The Geek shall inherit the earth.

Kochzauber: Spaghetti mit Linguine (und Schichtsalat im Glas)

28. November 2012 von Knitterfee | 1 Kommentar

Eben fiel mir siedendheiß ein, dass ich ja das dritte Kochzauber-Gericht der letzten Woche noch gar nicht gepostet habe – das möchte ich jetzt nachholen, denn heute kommt ja schon die nächste Box!

Es gab am Sonntag:

Linguine mit einer Linsen-Tomatensoße

Und einen Schichtsalat im Glas. Falls Interesse am Rezept besteht, reiche ich das gerne nach Smile Der Salat war aber größtenteils wieder einmal ein “das muss weg” Salat – das machte ihn aber nicht minder lecker Grin

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Kochzauber: Kürbis-Gnocchi in herzhafter Apfel-Schinken-Soße mit Pumpernickel-Knusper

24. November 2012 von Knitterfee | Keine Kommentare

Ich war erst einmal ein bisschen beleidigt, als wir die Kochzauber-Box auspackten, denn die Gnocchi sahen nicht aus wie Gnocchi. Zumindest nicht wie die auf dem Rezeptfoto, und auch nicht wie die, die man so im Kühlregal findet. Meine Recherche ergab jedoch, dass Gnocchi eben einfach italienische Nocken sind. Ausserdem schmeckten die kleinen Kissen hervorragend. Ich hoffe, es gibt ein Rezept oder eine Bezugsquelle dafür, ich würde die nämlich wirklich gerne mal wieder essen!

Dieses Rezept war beim ersten lesen auch wieder so eines, bei dem ich skeptisch war. Aber sie kriegen mich, jedesmal! Es war ein recht süßes Gericht, aber geröstetes Pumpernickel schmeckt groß-ar-tig. Und die Gnocchi waren mit Kürbis gefüllt. Und lecker. Und die Soße mit Schinken und Äpfeln war auch traumhaft. Einzig ein kleines Gegengewicht (vielleicht scharfe Pumpernickelbrösel?) wäre noch perfekter gewesen.
Und weil ich ja so eine Suppenkasperin bin, habe ich während Christian kochte für mehr Gemüse gesorgt, in diesem Fall ein einfacher Römersalat mit Kirschtomaten und Essig-Öl-Kräuter-Dressing.

Ich bin erstaunt, wie gut Kochzauber das immer hinbekommt, uns Sachen vorzusetzen, die wir noch nie gegessen oder gekocht haben, und uns trotzdem jedesmal zu überzeugen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich oft auch neidisch auf die Originalbox schiele, in der oft auch unglaublich leckere Gerichte sind – aber für 4 Personen kochen wir eben nur äusserst selten, daher würde sich diese Box für uns nicht so wirklich lohnen.

Soviel erstmal für heute – das dritte Gericht haben wir uns für Sonntag aufgehoben, da wir gestern Twittagessen waren (habe ich das wirklich geschrieben?) und es daher nur Abendbrot gab, und heute abend essen wir auch wieder auswärts. An dieser Stelle auch einen lieben Gruß an Sven, es war sehr nett und unterhaltsam, dieses Twittagessen. Ist das überhaupt ein Wort? Darf man das?


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Kochzauber – Gebratenes Schollenfilet auf fruchtigem Pastinaken-Orangen-Risotto

22. November 2012 von Knitterfee | 2 Kommentare

Gestern kam wieder eine Kochzauber-Box bei uns an. Nach den Ausflügen zu HelloFresh und Kochhaus sind wir wieder zu unserem ersten Testobjekt zurückgekehrt. Auch wenn bei allen drei von uns gesteten Kochboxen für meinen Geschmack immer zu wenig Gemüse dabei war: Alles in allem hat uns das Konzept und vor allem die Umsetzung (!) von Kochzauber am besten gefallen. Nicht nur die Qualität der Zutaten, sondern vor allem die Übersichtlichkeit und Umsetzbarkeit der Rezepte haben uns überzeugt. Und dann kam noch der Oberhammer: Max, der Chefkoch von Kochzauber, hatte auf Facebook die Fans aufgerufen, Fotos zu posten. Der Preis bei diesem kleinen Contest waren zwei Lieferungen von Bloomy Days – und jaahaaa, ich habe gewonnen! Ich freu mich schon tierisch auf die Blumen – gerade im Herbst ist es doch superschön, etwas farbenfrohes, frisches auf dem Tisch stehen zu haben.

Nun aber zum gestrigen Menü: Wie der Titel es schon verrät, gab es Risotto. Und Fisch. Ich mag Scholle – ich mag nur Fisch nicht gebraten. Nicht, weil er mir nicht schmeckt, sondern weil die ganze Bude danach stinkt, und zwar mindestens den ganzen Tag danach noch. Ich weiß, da bin ich zickig, aber unsere Küche ist nunmal offen zum Wohnzimmer und Flur hin und damit riechen 60% unserer Wohnung dann nach gebratenem Fisch. Aber geschmeckt haben sie gut, die Schollenfilets.

A propos Filets: Ja, das sind Orangenfilets. Es war sogar eine extra Karte beigelegt, wie man am besten Orangen filetiert. Da hat jemand nochmal drei Schritte aus seiner Komfortzone rausgedacht, wirklich großartig. Die Pastinaken verloren sich zwar ein wenig in dem ganzen, aber die Kombination Risotto-Orangenfilets-Fisch war einfach nur mal wieder überraschend gut – aber eben auch nicht zu fancy. Leckerleckerlecker! Damit ich meine Gemüseportion bekam, hatte ich mir einen Möhren-Apfel-Rohkostsalat gewünscht, den ich auch bekam Grin

Ich weiß auch nicht, was mit den Fotos passiert ist, auf dem Risottofoto musste ich den Salat stark entsättigen, damit er sich nicht frech zum farblichen Hauptdarsteller macht.

Und wer nicht weiß, wie man so eine Apfel-Möhren-Rohkost macht: Ich mag ein Verhältnis von 2/3 Möhren zu 1/3 Apfel. Den Apfel schält man, reibt ihn und gibt den Saft einer Zitrone oder Limette darüber, damit er nicht braun wird. Dann reibt man die Möhren (wenn es Biomöhren sind, macht man sich besser nicht die Mühe, sie zu schälen), gibt sie dazu, ein Teelöffel neutrales Öl dazu und fertig. Man kann auch noch Sonnenblumenkerne dazu geben, aber wir hatten gerade keine. Man muss mit dem arbeiten, was man hat, gell Wink

Heute Abend gibt es Kürbis-Gnocchi – den Rest erzähl ich dann wieder morgen!

Fragt Ihr Euch auch manchmal “Was soll ich heute kochen?”
Dann testet doch auch einfach mal Kochzauber Grin

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Kochhaus Woche 2 – kurz und schmerzlos

18. November 2012 von Knitterfee | 1 Kommentar

Ich muss zugeben, ich hasse es nach Rezept zu kochen, aber ich war gewillt, mich artig an alles zu halten. Ich muss zugeben, ich gab auf.
Kochhaus ist ein großartiges Konzept, ähnlich wie andere Kochboxen und Kochtüten auch. Kommen wir zum großen ABER.

Die Rezepte sind chaotisch geschrieben. Und weiß auf schwarz gedruckt. Ich bin mir relativ sicher, dass der Mediengestalterkollege, der die Flyer bauen muss, gesagt hat, dass das schwierig ist mit der Lesbarkeit. Und irgendjemand gesagt hat: Wir wollen das aber so, das sieht schicker aus.

Es war durchwachsen diese Woche, und ich muss zugeben, nicht immer war das Rezept schuld. Aber dazu komme ich später.

Montag, Lieferung der Tüte, Feststellung dass das Rezept für das Schweinefilet fehlte. Per Mail nachgehakt, wurde auch zügig nachgeliefert, aber da hatte ich dann schon was anderes gekocht.

Und zwar: Teriyaki-Hühnchen mit Shiitakepilzen, Ananas und schwarzem Sesam

Das war das beste Gericht diese Woche – mein Tauschgericht. Ursprünglich wäre irgendein Gericht mit Fenchel dabei gewesen, und das ist nun nicht so mein Ding.
Leider war das Rezept so chaotisch, dass der Reis etwa 10 Minuten vor dem Rest des Essens fertig war. Ich weise jede Schuld von mir!

Der große Fail der Woche war das Schweinefilet in Malzbiersoße mit Laugenknödeln und Pak Choi

Erst fehlte das Rezept, dann fand ich im Pak Choi etwas vor, das aussah als wäre im Feld eine größere Menge Schlümpfe geschlachtet worden:

Dann failten die Knödel:

Und ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe… Und dann stand im Rezept, dass man den Kümmel zum Malzbier geben sollte. Also gabe ich all den Kümmel zum Malzbier. Ich bin kein Fan von Kümmel, aber ich hab auch kein Problem damit. Und ich war fest entschlossen, alles nach Rezept zu machen! Aber es war einfach zu viel Kümmel, und die Körner störten auch irgendwie beim essen. Zudem war die Soße, obwohl ich sie länger als angegeben habe einkochen lassen und auch sonst alles nach Rezept gemacht habe, viel zu flüssig.

Zum Glück hatte ich dann doch noch einen Ausreisser, und gab die eher schmalen Schweinefilets kürzer als angegeben in den Ofen. Der Knödel auf dem Bild ist der einzige, der so halbwegs knödelig wurde, aber er schmeckte leider nicht. Etwas gutes habe ich mitgenommen: Schweinefilet und Malzbier: Super Kombi. Nur halt mit weniger Kümmel.

Mittwoch gab es dann Steinpilz-Risotto mit getrockneten Berberitzen und karamellisierten Zwiebeln

zumindest in der Theorie. Die Berberitzen wurden von Krawall und Remmidemmi vom Küchentisch geklaut, die Tüte zerlegt, und die Berberitzen über den gesamten Teppich verteilt.
Und nur Risotto fand ich irgendwie doof. Also hab ich mir Zucchini und Rinderfilet dazu gemacht. Zum Risotto gehörte eigentlich auch eine größere Menge Estragon. Nach dem Kümmel-Debakel vom Dienstag war ich jedoch skeptisch, insbesondere weil ich keinerlei Erfahrung mit Estragon habe. Ich entschied mich, erstmal nur 1/3 der Menge zum Risotto zu geben und war heilfroh, denn das wäre sonst wieder eine Katastrophe geworden. Zudem war die Zubereitung des Risotto im Rezept doch stark vereinfacht beschrieben – man sollte einfach die gesamte Brühe zum Reis geben und einkochen lassen – sorry, aber das habe ich bei Jamie anders gelernt und ich ja, ich vertraue ihm mehr als einem anderen Rezept. Dank Jamie kann ich Risotto auf Autopilot kochen, jawoh!

So sah das Ganze dann am Ende aus. Gebratene Zucchini, Rinderfilet und Steinpilzrisotto. Achja, eine karamellisierte Rotweinreduktion hab ich auch noch schnell dazu gemacht. Arrhh die war lecker.

Fazit: Kochhaus hat mit den Kochhäusern ein gutes Konzept. Die Rezepte sind aber nichts für Anfänger und auch nichts für Menschen, die gerne mal Ihr Ding machen. Und ich würde gerne den Tipp geben, in die Tüten, die ja am Montag geliefert werden, nicht unbedingt Rezepte zu packen, bei denen man erst einmal eine halbe Stunde steht und Knödel macht, bevor man richtig mit dem kochen anfangen kann.

Nächste Woche gibt’s wieder Kochzauber und ich muss versuchen, meine Gemüseportionen anderweitig zu bekommen, denn das haben alle diese Konzepte gemein: Sie werben mit großen Mengen an frischem Gemüse, tatsächlich sind die meisten Rezepte aber nicht so, wie es die Bilder vermitteln möchten.

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