Gedingst #3 – 2013
31. März 2013 von Knitterfee | 6 Kommentare
|Geknipst|
Richtig geknipst – nicht so viel. Hauptsächlich Kater – die ersten Opfer für jedes neue Teil in meiner Kamera-Ausstattung.
Und natürlich ge-instagramt.
|Gesehen|
Dr. Lustig on the Colbert Report – Im Prinzip “Sugar – the bitter truth” in a nutshell. Sollte man gesehen haben. (Wenn das Video nicht läuft, googlen hilft.)
Uuund Teens react to Jennifer Lawrence
|Gelesen|
BEEF – das Magazin für Männer mit Geschmack. Man empfiehlt übrigens Frauen, die in den Leserbriefen darauf hinweisen, dass auch Frauen gerne Fleisch essen und dieses Magazin lesen, eine Frauengruppe zu gründen. Irgendwie seltsam für ein Magazin, das eine stellvertretende ChefredakteurIN hat. Überhaupt vermute ich, dass die Frauen die bei BEEF arbeiten entweder sämtliche Weiberklischees erfüllen, die regelmäßig im Magazin ausgepackt werden (irgendwoher müssen die Herren in der Redaktion dieses Frauenbild ja haben), oder bulimisch sind, weil sie ständig ob der ganzen Oberflächlichkeit kotzen müssen.
Auch wenn BEEF momentan das einzige Magazin ist, dass ich für mich als sinnvolle Kochlektüre finden kann, weiß ich nicht, ob ich bereit bin weiterhin 10 Euro für ein Medium zu bezahlen, dass mich und meine weiblichen Mitmenschen als veganistische (as in militante) Mimosen darstellt, die ein Steak nicht zu schätzen wissen.
|Gehört|
Nicht genug
Ein bisschen aber.
|Getan|
Schals aus Jersey genäht. Ingress gespielt. Abgenommen.
geshoppt. Angst gefüttert. Vieleviele Schritte an einem Tag gelaufen.
|Gegessen|
Bio-Bratwurst mit Senf. Roastbeef. Nüsse.
Burger – immer wieder Burger. Selbstgebackenes Nussbrot mit Lachs, Frischkäse und Dillsenf. Gefüllte Eier.
|Gedacht|
Kennt Ihr das? Wenn man im Internet ehemalige Bekannte oder Ex-Freunde googelt und über Artikel und Interviews mit ebenjenen stolpert, und diese beginnen dann mit “Anneliese Flusenstein hat in Köln Karnevalswissenschaften studiert und leitet heute die Entwickungsabteilung bei Fahnenfleck.” Oder “Moritz Klumpfuß ist Diplom-Informatiker. In seiner Freizeit programmiert er Android-Apps und engagiert sich für die Rettung der Wildschwäne.” Und man selber sitzt da, und möchte die Sätze umbauen. So wie “Anneliese Flusenstein hat mich in der Schule gemobbt und heult heute rum, weil sie nur Praktikumsstellen findet und keinen richtigen Job. Und das mit 31 – und ich gönne es Ihr.”. Oder “Moritz Klumpfuß ist manisch depressiv und säuft wie ein Loch. Ausserdem hat er einen Vorliebe für rosa Latexhosen.” Solche Dinge habe ich gedacht.
|Gefreut|
Geschenkeee! Neuer Duft, damit der Frühling endlich kommt.
|Geärgert|

Oder mehr: gewundert. In der Ingress-Comm (der App-interne Chat) wurde ich Samstag Nacht gefragt wo ich sei (weil der fragende Spieler, selbst am Arsch der Heide, sich wunderte mich in der Comm lesen zu können und mich wohl am Nachbararsch der Heide vermutete, was nicht der Fall war). “Meine Antwort lautete: An meinem Schreibtisch. With no pants on.”
Der geneigte tumblr-Leser / Jennifer Lawrence-Fan wüsste, dass dies lediglich eine Referenz auf ein Interview war, in dem Jennifer Lawrence gefragt wurde: “What would you do with more free time?” Und sie antwortete: “I would spend more time on the couch, less time showering, I don’t know, I probably shouldn’t have more time to myself. I mean, if I don’t have anything to do all day, I might not even put my pants on“.
Die Aussage “no pants” soll also lediglich darauf hinweisen, dass ich müffelnd und mit fettigem Ansatz zu Hause rumchille und Cashewkerne futtere.
Lassen wir es dahingestellt, ob ich tatsächlich an einem Samstag Abend zu Hause sitze und keine Hose trage – gewundert habe ich mich dann über eine Chatnachricht, die ich über GoogleTalk/Google+ bekam (nicht von dem Spieler, der ursprünglich gefragt hatte, sondern einem, den ich letzte Woche beim Ingress spielen in der Innenstadt traf).
Ich benutze Google+ nicht wirklich, ausser für Ingress-Aktivitäten, und auch da eher widerwillig. Nichtsdestotrotz, wenn ich entweder über die Comm und das Spiel, oder aber wahrscheinlicher beim spielen draussen jemanden treffe, der nett scheint und sich nicht wie ein totaler Vollarsch verhält (lasst es Euch gesagt sein, die Deppenquote ist erschreckend hoch), adde ich ihn zu meinem Google+ Circle “Ingress”. Dass das bedeutet, dass mich derjenige offenbar jederzeit über Google Talk anschreiben kann, hatte ich ehrlich gesagt unterschätzt.
Nun wurde ich also angechattet. Und ich zitiere hier aus dem Log, einfach mal zum genießen für Euch: “Hey
las ich das vorhin richtig im Chat, du unten ohne am Schreibtisch? “.
Gedanken dazu: WTF? Was geht Dich das an? Ist das Dein ERNST? Was geht Dich das an? Machst Du sowas öfter? Soll das ne Anmache sein? Nein, das kann keine Anmache sein, das wäre unterirdisch und würde erklären, warum immer weniger Kinder geboren werden, wenn DAS Anmachen unserer Zeit sind, dann brauchen wir uns nicht wundern, dass wir niemanden mehr haben, der unsere Renten irgendwann mal zahlt. WTF? Ist das Dein Ernst? Und wenn nicht, was ist das für ein schlechter Witz?
Mehr kann ich dazu eigentlich gerade nicht sagen. Ausser vielleicht, dass ich es höchst seltsam finde, auf die Idee zu kommen, bei einem offensichtlichen Witz in einem öffentlichen Chat hinzugehen und der Frau, die den Witz gemacht hat, privat tatsächlich die Frage nach ihrer eventuell nicht vorhandenen Bekleidung zu stellen. WHAT THE FUCK!
Tatsächlich gibt es übrigens etwa 3 1/2 Männer auf der Welt, die mich jederzeit gerne nach meinem Bekleidungsstatus befragen dürfen, aber DIE wissen das auch. Ausser Gale Harold. Der weiß es vermutlich nicht.
Zudem hatten wir diese Woche Besuch von einem Herren, der meinte, unsere Gärten fotografieren zu müssen (natürlich nicht in die Wohnungen rein, neiiiin, natürlich nicht, so bei bodentiefen Fenstern…). Rein rechtlich darf er das – und das wusste er auch ganz genau – nichtsdestotrotz habe ich ihn dann doch gebeten, sofort zu gehen. Fotos, auf denen man ihn sehr gut erkennen kann, habe ich glücklicherweise auch gemacht, werde ich aber natürlich hier nicht veröffentlichen – ich weiß ja auch ganz genau, was ich so rein rechtlich darf
Auf 180 war ich trotzdem.
|Gewünscht|
Dass ich dieses Jahr meine Geburtstagstradition fortsetzen kann und meinen Geburtstag in London feiern kann. Leider ist es mir momentan nicht möglich, mehr als ein paar Tage im Voraus zu planen, da ich hier quasi auf Abruf sitze, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
|Gekauft|
Duft, Nagellack, Haarspray, ein Wimpernbürstchen und eine Yankee Candle die nach Blumenladen riecht ![]()
|Geklickt|
Nichts erwähnenswertes.
|Gefolgt|
Auch nicht. *gähn*






































































