The Geek shall inherit the earth.

Schöne, gesunde Zähne

6. Juli 2014 von Knitterfee | 2 Kommentare

oder: wie ich mal wieder eine total nicht irreführende Überschrift für diesen Artikel wählte.
Vielleicht haben einige von Euch in den letzten Tagen meine neuen Fotos gesehen. Ist Euch was aufgefallen? Vermutlich nicht. Für die meisten Menschen ist nämlich die Tatsache, dass jemand mit Zähnen lacht, nichts Besonderes.
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Für mich schon. Und so ist es für mich auch eine große Überwindung, diese Geschichte mit Euch zu teilen. Aber vielleicht gibt es ja den einen oder anderen von Euch, dem es ähnlich geht, und dem ich mit meiner Geschichte weiterhelfen kann.

2014-05-12-14.46Alles fing damit an, dass ich irgendwann vor über 10 Jahren mal eine ziemlich traumatische Zahnbehandlung hatte. Soweit ich mich erinnere, war eine Wurzel entzündet – mein Zahnarzt war in Urlaub und ich ging zu einer Vertretung, die nicht in der Lage war, diesen hochaufgeregten Zahn vor der Behandlung ausreichend zu betäuben. So wurde also eine Wurzelbehandlung unter großen Schmerzen versucht – und ich wollte danach nie wieder zum Zahnarzt gehen.

 

Zwei Mal ließ ich mich in den darauf folgenden Jahren unter Vollnarkose behandeln, wenn wieder genügend “Baustellen” zusammengekommen waren. Dass ich übermäßig viel Cola konsumierte und meine Zähne daher mit Zucker und Säure bombardierte, machte die Situation natürlich nicht besser – insbesondere, weil meine Zähne von sich aus schon nicht die besten sind.

Während meiner Ausbildung, etwa im Jahr 2005, fand ich den ersten Zahnarzt, der es schaffte, mich schmerzfrei und bei Bewusstsein zu behandeln. Ich hatte wieder Schmerzen, und ging davon aus, dass der Zahn rausmusste – natürlich weil ich den Zahnarztbesuch wieder unendlich herausgezögert hatte. Ich fand im Netz einen Angstspezialisten in Hamburg und dachte, nun gut, geben wir dem ganzen nochmal eine Chance. Ich habe in der Behandlungszeit bei ihm sehr viel über mich und meine Zähne gelernt – und auch, gegenüber Ärzten nicht immer  so schüchtern und fast unterwürfig zu sein.
So erstellte ich meine eigene kleine Liste und lernte sie auswendig, und sie ersparte mir auch in den letzten Jahren immer wieder viele schlimme Erfahrungen:
1. Wenn sich Sonde und Rosenbohrer vermeiden lassen, bitte vermeiden. (Dafür muss man ja erstmal die Fachbegriffe kennen, ein guter Zahnarzt bringt sie einem aber alle bei und beantwortet Fragen.)
2. Ich brauche mehr Betäubung und sie muss länger wirken. Also bitte zwei Spritzen geben und bei einer Notfallbehandlung, wenn die Zeit knapp ist, mich lieber nochmal eine Viertelstunde ins Wartezimmer setzen und einen anderen Patienten dazwischen schieben. (Eine Notfallbehandlung Freitag Nachts im Bundeswehrkrankenhaus letztes Jahr hätte ordentlich schiefgehen können, wenn ich meine Liste dem jungen diensthabenden Zahnarzt nicht mit stoischer Ruhe vorgetragen hätte)
3. Erklären Sie mir bitte, was sie tun. Jeder Zahnarzt behandelt anders. Danke.
Die Wartezeit auf die Betäubung kann man übrigens super nutzen, um Zahnarzt-Selfies zu machen.
Zahnarztselfies

Im Jahr 2008 waren meine Zähne schon wieder ziemlich kaputt, und so mussten Kronen drauf. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Zusatzversicherung, und mein Zahnarzt wollte natürlich wirtschaftlich arbeiten (obwohl selbst der Eigenanteil an den Standardkronen ein großes Loch ins Budget reissen kann), also gab es auf meinen Eckzähnen und jeweils dem Zahn dahinter Verblendkronen. Das sind Kronen, die aus einer Metalllegierung bestehen und mit Keramik oder Kunststoff ummantelt sind – im sichtbaren Bereich. Diese Art von Krone wirkt leider nicht besonders natürlich, und meine waren dazu auch noch viel zu groß. Das könnt Ihr ggf. später noch auf einem Vorher-Nachher-Bild sehen.
Immerhin waren die Zähne nun gerettet, bzw. “erhalten” wie Zahnärzte sagen.
Aber mein Mund war weiterhin eine Baustelle. In den folgenden Jahren hatte ich immer wieder Wurzelentzündungen, bevorzugt nach Flügen. Keine Ahnung, warum das bei mir so ist, aber es scheint eben einfach ein Problem zu sein. Und manchmal gehen mir auch einfach so Zähne hoch. Eigentlich müsste ich meinen Zahnarzt mal bitten, mir meine Röntgenbilder zu geben – da könnten wir mal nachzählen, wie viele meiner Zähne eigentlich noch nicht wurzelbehandelt sind.
Und auf wurzelbehandelte Zähne müssen eben auch immer Kronen.
Zum Glück bin ich seit 2009 bei meinem jetzigen Zahnarzt – und habe eine Zusatzversicherung. Nicht, dass mein Panikspezialist nicht auch ein toller Zahnarzt ist (nenne ich Euch gerne auf Anfrage) – mein jetziger Zahnarzt ist einfach besser zu erreichen, das war initial der Grund, ihm damals eine Chance zu geben. Und, das muss man auch sagen, es ist wohl eine der besten und teuersten Praxen in Hamburg. Und wie Ihr vielleicht wisst, ich bin nicht unbedingt diejenige, die am besten und am teuersten geil findet und damit angibt Wink
Daher auch immer wieder die Erwähnung meiner Zusatzversicherung, ohne die die meisten Behandlungen gar nicht möglich gewesen wären.

 

2012-07-11-10.18Wie gesagt, meine Zähne sind so schon nicht die besten, und so waren wir in den letzten Jahren hauptsächlich damit beschäftigt, Stück für Stück alles zu behandeln was so behandelt werden musste. Vorrangig natürlich die Zähne, bei denen die Notwendigkeit am offensichtlichsten war, und das waren größtenteils Backenzähne. An den Frontzähnen wurden maximal Kleinigkeiten geflickt – bis auch sie einfach “durch” waren.

 

Diverse kleine Löcher, die alten Kronen die an den Rändern immer wieder Entzündungen verursachten, eine Wurzelbehandlung an einem Schneidezahn, und eine sogenannte “Wurzelrevisionsbehandlung” an einem der Eckzähne machten in diesem Jahr auch eine Erneuerung der Front notwendig.
Es ist mir wichtig, das zu erwähnen: Es ging nicht nur um die Ästhetik, sondern auch um die Stabilität. Jedesmal, wenn ich in einen Apfel biss oder etwas anderes abbeißen wollte, hatte ich wirklich große Angst, dass einer der Zähne einfach zu Staub zerbröseln könnte. Damit Ihr Euch eine bessere Vorstellung machen könnt, zeige ich Euch ein Bild von der Situation, wie sie etwa Mitte letzten Jahres war – optisch hat sich das ganze noch weitaus verschlimmert bis Anfang diesen Jahres, das könnt Ihr dann auf eigene Gefahr auf dem unteren Bild im Spoiler sehen.

Vorher Bilder
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Jeweils an den Eckzähnen und dem Zahn dahinter könnt Ihr auf dem ersten Bild noch die alten Kronen sehen – und die vier Zähne in der Mitte waren die reinsten Ruinen.
Auf dem zweiten Bild sieht man schon die Provisorien auf den Eckzähnen und dahinter.
Und, um Euch ein näheres Nachher-Bild nicht vorzuenthalten, ganz ohne Spoiler, weil fest, gesund und wunderschön:
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Und weil ich davon ausgehe, dass Nachfragen zu meinem Zahnarzt und der Zusatzversicherung kommen werden, alle Infos gebündelt:

Mein großartiger Zahnarzt ist Herr Schröter in der Praxis Spaldinghof in Hammerbrook (und das ganze Team ist einfach nur nett, freundlich und immer hilfsbereit. Wörklich. Total toll. <3 )

Meine Zahnzusatzversicherung habe ich über die CSS abgeschlossen, und zwar damals noch im Tarif Flexi “Zahnbehandlung & Zahnersatz top” – mittlerweile gibt es andere Tarife, aber da sollte sich auch jeder selbst informieren und herausfinden, welcher der beste Tarif bei welcher Versicherung ist.

Jedoch ein kleiner Hinweis: Ich wurde weder von meinem Zahnarzt noch von der Versicherung bezahlt. Ich habe auch darauf verzichtet, Affiliate-Links oder ähnliches einzubauen. Wer mich und meinen Blog unterstützen möchte, kann den Flattr-Button unter diesem Artikel verwenden oder mal auf meiner Wunschliste vorbeischauen Smile

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Ein Versuch mit Shirataki-Nudeln

29. Juni 2014 von Knitterfee | Keine Kommentare

Ich dachte mir, während ich noch hier sitze, mit vollgefressenem Bäuchlein, schreibe ich direkt mal meine Gedanken zu meinem kleinen Shirataki-Experiment runter.

Aber zuerst einmal: Was sind eigentlich Shirataki-Nudeln?
Hergestellt werden sie aus der Konjak-Wurzel, sie sehen ein wenig aus wie Glasnudeln, sind allerdings in der Verpackung nicht getrocknet, sondern in Wasser “eingelegt”. Man muss sie auch nicht wirklich kochen, eher nur erhitzen – und vor allem vorher mit Wasser gut durchspülen – das hilft auch gegen den fischigen Geruch beim öffnen der Packung. Die Nudeln sind komplett frei von Kohlenhydraten, was sie natürlich für die Lowcarb-Ernährung sehr geeignet macht.

Und wo gibt’s die?
Ich hab meine bei Edeka gefunden, allerdings gibt es sie wohl auch im Asia-Laden oder natürlich bei Amazon – in vielen verschiedenen Varianten.
Die, die ich getestet habe, sind von “Slim Pasta” und es gibt sie als Spaghetti-Variante, Fettucine oder auch als “Reis”.

Was ich damit angestellt habe: Eine asiatische Nudelpfanne mit Gemüse und Hähnchen.

Shiratakipfanne
Ich habe fertiges Tiefkühl-Gemüse verwendet, weil ich faul war, und dazu kam eben noch Hähnchen, Sesam, etwas Koriander und zwei Eier.

Nun aber zu meinem Fazit:
Für 2,99 € (Preis bei meinem Edeka) finde ich die Nudeln einfach mal ziemlich teuer. Obwohl sie komplett ohne Kohlenhydrate auskommen, fühle ich mich nach dem Essen ziemlich vollgestopft – vielleicht ist das aber auch einfach ein psychologischer Effekt.
Ausserdem sind sie irgendwie kompliziert zu essen – es ist ja nun mehr als 1 1/2 Jahre her, dass ich Nudeln gegessen habe, und ich verstehe echt nicht, warum man sich dieses nervige Aufgewickel antun will.
Der fischige Geruch beim auspacken könnte auch abschrecken, allerdings verfliegt er tatsächlich recht schnell und ist beim essen auch überhaupt nicht zu bemerken.
Ich hatte gehofft, dass man die Nudeln etwas knuspriger anbraten kann, das funktioniert allerdings nur mäßig.
Grundsätzlich kann ich sagen: Wer Nudeln wirklich vermisst, kann sich durchaus mal an Shirataki versuchen. Wer zu einem Buffet etwas beitragen will, und vielleicht etwas, das dem Auge von “Normalessern” weniger ungewöhnlich erscheint, zum Beispiel einen Reissalat oder asiatischen Nudelsalat, kann sicherlich auch mit Shirataki punkten. Für klassische Nudelgerichte würde ich sie vermutlich nicht verwenden, da die Konsistenz sich doch stark von der normaler Nudeln unterscheidet.
Für mich wird dies vermutlich ein einmaliger Ausflug in die Welt der “Ersatzprodukte” gewesen sein – nicht, weil sie nicht schmecken, sondern mehr, weil ich sie nicht brauche und sie mir dann dafür einfach viel zu teuer sind. Vielleicht werde ich irgendwann einmal den Reis testen, aber auch dann eher als Reissalat.

 

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Futter-Inspiration als Lückenfüller

25. Juni 2014 von Knitterfee | 4 Kommentare

Ja, das ist ganz schön lang her, dass ich mich zu einem Blogartikel hinreissen lassen konnte – aber ich hab super Ausreden!
Erst einmal war da die Zahngeschichte, die mich ziemlich plattgemacht hat, dazu vermutlich irgendwann in den nächsten Tagen nochmal ein eigener Post, ich muss damit erstmal soweit komplett fertig werden. Dann gibt es bei Shades of Pink jede Menge zu tun – so war ich letztes Wochenende zusammen mit Wiebke in Berlin, um in Teamarbeit neue Bilder vom Lädchen zu machen – wer sich dafür interessiert sollte die Seite auf Facebook im Auge behalten Wink
Und nebenher passiert eben noch so jede Menge Leben.
Nun aber zum eigentlichen Grund meiner Meldung: Meine Mitbewohnerin hat sich unserer kleinen LCHF-Sekte angeschlossen \o/ und ich glaube, sie hat ein Problem dass viele anfangs haben:

Was ess ich denn als nächstes?

Aufgrund von Zeitmangel und Hunger gibt’s keine schön hergerichteten Teller zu sehen, alles ist schnell mit dem Handy geschossen worden, bevor es verschlungen wurde – ich bitte das zu entschuldigen. Wer sich für Details der einzelnen Gerichte interessiert, darf natürlich gerne nachfragen, dann poste ich das “Rezept” dazu Smile

Es handelt sich bei den folgenden Bildern also mehr um Inspirationen, aber vielleicht ist ja für Euch auch etwas dabei?

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Links: Schweineschnitzel mit Salat und Mayonaise – das Fleisch gewürzt mit mediterranen Kräutern, Knoblauch und etwas Zimt.
Rechts: Zucchini, Chorizo und Schafskäse mit Kräutern und etwas Zitronensaft. Kann man super im Ofen machen.

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Links: Das klassische Go-To: Rührei, Bacon, Mayo und etwas Gurke Wink
Rechts: Nicht selbstgekocht, aber so lecker: gebratener Lachs mit Zitronenbutter, dazu Spinat mit Koblauch und Zwiebeln.

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Links: Gemischter Teller: Schinken, Käse, Hackbällchen, Lachssalat und selbstgemachte Antipasti mit Zucchini, Champignons und getrockneter Tomate.
Rechts: Wenn ich mal was Süßes will und in meinem Kopf Erinnerungen an Apfelstrudel rumgeistern: Apfel mit Zimt. Einfach so.

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Links: Butterkaffee. Dazu etwas Lindt 85% mild. Perfekt für kleine Motivationstiefs am Nachmittag.
Rechts: Man KANN auch Rührei auf einem Grill zubereiten. Dieser ist übrigens der geniale Son of Hibachi.

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Links: Gefüllte Paprika mit Hackfleisch, Käse, und jeder Menge Blumenkohl-Schlonz.
Rechts: Lachs im Baconmantel, Joghurt-Dip und Blattspinat mit Pinienkernen.

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Salat mit Hähchen und Oliven und Schafskäse und, und, und.
Und noch mehr Salat. Mit gerösteten Nusskernen und Antipasti (die von dem gemischten Teller)

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Links: Heinrich-Knäcke mit selbstgemachtem Thunfischsalat und Frischkäse mit Kräutersalz und ein bisschen Paprika.
Rechts: Oder eben einfach mal ein Steak. Mit einem “großen” Stück Butter, wie Janine sagt. Ich fand es genau richtig Grin Dazu Zucchini gefüllt mit Ziegenweichkäse.

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Schwein, Bacon, Senf und Salbei schmecken soo gut zusammen! Dazu zum Beispiel grüner Spargel und mal wieder Blumenkohl-Schlonz.

Das war’s erstmal, ich hoffe, Ihr konntet etwas Inspiration finden? Lasst mir gern Kommentare da, gerne mit Euren liebsten LCHF-Gerichten!

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Liebe macht blind

16. Mai 2014 von Knitterfee | Keine Kommentare

oder: wie ich einen Liter zuckerhaltige Limonade trank.

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Ich steh ein bisschen neben mir. Und das ist eine Zwischenmeldung zum Thema Mai Challenge.
Ja, ich bin ziemlich hart verliebt. Ekelhaft. Ich glaub, wenn ich mir das von außen ansehen müsste, hätte ich großen Brechreiz. Aber muss ich ja zum Glück nicht, also genieße ich, und liebe und lebe und geh zum Zahnarzt.

Was das jetzt damit zu tun hat? Nicht so viel. Zum Zahnarzt gehen ist eben eine der Sachen, die ich in meinem Leben so regelmäßig mache. Weil ich echt schlechte Zähne hab. Voll blöd.
Nun hatte ich seit einigen Monaten eine Entzündung an der Wurzel eines bereits vor Jahren wurzelbehandelten Zahns, der auch noch mit einer alten Verblendkrone (wer nicht Zahnersatz spricht: Metall-Legierung mit Keramiküberzug im sichtbaren Bereich, quasi das Kassengestell unter den Kronen) überkront war.
Das ist insofern relevant, weil man durch existierende Vollkeramik-Kronen einfach durchbohren kann, als wäre es ein normaler Zahn. Nix da aber bei Verblend-Metall-Kack-Gedöns. Da muss die Krone runter. Und wenn die dann noch mit einer weiteren Krone verbunden ist… Lasst es mich so sagen, die liebe Wurzelbehandlungs-Spezialistin in der Praxis meines eigentlichen Zahnarztes hat etwa 1 1/2 Stunden gebraucht, bis das Ding endlich runter war, und dabei vier oder fünf Bohrer verschlissen.
Dann noch kurz in den Zahn rein, einmal ausspülen den ganzen Wurzelmist, zumachen, Provisorium drauf, fertig.
Denkste. Das war Montag. Montag war noch alles okay. Dienstag fing die Entzündung in meinem Kiefer richtig an zu wüten, so dass ich in der Nacht auf Mittwoch mal wieder nicht schlief. Also Mittwoch wieder ab in die Praxis, wieder aufmachen, normalerweise ist ja so ne Wurzelbehandlung für mich ein Spaziergang, in diesem Fall war’s sehr sehr aua!
Nach 2 Stunden wurde ich dann wieder nach Hause geschickt.
Der Schmerz war soweit weg, alles super – aber leider bekam ich eine dicke Backe. Orrr. Also rief ich Donnerstag im Laufe des vormittags mal in der Praxis an und fragte, ob das normal sei… und gewann mit dieser Preisfrage ein Antibiotikum. Yay.
Momentan ist der Zahn, Kiefer, die Wurzel, alles soweit ruhig, die Schwellung geht zurück und Schmerzen lassen sich auch gut behandeln.
Was das jetzt mit der Limonade zu tun hat?
In meiner geistigen Umnachtung, Verliebtheit, Narkoseresten… wer weiß schon genau was in meinem Kopf los war, oder auch eher nicht los war, kaufte ich bei Aldi Mezzo Mix, die Eigenmarke, weil es die dort auch als Zero-Variante gibt.
Irgendwann am nächsten Tag merkte ich jedoch, dass ich zuckerhaltige Limo gekauft hatte. Einen ganzen LITER! habe ich davon aus Versehen getrunken. Das entspricht etwa 100 Gramm Zucker. Ich wollte weinen und schämte mich ein bisschen, dabei war das ja gar keine Absicht. Aber gerade wenn ich doch ne Mai Challenge laufen hab, kann ich das doch nicht bringen!
Ich hab also ganz schnell den Rest weggekippt und mich noch ein bisschen geärgert.
Heute hatte ich mal einen schönen Tag ohne Zahnarzt-Besuch und Schmerzen, und habe mir meine Zeit geschenkt, mal wieder Essen zu machen. Weil ich in letzter Zeit jedoch häufiger mal merke, dass ich Hunger habe, etwa 20 Minuten bevor ich das Haus verlassen muss, habe ich beschlossen, wieder auf gemischte Platten umzusteigen.
Habe heute also Hähnchenstücke gebraten und Hackbällchen hergestellt, Lachssalat gemacht (neuerdings lieber mit Gurke anstatt Erbsen), und ein halbes Kilo Champignons mit Knoblauch und ein paar getrockneten Tomaten in eine leckere Antipasti-Sauerei verwandelt. Dazu wohnen jetzt noch wieder ein paar leckere Käsesorten, Katenschinken und französische Salami im Kühlschrank. Und Eier, Spinat und Schafskäse warten noch darauf, in den nächsten Tagen zu einer Tortilla verarbeitet zu werden.
Am Sonntag wartet jedoch mein Ausnahme-Tag auf mich. Der einzige, den ich mir für diesen Monat vorgenommen habe, und vermutlich auch der einzige, den ich “brauchen” werde.
Gewogen hab ich mich in den letzten Tagen nicht, Kleidung sagt aber eher “läuft nich so gut”.

Wartenwamaab.

Achja: Einige von Euch wollten sich ja der Mai-Challenge anschließen, wie sieht’s denn bei Euch so aus?

 

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