The Geek shall inherit the earth.

2 Jahre LCHF

25. Januar 2015 von Knitterfee | 1 Kommentar

Vor etwa zwei Jahren habe ich angefangen, mich nach LCHF zu ernähren. Beste Entscheidung für mein Leben!
Und weil zwischenduch ein paar Nachfragen kamen, ob alles okay ist bei mir, weil ich so lange nichts mehr geschrieben habe, die Wahrheit liegt irgendwo zwischen “wunschlos glücklich” und “ein, zwei Wünsche hätte ich da noch”. Vielleicht mach ich bald mal wieder ein Video. Oder schreibe. Ich versuch’s.

Denen, die das Gefühl haben, dass ja nie was von mir kommt, empfehle ich, mir auf Instagram zu folgen.
2jahreLCHFknitterfood

Oder, wenn Ihr ganz mutig seid, folgt mir auf Twitter. Da könnt Ihr dann immer ganz direkt sehen, was mich grad so ärgert. Oder freut. Meistens aber eher ärgert. Mhja.

Fette Knutschis,
Inka

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Still not <3ing Weihnachten

24. Dezember 2014 von Knitterfee | 3 Kommentare

“Was ist eigentlich Dein Problem mit Weihnachten?” fragte mich der Mann vor ein paar Tagen.
Ich war gerade dabei, nach Bildern von besonders hässlichen Weihnachtsbäumen im Netz zu suchen, um sie bei Facebook und Twitter als meinen auszugeben und  zu gucken, wieviele Leute diese hässlichen Bäume trotzdem toll finden – und danach für mich selber über deren Gründe für ebenjene Tatsache zu philosophieren – Sehschwäche oder Mitleid?!
Eine gute Frage – also die des Mannes. Die andere auch. Egal.

Schauen wir zurück – ich werde meine persönliche Weihnachtsgeschichte mit Euch teilen.
Bis ich etwa 11 Jahre alt war, feierten wir (meine Eltern und ich) ganz normal zu Hause Weihnachten. Baum schmücken, ohne Lametta weil Umwelt, nicht das Wohnzimmer betreten dürfen bis das Glöckchen klingelte, Geschenke, zu essen gab es immer Ragout Fin in Blätterteigpasteten.

Dann wurde mein Onkel krank und starb, im darauf folgenden Jahr meine Tante, beide Geschwister meiner Mutter, beide lebten in Kiel, wir in Bonn, fortan wurde jedes Jahr zur Familie nach Kiel zum feiern gefahren. Ich habe ziemlich viele Cousins und Cousinen, die zu einem Großteil auch immer mitfeierten.

Großes Haus, voll mit Kindern, Stimmung awesome. Es gab Mockturtle mit kleinen Brötchen und Blätterteigmonden, und an den folgenden Tagen “Puti” – ein Riesenvogel.
Mein Großvater las eine Weihnachtsgeschichte auf platt vor, bei der es um irgendein Schaukelpferd ging. Geschenke gab’s damals von ihm schon nur noch, wenn man sich konkret etwas wünschte – fühlte sich eher wie eine Bestellung an, denn wer sich nichts wünschte, bekam auch nichts.

Ich kann mich nicht mehr wirklich an weitere Weihnachtsfeste erinnern. Mit 14, 15, 16… keine Ahnung, wir waren vermutlich in Kiel, aber Weihnachten wurde für mich und mein Leben völlig irrelevant.
Man könnte nun nach Gründen suchen, die das von außen beeinflusst haben, die Scheidung meiner Eltern, weitere Todesfälle in der Familie, eine Art Entwurzelung, weil ich mich 16 aufs Internat ging – aber ehrlich gesagt glaube ich, dass ich einfach nie wirklich ein Weihnachtsmensch war.

Ich habe irgendwann beschlossen, nicht mehr zu feiern. Als introvertierter Mensch habe ich es da sogar relativ leicht. Irgendwann, als ich Mitte 20 war, fand meine Mutter das plötzlich ganz besorglich, und sagte, ich solle doch bei einer Freundin mitfeiern, die mich eingeladen hatte.
Ich dachte mir, was kann’s schaden – und es hat nicht geschadet, aber so wirklich toll war’s auch nicht. Ein Haufen gestrandeter, die eine völlig im Weihnachtswahn, die andere desinteressiert, eine weitere hin und her gerissen dazwischen. Und um 19 Uhr war das ganze dann auch schon wieder gelaufen, weil einer der Gäste wieder zurück in den Psychoknast musste. Yeah.

Um dieses Fest rankt sich einfach zu viel Bullshit.

Wünsche an eine Phantasiefigur richten – ob nun Weihnachtsmann oder Gott – macht für mich keinen Sinn. Bäume aus dem Wald rausnehmen und sie in komischen Ständern ins Wohnzimmer stellen, wo sie langsam vor sich hin vertrocknen, mit Lichtern und Glitzerkram drangehängt, auch nicht.
Sich den totalen Stress mit Geschenken für andere machen, und am Ende nur noch in der Lage sein, dummsabbrig irgendwas von “Besinnlichkeit” zu faseln. Kein Wunder, dass man Weihnachten als ruhig und besinnlich empfindet, wenn man sich überlegt, wie kontrastreich stressig die Wochen davor waren.

Für mich wirkt diese Art, Weihnachten zu feiern, ein wenig wie die Art, an den Wochenenden die Sau rauszulassen. Wenn man auf St. Pauli wohnt, fällt einem das besonders auf. Es gibt eben diese zwei Abende (für manche ist es ggf. auch nur ein Abend) in der Woche, in denen man konzentriert den Stress der Woche ablassen muss. Mit Komasaufen und diversen anderen Ausfällen. Wie das so läuft, beschreibt Viktor Hacker übrigens allzu herrlich in seinen Berichten mit dem Titel “Schöner Türstehen“.

Was das jetzt mit Weihnachten zu tun hat?
Wir sind so gestresst, das ganze Jahr. Weihnachten (und vielleicht bei einigen noch Ostern) sind die einzigen Tage im Jahr, an denen man quasi umgekehrt die Sau rauslassen kann. Da wird besinnlich existiert, da wird dekoriert, da wird beschenkt, bedacht, entschleunigt. Alles komprimiert in 3 Tagen. Da muss alles reinpassen.
All die Besinnlichkeit wird gnadenlos in diese Weihnachtsfeiertage gequetscht.

Wochen vorher werden bereits Weihnachtsbäume in den sozialen Netzwerken gepostet. Scheiss drauf, dass der Baum unscharf ist oder unterbelichtet. Es wird gnadenlos geliked, gefavt, geherzt und bewundert was das Zeug hält.

An Heiligabend wird dann nochmals der Baum gepostet, dann das Essen, dann der Schnaps.
Wie der genaue Ablauf sich von außen gesehen so darstellt, habe ich letztes Jahr in meinem Artikel Weihnachten alleine beschrieben.
Zusammengefasst: Es wird nicht besser.

Und das ist so ein bisschen mein Problem mit Weihnachten. Die Penetranz, mit der mir dieses Fest aufgezwungen wird.
Ich bekomme von Menschen, die mich noch nicht so gut kennen, dann auch Nachrichten mit den Worten “Jaja, ich weiß, Du feierst nicht, trotzdem frohe Weihnachten!” und ich muss all meine Besinnlichkeit zusammensammeln, um demjenigen nicht virtuell fett eins in die Fresse zu hauen. Das läuft für mich unter dem gleichen Punkt wie Leute, die sagen “Ach komm, Du willst es doch auch!”

Meine Mutter, die sich seit Jahren mit ihrem Mann, dem Macbook, einer Mamma-Mia-DVD und einigen Kisten Rotwein in den Harz verzieht (so schlau!), überweist mir Geld mit dem Verwendungszweck: “Weihnachten Smile” – bin ich inkonsequent, weil ich das Geld behalte? Ich kann’s gut gebrauchen.
Mein Harz sollte vielleicht das konsequente Meiden aller sozialen Netzwerke sein. Guter Plan, um das nächstes Jahr mal zu versuchen. Internet-Fasten oder so.

Aber da kommen wir zu einem weiteren Punkt, der mir schon seit etwa 15 Jahren quer im Magen liegt: Der Austausch von Geld. Geld in Form von Spielekonsolen, die ja zum Glück beim Elektro-Megastore des Vertrauens über die Hausbank über die nächsten 24 Monate finanziert werden können, oder anderem Plastikschrott. Und wer nicht mithalten kann, fühlt sich schlecht.
Ich weiß das, weil ich das in meinen frühen Zwanzigern ein paar Mal versucht habe. Letztlich fand ich eine Liste mit Geschenken, die ich einigen Freundinnen zu Weihnachten machen wollte. Ich denke, der Wert aller Sachen auf dieser Liste betrug etwa 100 bis 150 Euro. Ich hatte zu der Zeit nach Miete und festen Kosten etwa 300 Euro zum Leben übrig im Monat.

Und je mehr ich mich dem Wettbewerb auf allen Ebenen meines Lebens entziehe, desto wichtiger ist es mir, auch in Bezug auf Geschenke einfach nicht mehr mitzuspielen.
“Aber man kann doch nicht mit leeren Händen…” Doch, kann man. Erst recht, wenn man nicht weiß, wie man nächsten Monat seine Krankenkasse bezahlen soll.

Wer sich aber nun immer noch dafür interessiert, wie wir Weihnachten verbringen: Genauso wie die letzten Tage. Heute sind wir etwas genervt, weil wir bis 14 Uhr einkaufen müssen. Deswegen bin ich auch schon wach. Dann gibts gegen 16 Uhr nen Snack, gegen 22 Uhr Abendessen (was? Kein Plan.) und noch ein paar Folgen How I met your mother.
Dazwischen daddeln wir so vor uns hin, schauen gemeinsam TED-Talks, unterhalten uns über Dinge, die uns wichtig sind, vielleicht sogar in der Badewanne. Vielleicht arbeiten wir auch ein wenig. Ich an meiner neuen Agenturseite (die wird toll!) und er an irgendwelchem Schatzmeister-Parteikram. Für Freitag hoffen wir, dass es nicht regnet, damit wir Critical Mass fahren können.

Und da ich keine sinnvollen Abschlussworte finde, müsst Ihr ohne auskommen.
Ach doch, vielleicht noch dies: Ich will immer noch niemandem sein Weihnachten kaputtschreiben, ich will einfach nur meine Ruh!

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Random Pictures: Licht und Schatten

23. Dezember 2014 von Knitterfee | 2 Kommentare

Diese Reihe von Melanie von Mel et Fel geht nun in die sechste Runde, und weil ich Foto-TAGs oder “Wettbewerbe” im kleinen Rahmen gerne mag, hier nun meine Bilder zum Thema Licht und Schatten.

Ohne Worte, dafür in schwarz-weiß. Für Worte könnte ich einen Jahresrücklick schreiben – oder mal wieder ein Video machen.
Was meint Ihr?

 

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Ich wünsche Euch schöne freie Tage – und mir möglichst wenig hässliche Tannenbäume im Internet.

 

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Random Obsession: Einhörner!

18. Dezember 2014 von Knitterfee | Keine Kommentare

Erinnert Ihr Euch noch? Einhörner waren mal ein thing.
PRESS PLAY NOW!

Dann hat Moni mir irgendwann mal erzählt, dass Einhörner böse sind, weil sie Zombies töten oder so. Moni hat sehr viele Bücher gelesen und ist sehr schlau, also muss sie recht haben.

Nichtdestotrotz ist mir vor ein paar Tagen (Wochen?) plötzlich die Einhorn-Obsession ins Gehirn gesprungen.

Als ich gestern bei KiK war, um eine Thermoleggings für 3,99 abzugreifen (Wieso sind die jetzt schon im Angebot? Der Winter fängt doch grad erst an?) stolperte ich über ein Steckenpferd, das aber ein Einhorn war. Ich habe es nicht gekauft, obwohl es auf Knopfdruck trabte und wieherte.

Aber ich denke immer noch darüber nach, ob ich nochmal hingehe und es kaufe, den Kopf abmache und es auf eine Platte montiere und quasi so eine Einhorn-Jagdtrophäe… Oh Boy.

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Und dann die Pantoffeln!
Ich wollte neue, fluffige Pantoffeln und stolperte (haha, stolperte) über dieses Paar Einhorn-Pantoffeln bei Amazon.

Einhornpantoffeln

Ich meine. Ich meine. Also.
Das einzige Problem mit den Dingern ist, dass sie hinten offen sind, und ich dachte sie wären geschlossen, und nun weiß ich nicht ob ich sie behalten soll. Was meint Ihr?
*monk*
Und ein paar weitere Einhorn-Items, die ich so vor mich hin anwubber:

Pluescheinhorn

Dieses Plüsch-Einhorn (offenbar gibt es auch immer noch Menschen, die solche Plüschtiere sammeln, mir ist das egal, ich will nur das Einhorn!)

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Einhornsalzstreuer

Ein Einhorn-Salzstreuer. I can’t even.

UnicornMeat
Der Klassiker von Thinkgeek: Einhornfleisch in der Dose.

Die ultimative Einhorn-Infoliste:

Und jetzt verratet mir:

  • Soll ich die Einhorn-Puschen behalten?
  • Warum hat keiner der Shops, für die ich arbeite, Einhornprodukte im Angebot?
  • Und welche Einhorn-related Things gibt es noch, die ich mir unbedingt ansehen muss?
  • Soll ich das Steckenpferd-Einhorn bei Kik kaufen?
  • Über welche Obsession soll ich als nächstes schreiben? Haarschmuck oder Lippenstifte, die ich nie benutze?

Und noch ein kleiner Hinweis, warum ich total berechtigt bin, völlig Einhorn-besessen zu sein: Der Film “Das letzte Einhorn” kam im Jahr 1982 heraus, ebenso wie ich! HA!

Random Obsession Disclaimer:
Random Obsessions sind random! Sie können wenige Tage anhalten, oder auch mehrere Jahre.
Bitte auf keinen Fall auf die Idee kommen, Produkte aus Random Obsession Posts für eine ewigwährende Wunschliste zu halten!
Zudem kann es sich bei den Links um Affiliate-Links handeln, weil ich voll geldgeil bin.

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