The Geek shall inherit the earth.

Photoblog

14. Dezember 2012 von Knitterfee | Keine Kommentare

Ich habe jetzt auch einen Fotoblog! Heart

Und anders als der Screenshot es vermuten lässt, gibt es dort nicht besonders viel Text, dafür aber ganz viele Bilder. Jawohlja.

Schaut mal vorbei, ich würd mich freuen!

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Gedingst 48

3. Dezember 2012 von Knitterfee | Keine Kommentare

|Geknipst|
Viele Männer mit Schnurrbärten – dazu vielleicht später in dieser Woche noch etwas. Und mein erstes Pärchenshooting, auf und um den Hamburger Dom, bei Minusgraden. Das war eine große Herausforderung, die sich hoffentlich gelohnt hat.

|Gesehen|
Girls vs. Gilmore Girls – What if GIRLS was an original WB Series?
Facebook Law for Idiots
Rubbeldiekatz (lustiger als ich erwartet hatte ^^)
24 – achte Staffel. Christian hat mich angefixt.

|Gelesen|
Eine ganz ganz lange Mail von meiner Cousine, die gerade alleine durch die Welt reist.

|Gehört|
Baz Luhrmann – Everybody’s Free To Wear Sunscreen  (Klassiker) // Ray LaMontagne – Your are the best thing (angefixt) //

|Gelernt|
Do NOT read beauty magazines, they will only make you feel ugly.

|Getan|
Fotografiert, gestritten, geliebt, meinen Facebook-Account deaktiviert (nein, nicht für immer, mehr dazu vielleicht in ein paar Tagen), schlecht geschlafen, mich erkältet, den Garten winterfest gemacht, ein bisschen was genäht, wieder aufgegeben, Freunde getroffen, gelebt.

|Gegessen|
Homemade Chicken Curry mit Naan, Bacon Cheeseburger, Hähnchen mit Gorgonzola, Bandnudeln und Broccoli, Gulasch,

|Getrunken|
Baileys, Apfelschorle und heiße Schokolade.

|Gedacht|
Es reicht. Und, völlig ohne Bezug auf den zuerst genannten Gedanken: Du, mein Lieber, denkst zu kurzfristig. Das, was danach kommt, ist viel relevanter als das, was ich jetzt gerade hier mache. Und das war schon Deine zweite unnötige Bemerkung diese Woche, also halte doch einfach mal die Fresse.

|Gefreut|
Fotografieren. Immer, wenn ich an die Dinge denke, die mir Spaß machen, denke ich ans fotografieren, und an das, was danach kommt. Denn wenn Ihr vor der Kamera macht, was Ihr wollt, dann mag ich Euch am liebsten, und ich gehe im Kopf meist schon die nächsten Schritte durch. Ich fotografiere immer noch, um daraus mehr zu machen als nur ein Foto, das so wie es ist bleibt. Ich will das alles zu einem großen Werk zusammenfügen. Ich will meinen Stil entwickeln, ich will lernen, und Spaß dabei haben, und mich nicht in Schubladen stecken lassen oder in Kisten, die es den engstirnigen Gesellen leichter machen, sich zurechtzufinden.

|Geärgert|
Ich könnte sagen über vieles – aber jetzt, wo ich hier in meiner Schlaflosigkeit in der Stille der Nacht sitze, fühle ich mich friedlich und unverärgert, und weigere mich, den Ärger der letzten Tage wieder hochzuholen Smile

|Gewünscht|
Das gleiche wie letzte Woche – ich bin recht beständig, was Wünsche angeht: Ein neues Objektiv, eine schwarze B-Hobo Kameratasche von Kelly Moore (gibt’s zum Beispiel bei Photoqueen), ein neues Fahrrad, eine neue Seele und einen neuen Körper gleich dazu.

|Gekauft|
Nichts. Muss sparen. ^^

|Geklickt|
Magis große Haulerei vom November (bin auch dabei <3) // Photoqueen (neuer Shop ist online) //

Ich habe heute leider kein Foto für Dich. (Aus Gründen.)

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Was kostet meine Integrität?

18. Oktober 2012 von Knitterfee | 2 Kommentare

150 Euro.
Zumindest habe ich das letztlich mal behauptet.

Letzte Nacht flatterte mal wieder eine Anfrage einer New Media Agentur in mein Mailpostfach – mit Standard-Text, aber immerhin fehlerfrei. Und auf englisch. Ich bin des Englischen mächtig, das ist nicht der Punkt – aber dieser Blog enthält doch eben überwiegend Beiträge auf deutsch. Da fragt man sich, was genau wollen Werbekunden von der Insel und aus dem englischsprachigen Raum mit Werbung auf meiner Seite?
Eine Rückfrage bei der Agentur ergab, dass die Art der Werbung völlig zufällig sein würde.
Wozu soll ich einen Banner für Online-Games auf meiner Seite platzieren, oder für eine Kreditbank? Das waren neben den üblichen Verdächtigen Kosmetik, Gesundheit und Kommunikation die Themen, die mir auf meine Frage genannt wurden.
Diese Art von Onlinewerbung ist etwas, das man 1999 gemacht hat, bis man feststellte, dass
total seltsam und unerwartet – irgendwann ein Sättigungseffekt eintritt und die Menschen
noch seltsamer und unerwarteter – genervt waren von blinkenden Bannern und Popups.
Ich habe keine Probleme mit Werbung, ganz im Gegenteil, eine zeitlang habe ich mein Geld mit Werbung verdient, und würde es auch jederzeit wieder tun (gerne sogar!).

Womit ich als Verbraucherin und Bloggerin in Personalunion ein Problem habe, ist Bullshit.

Wie regelmäßige Leser meines Blogs wissen, spicke ich bei Gelegenheit Texte mit Affiliate-Links – jedoch nur, wenn ich ohnehin einen Link zu dem Shop gesetzt hätte.
Für einige Artikel recherchiere ich einige Stunden, für andere mache ich Fotos, immer investiere ich Zeit – und hauptsächlich tue ich das, weil ich Spaß daran habe.
Wenn aber der Spaß mich dabei unterstützen kann, das Hosting für den Blog zu zahlen oder alle paar Monate mal ein Amazon-Gutschein für mich dabei herauskommt, finde ich das schön.
Ich versuche auch immer, transparent zu machen, wann ich Affiliate-Links platziere. Manchmal vergesse ich es auch, und hoffe, dass es mir niemand übel nimmt.

Und ich hätte auch gar keine Probleme damit, für einen konkreten Betrag eine Werbefläche in meinem Blog freizumachen – sei es in einer Sidebar oder als bezahlter Eintrag.
Womit ich ein Problem habe, sind Firmen die Blogger abzocken – und sich selbst auch, indem sie in billigen Blogs mit schlechtem Stil Beiträge platzieren lassen.
So wie vor einigen Monaten, als ein Online-Brillenhändler auf mich zukam und fragte, ob ich Interesse an einer Kooperation hätte. Als ich nach Details fragte, wurde mein Blog dann plötzlich im Wert heruntergestuft und mir wurde gesagt, man könne keine großen Sprünge machen. Nachdem ich dem Mitarbeiter dann noch erklärt hatte, dass man “Du” als Anrede groß schreibt und ihn auf diverse andere Rechtschreibfehler in seiner letzten Mail hingewiesen hatte, war das ganze natürlich durch. Er versuchte das ganze charmant zu retten, er konnte ja nun nicht wissen, dass er bei mir damit an der völlig falschen Adresse gelandet war.
Kein einziges Mal wurde mir übrigens ein konkreter Betrag genannt, der mir als Gegenleistung für meinen Blogpost angeboten werden sollte. Das war mir einfach nicht konkret genug.

Was mich aber besonders faszinierte waren die Blogposts, die in den folgenden Wochen die einschlägigen Beautyblogs, die ich abonniert habe, auftauchten.
Urplötzlich waren xfach Bloggerinnen auf die Idee gekommen, genau bei DIESEM Onlineshop eine neue Sonnenbrille im Wert zwischen 120 und 150 Euro zu ordern. Einige hatten wenigstens noch den Anstand, die Kooperation anzumerken, andere sparten sich den Hinweis darauf, dass sie die Brille kostenlos bekommen haben, einfach ganz.

Dann gibt es noch Bloggergewinnspiele wie das von Sheego, an dem ich ja nun auch teilgenommen habe. Eigentlich muss jedem Veranstalter eines solchen Wettbewerbs klar sein: Wenn ich nicht gewinne, geht der Artikel offline. Ich habe einige Stunden investiert, stelle Werbeplatz bereit, und hätte ich das ganze im Rahmen meiner selbständigen Tätigkeit abgerechnet, hätte das ganze weitaus mehr gekostet als 150 Euro . Da ich nun gewonnen habe, werde ich den Artikel natürlich online lassen – das finde ich dann nur fair und gerecht.

Generell habe ich kein Problem damit, Werbung auf meinem Blog zu plazieren – sofern ich etwas davon habe, und meine mittlerweile 5 ½ Leser auch. Und damit meine ich nicht einen 10% Gutschein für einen Onlineshop, sondern sinnvolle Werbung zu Themen, die mich und die Leser dieses Blogs wirklich interessiert.
Denn wenn ich einen ganzen Artikel schreibe, an dem ich zwei oder mehr Stunden sitze, und für den ich dann auch noch Fotos mache und bearbeite, dann möchte ich dafür entsprechend entlohnt werden – sonst kann ich nicht glaubhaft vermitteln, dass ich das ernstmeine, was ich gerade verzapfe, und dann landen wir wieder beim Bullshit!

Übrigens: Seitdem ich diesen Artikel geschrieben und aus persönlichen Gründen auf Eis gelegt habe, habe ich bereits wieder Anfragen für bezahlte Blogartikel bekommen.

Was kostet also meine Integrität? Nicht 150 Euro, jedenfalls.
Aber wer sich nach diesem Artikel noch ernsthaft für Werbeplatzierungen in meinem Blog interessiert, darf mir gerne eine Mail schreiben, in der er konkret schildert, welche Art von Kooperation er sich vorstellt und was er dafür bereit ist, zu als Gegenleistung zu erbringen.

Und Ihr so? Was haltet Ihr von Blogger-Bullshit? Und was kostet Eure Integrität?

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Douglas Box of Beauty – gekündigt.

9. Oktober 2012 von Knitterfee | Keine Kommentare

Ich habs mal wieder verpennt – ich hatte überlegt, diese Box noch abzuwarten und dann ggf. zu kündigen, aber bei der Auswahl die mich eben noch erwartete, habe ich dann lieber gekündigt. Oft habe ich das Gefühl, es gibt nur sehr wenige Exemplare von den Sahnestücken, um bei allen Abonenntinnen den Eindruck zu erwecken, dass es nur an einem selbst liegt, etwas gutes zu erwischen. Denn wer nicht um 6 Uhr aufsteht und sich die wirklich interessanten Proben in die Box packt, bleibt zurück mit den frustrierenden Resten.
Nachdem auch die Full-Size diesen Monat ein Produkt war, das hier bei mir bereits rumsteht und aufgrund des zu starken Dufts nicht benutzt wird (Soap&Glory The Daily Smooth Körperbutter), habe ich jetzt eben schnell auf den abbestellen-Button geklickt, damit ich nicht auch noch eine Überraschungsbox zugeschickt bekomme, die dann ohnehin zurückgeht.

Im Prinzip ist die Douglas Box immer noch die mit dem besten Konzept und dem zweitbesten Preisleistungsverhältnis (geschlagen von der DM-Box aufgrund des superniedrigen Preises mit 5 Euro). Aber es ist nichts verwöhnendes oder gar luxuriöses für mich, wenn ich morgens um 6 oder noch früher aufstehen muss, um nicht nur unbrauchbares in meine Box packen zu können. Damit war’s das jetzt mit meiner Boxengeschichte – und vermutlich auch mit einigen anderen überflüssigen Themen in meinem Leben.

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