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Ein Versuch mit Shirataki-Nudeln

29. Juni 2014 von Knitterfee | Keine Kommentare

Ich dachte mir, während ich noch hier sitze, mit vollgefressenem Bäuchlein, schreibe ich direkt mal meine Gedanken zu meinem kleinen Shirataki-Experiment runter.

Aber zuerst einmal: Was sind eigentlich Shirataki-Nudeln?
Hergestellt werden sie aus der Konjak-Wurzel, sie sehen ein wenig aus wie Glasnudeln, sind allerdings in der Verpackung nicht getrocknet, sondern in Wasser “eingelegt”. Man muss sie auch nicht wirklich kochen, eher nur erhitzen – und vor allem vorher mit Wasser gut durchspülen – das hilft auch gegen den fischigen Geruch beim öffnen der Packung. Die Nudeln sind komplett frei von Kohlenhydraten, was sie natürlich für die Lowcarb-Ernährung sehr geeignet macht.

Und wo gibt’s die?
Ich hab meine bei Edeka gefunden, allerdings gibt es sie wohl auch im Asia-Laden oder natürlich bei Amazon – in vielen verschiedenen Varianten.
Die, die ich getestet habe, sind von “Slim Pasta” und es gibt sie als Spaghetti-Variante, Fettucine oder auch als “Reis”.

Was ich damit angestellt habe: Eine asiatische Nudelpfanne mit Gemüse und Hähnchen.

Shiratakipfanne
Ich habe fertiges Tiefkühl-Gemüse verwendet, weil ich faul war, und dazu kam eben noch Hähnchen, Sesam, etwas Koriander und zwei Eier.

Nun aber zu meinem Fazit:
Für 2,99 € (Preis bei meinem Edeka) finde ich die Nudeln einfach mal ziemlich teuer. Obwohl sie komplett ohne Kohlenhydrate auskommen, fühle ich mich nach dem Essen ziemlich vollgestopft – vielleicht ist das aber auch einfach ein psychologischer Effekt.
Ausserdem sind sie irgendwie kompliziert zu essen – es ist ja nun mehr als 1 1/2 Jahre her, dass ich Nudeln gegessen habe, und ich verstehe echt nicht, warum man sich dieses nervige Aufgewickel antun will.
Der fischige Geruch beim auspacken könnte auch abschrecken, allerdings verfliegt er tatsächlich recht schnell und ist beim essen auch überhaupt nicht zu bemerken.
Ich hatte gehofft, dass man die Nudeln etwas knuspriger anbraten kann, das funktioniert allerdings nur mäßig.
Grundsätzlich kann ich sagen: Wer Nudeln wirklich vermisst, kann sich durchaus mal an Shirataki versuchen. Wer zu einem Buffet etwas beitragen will, und vielleicht etwas, das dem Auge von “Normalessern” weniger ungewöhnlich erscheint, zum Beispiel einen Reissalat oder asiatischen Nudelsalat, kann sicherlich auch mit Shirataki punkten. Für klassische Nudelgerichte würde ich sie vermutlich nicht verwenden, da die Konsistenz sich doch stark von der normaler Nudeln unterscheidet.
Für mich wird dies vermutlich ein einmaliger Ausflug in die Welt der “Ersatzprodukte” gewesen sein – nicht, weil sie nicht schmecken, sondern mehr, weil ich sie nicht brauche und sie mir dann dafür einfach viel zu teuer sind. Vielleicht werde ich irgendwann einmal den Reis testen, aber auch dann eher als Reissalat.

 

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Futter-Inspiration als Lückenfüller

25. Juni 2014 von Knitterfee | 4 Kommentare

Ja, das ist ganz schön lang her, dass ich mich zu einem Blogartikel hinreissen lassen konnte – aber ich hab super Ausreden!
Erst einmal war da die Zahngeschichte, die mich ziemlich plattgemacht hat, dazu vermutlich irgendwann in den nächsten Tagen nochmal ein eigener Post, ich muss damit erstmal soweit komplett fertig werden. Dann gibt es bei Shades of Pink jede Menge zu tun – so war ich letztes Wochenende zusammen mit Wiebke in Berlin, um in Teamarbeit neue Bilder vom Lädchen zu machen – wer sich dafür interessiert sollte die Seite auf Facebook im Auge behalten Wink
Und nebenher passiert eben noch so jede Menge Leben.
Nun aber zum eigentlichen Grund meiner Meldung: Meine Mitbewohnerin hat sich unserer kleinen LCHF-Sekte angeschlossen \o/ und ich glaube, sie hat ein Problem dass viele anfangs haben:

Was ess ich denn als nächstes?

Aufgrund von Zeitmangel und Hunger gibt’s keine schön hergerichteten Teller zu sehen, alles ist schnell mit dem Handy geschossen worden, bevor es verschlungen wurde – ich bitte das zu entschuldigen. Wer sich für Details der einzelnen Gerichte interessiert, darf natürlich gerne nachfragen, dann poste ich das “Rezept” dazu Smile

Es handelt sich bei den folgenden Bildern also mehr um Inspirationen, aber vielleicht ist ja für Euch auch etwas dabei?

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Links: Schweineschnitzel mit Salat und Mayonaise – das Fleisch gewürzt mit mediterranen Kräutern, Knoblauch und etwas Zimt.
Rechts: Zucchini, Chorizo und Schafskäse mit Kräutern und etwas Zitronensaft. Kann man super im Ofen machen.

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Links: Das klassische Go-To: Rührei, Bacon, Mayo und etwas Gurke Wink
Rechts: Nicht selbstgekocht, aber so lecker: gebratener Lachs mit Zitronenbutter, dazu Spinat mit Koblauch und Zwiebeln.

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Links: Gemischter Teller: Schinken, Käse, Hackbällchen, Lachssalat und selbstgemachte Antipasti mit Zucchini, Champignons und getrockneter Tomate.
Rechts: Wenn ich mal was Süßes will und in meinem Kopf Erinnerungen an Apfelstrudel rumgeistern: Apfel mit Zimt. Einfach so.

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Links: Butterkaffee. Dazu etwas Lindt 85% mild. Perfekt für kleine Motivationstiefs am Nachmittag.
Rechts: Man KANN auch Rührei auf einem Grill zubereiten. Dieser ist übrigens der geniale Son of Hibachi.

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Links: Gefüllte Paprika mit Hackfleisch, Käse, und jeder Menge Blumenkohl-Schlonz.
Rechts: Lachs im Baconmantel, Joghurt-Dip und Blattspinat mit Pinienkernen.

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Salat mit Hähchen und Oliven und Schafskäse und, und, und.
Und noch mehr Salat. Mit gerösteten Nusskernen und Antipasti (die von dem gemischten Teller)

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Links: Heinrich-Knäcke mit selbstgemachtem Thunfischsalat und Frischkäse mit Kräutersalz und ein bisschen Paprika.
Rechts: Oder eben einfach mal ein Steak. Mit einem “großen” Stück Butter, wie Janine sagt. Ich fand es genau richtig Grin Dazu Zucchini gefüllt mit Ziegenweichkäse.

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Schwein, Bacon, Senf und Salbei schmecken soo gut zusammen! Dazu zum Beispiel grüner Spargel und mal wieder Blumenkohl-Schlonz.

Das war’s erstmal, ich hoffe, Ihr konntet etwas Inspiration finden? Lasst mir gern Kommentare da, gerne mit Euren liebsten LCHF-Gerichten!

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Alles neu macht der… ach blah.

30. April 2014 von Knitterfee | 6 Kommentare

na gut: macht der Mai.

Als ich letztlich mit meinem Guru Sudda telefonierte, und etwas herumjammerte, dass die nächste große Gewichtszahl (89,9 nämlich) sich mit Bier trinken und ab und zu Pommes essen und aufm Arsch rumsitzen so schlecht erreichen lässt, sagte sie zu mir: “Dann bist Du hiermit herausgefordert!” – und so entstand meine kleine Challenge. Ich habe keinen festen Plan – aber der Mai soll clean(er) werden. Kein Alkohol (eine Ausnahme, einen Geburtstag, habe ich schon eingeplant), möglichst wenig Carbs (wenn überhaupt), Süßstoff wieder massiv reduzieren und mehr Bewegung.

e73ad5d0d07711e3b4db0002c9c88978_8Und ehrlich: ich hab ein bisschen Schiss. Denn an meinen Vorsätzen erkennt man ganz klar meine Schwachpunkte. Und vor allem der Alkohol ist gemein. Das mir, die ich jahrelang problemlos ohne Alkohol durchs Leben stiefelte. Aber irgendwie hat so ein Bier mit Freunden eben immer was gemütliches und entspanntes, und gerade jetzt, wo schönes Wetter ist, ist das gemein. Aber: Ich will da ran.
Morgen ist Wiegetag, und ehrlich gesagt graut es mir ein bisschen vor den Zahlen auf der Waage.

Vielleicht werde ich in unregelmäßigen Abständen mal berichten, wie es so läuft.
Puha.

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“Entpuppt” von Annika Rask

29. April 2014 von Knitterfee | 4 Kommentare

oder: wie mein Guru einen Papiertempel baute, ich einziehen durfte und zum ersten Mal seit Ewigkeiten eine eindeutige und seriösliche Blog-Headline wählte.

Update: Das Buch ist jetzt auch als Kindle-Edition erhältlich!

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Nun sitz ich hier, mit meinem Butterkaffee und meiner Weisheit. Und dem Buch.
Wusstet Ihr, dass ich seit meinem Burnout 2011 nicht mehr so richtig lesen kann, mich kaum noch auf mehr als zwei Sätze hintereinander konzentrieren kann, und sofort wieder alles vergesse, was ich gelesen habe?
Ich werde Euch deswegen nicht erzählen, ich hätte das ganze Buch gelesen, das schaffe ich leider einfach noch nicht. Ich werde mich stückchenweise weiter vorarbeiten.
Aber: Ich habe gelesen. Und geweint. Ein bisschen. Vor Glück und Stolz.

Über meine LCHF-Geschichte habe ich ja schon so viel auf diesem Blog geschrieben, ich werde also nicht alles nochmal wiederholen, sondern Euch ein bisschen selber suchen lassen Wink
Was ich aber mit Euch teilen möchte, ist dieses Wahnsinnsprojekt, dass ich nun so lange mitverfolgt habe -  und sogar ein bisschen mitgestaltet.
So oft werde ich nach meiner Ernährung gefragt, so oft kommt die Frage: “Kannst Du mir da ein Buch empfehlen?” – und ich konnte nie so richtig. Ich lese ja keine Bücher mehr. Aber dieses ist ein anderer Fall, denn Annika kenne ich eigentlich als Sudda. Sudda Sudda genau genommen, deren Blog mich dazu inspirierte, mich intensiver mit der Materie LCHF zu beschäftigen und die für mindestens 20 meiner bisher verlorenen knapp 40 Kilo verantwortlich ist. Mindestens!

IMG_0614Und nun hat sie dieses Buch geschrieben: Eine Mischung aus Ihrer ganz eigenen Geschichte und einem Leitfaden für Einsteiger, auf ihre ganz persönliche Art – bei Ihr gilt ja auch: No Bullshit! Die Mischung aus Fakten und  Geschichten lässt das ganze nicht zu einem trockenen Ratgeber werden, sondern zu einer butterweichen Geschichte – mit Hochs und Tiefs.
Wie das eben so ist im Leben.

Besonders die Erzählungen über den Leidensdruck, heimliche Fressattacken und Schuldgefühle werden vielen, die übergewichtig sind, aus der Seele sprechen. Und die Lösung für das Problem steht in Annikas Buch immer direkt daneben. Es ist ein bisschen so, als würde sie sagen:

Hey, ich weiß wie es ist, es ist kacke, aber guck mal wie es anders gehen könnte!

Und natürlich macht mich stolz, dass ich auch meine Seiten im Buch habe. Ich mein, hey, wer wäre da nicht stolz? Grin

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Und dann sogar 4 1/2 Seiten! Jaha! Die habe ich auch ganz allein zusammengeklöppelt (schreiben kannse ja, manchmal). Ehrlich: Ich mach ja viel. Eigene Projekte im dunklen Untergrund *chrchr* und Arbeit für den Shop – aber kaum etwas macht mich so stolz wie die Tatsache, dass ich da abgedruckt bin. Das ist so anfassbar!

Jetzt aber Schluss mit der Selbstbeweihräucherung. Wer sein Fett loswerden will, und das mit leckerem Essen, sollte sich dieses Buch einfach kaufen.
Und wer noch nicht ganz sicher ist:
Hier geht’s zur Seite des Buches
Und hier zu Suddas Blog
Bestellen könnt Ihr natürlich klassisch über Amazon (Affiliate-Link) oder über den LCHF-Shop.

 

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