wochen mal Pommes oder so. Davon bin ich völlig abgekommen, weil mein Anspruch an mein Essen sich durch LCHF vollständig verändert hat. Essen muss nicht mehr perfekt und total abwechslungsreich sein. Früher wäre ich durchgedreht, wenn ich jeden Tag Rührei gegessen hätte. Heute: Völlig normal. Befreiend. Aber trotzdem: wenn man abnimmt, empfindet man es ja irgendwie doch als Leistung, auch wenn es dank LCHF ja nicht wirklich entbehrungsreich ist. Ich bin ja ohnehin ein Beautyjunkie, daher belohne ich mich meistens mit Make-Up. Und neue Klamotten finde ich, sind auch eine super Belohnung.

Aber es interessiert mich sehr:

Womit belohnt IHR Euch?

(Random: Ende!)

Regelmäßig erweitert und auch lesenswert: Meine LCHF-Links

 

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Aber was isst Du denn dann überhaupt noch?

4. April 2013 von Knitterfee | 8 Kommentare

Diese Frage wird mir in letzter Zeit, meist gemischt mit Interesse und Skepsis, gestellt.
Zum Glück bringe ich immer noch ein ausreichendes Kampfgewicht auf die Waage, so dass niemand mir einen baldigen Hungertod unterstellt.

Und auch wenn ich mich nicht mal annähernd vorbildlich durch den LCHF-Dschungel schlage, habe ich beschlossen, diese Frage doch mal zu beantworten – immerhin habe ich mittlerweile 9 Kilo runter (seit Februar).

Generell versuche ich mich natürlich an grundsätzliche Vorgaben zu halten – LCHf unterteilt in “Bitte verzichten”, “nur in Maßen” und “geeignete Lebensmittel”. Wie man schon an den Formulierungen sieht, wird versucht, von “gut” und “böse” wegzukommen, es ist nichts verboten, jeder kann selber entscheiden was er zu sich nimmt. Natürlich immer im Bewusstsein, dass man nicht zum Ziel kommt, wenn man sich mit Zucker vollstopft.Die Frage, was ich nicht mehr esse, ist auch immer recht leicht beantwortet, aber was bleibt denn dann noch übrig?

Nun, zum einen ist es Gewöhnungssache. Man vermisst bestimmte Dinge nach einigen Monaten einfach nicht mehr, daher bin ich mir zum Teil gar nicht mehr so bewusst darüber, was für einen großen Teil ich in meiner Ernährung mittlerweile ausgrenze.

Was also kommt bei mir auf den Teller?

In erster Linie: Fette und Eier. Heute morgen zum Beispiel gab es 3 Bio-Eier als Rührei, in Bio-Kokosöl gebraten, mit Nicht-Bio-Kochschinken. Und einen Espresso mit einem Schuss Sahne. Das reicht mir dann meist bis 16 Uhr, je nach Aktivität. Dann hatte ich vorhin als Snack 2 Bifis, die alles andere als LCHF-konform sind – und eine heiße Schokolade, die auch grenzwertig ist. Natürlich mit 3,8%iger Biomilch und Sahne, selbst angerührt mit Kakao – aber auch mit etwas Xucker (light) und Stevia. Und das sind nunmal Süßstoffe, die insgesamt bei LCHFlern eher verpönt sind.

Ich versuche, möglichst wenig Süßstoffe zu mir zu nehmen, aber manchmal will ich es, und dann nehme ich mir auch die Süße, weil ich beschlossen habe, nicht zu entbehren. Sonst wird das ganze zu einem Konzept, bei dem ich durchhalten muss, und das ist nichts, worauf ich mich für den Rest meines Lebens einlassen könnte.

Heute abend werde ich vermutlich auswärts essen. Da bestelle ich mir dann gerne einen Bacon Cheeseburger ohne Bun, ohne Pommes aber dafür mehr Salat und Blaukäsemayo. Oder Käsespinat, sprich einfacher Blattspinat mit Cheddar überbacken. Um mich nur mit Salat zufrieden zu geben, bin ich meist zu hungrig, und da ich versuche, Mahlzeiten nicht zu stark aufzuteilen, muss es dann schon etwas mehr sein als ein Salat.

Gestern habe ich Fleischspieße gemacht, eher griechisch gewürzt, die Christian dann grillen durfte Wink Dazu selbstgemachtes Tzatziki aus abgetropftem Sahnejoghurt, Knoblauch, Salz, Gurken und Olivenöl, und Salat. ZumFrühstück gab es gestern ebenfalls Rühreier mit Schinken und dazu einen gebackenen Mozzarella, natürlich echter aus Büffelmilch.

Unterwegs essen mache ich nur noch selten, weil ich versuche, möglichst wenige Mahlzeiten zu mir zu nehmen, meinen Insulinspiegel damit möglichst selten hochzupushen. Wenn mich aber doch unterwegs mal der Hunger überkommt, oder, machen wir uns nichts vor, der Appetit, dann greife ich meist zu Bratwurst. Die gibt es zum Glück fast überall, man kann ein bisschen Senf dazugeben und fertig. Oder eine Dönerbox ohne Pommes oder Reis.

Ich esse manchmal Nüsse, aber versuche möglichst wenig davon im Haus zu haben, weil sie doch im Verhältnis immer noch recht viele Kohlenhydrate enthalten.

Wovon ich gerne mehr essen würde und im Prinzip auch könnte: Fisch. Besonders Lachs. Und Avocados. Aber irgendwie finde ich den Bezug zur Avocado nicht. Mir reicht eine halbe pro viertelJahr, dann habe ich schon wieder genug.

Gemüse kommt auch nicht zu kurz: Salat, grüner Spargel und Champignons sind hier meine Favoriten. Zudem Spinat und Blumenkohl, und neuerdings auch mal Topinambur.

Ab und zu esse ich auch mal Obst, meist einen Apfel. Und ich denke, ich werde die Erdbeerzeit nutzen und die eine oder andere Erdbeere verspeisen.

Wahrscheinlich habe ich jetzt nur die Hälfte aller Sachen aufgezählt, die ich so esse – aber mehr fällt mir gerade nicht ein.

Dinge, die ich wirklich vermisse, gibt es kaum. Jetzt wo Dom ist, würde ich gerne Schmalzkuchen essen. Manchmal erschnuppere ich frischen Franzbrötchengeruch und wünsche mir einen Haps davon. Das sind aber Sachen, die ich früher auch nur ausnahmsweise gegessen habe. Kartoffeln sind die Alltags-Kohlenhydrate, die mir am meisten fehlen. In allen Varianten. Am liebsten einfach nur mit Butter und Salz. Und manchmal habe ich Lust auf Eis, daher denke ich über die Anschaffung einer Eismaschine nach, um im Sommer anstatt meiner Schokosahne (Biosahne mit Kakao und etwas Xucker oder Stevia aufgeschlagen) auch einfach mal ein Sahneeis zu machen. Manchmal wünsche ich mir, schnell eine Sushibox mitnehmen zu können wie früher, aber durch den Reis ist das auch keine Option. Und meist brauche ich ja auch keine Snacks mehr, seit ich zum Langzeitverbrenner geworden bin.

Wer sich für die grundsätzlichen Empfehlungen für LCHF-konforme Ernährung interessiert wird hier fündig.

Soviel für heute – und was esst Ihr so?

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