The Geek shall inherit the earth.

Ein Blutsgeschwisterchen für meine Taschenfamilie

19. März 2014 von Knitterfee | 2 Kommentare

oder: Taschen gehen immer. Immer!

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Aber warum ist das so? Weil Taschen immer passen. Weil wir unseren ganzen Krempel reinwerfen und mit uns rumschleppen können. Damit die Männer etwas zum festhalten haben, wenn wir auf die Tanzfläche stürmen. Weil sie schön aussehen und Spaß machen, und jedes Outfit braucht eine Handtasche. Ihr wisst schon, Fisch und Fahrrad.

Eine Tasche ist wie ein kleines zu Hause zum mitnehmen.

Und weil ich so eine Krempeltrulla bin, habe ich viele Taschen. Viele, viele Taschen. Ich bin so ü-ber-haupt nicht die Louis-Vuitton-Madame, für mich müssen Taschen Charakter haben und jede Menge abkönnen. Denn ich spiele immer noch gerne im Dreck und schramme ständig an Wänden vorbei, ach was soll ich sagen: Ich kann eben nur harte Liebe.

Am liebsten habe ich meine Taschen tatsächlich, wenn sie niemand anders hat GrinEin paar davon zeige ich Euch jetzt mal – meine treuesten Begleiter seit vielen Jahren:

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Die Mrs. Mud Cake von Aunts and Uncles ist wohl die Oma unter meinen Lieblingen – sie begleitet mich nun seit über 3 Jahren. Als ich sie das erste Mal stolz im Netz präsentierte, schrieb jemand dazu, das Leder würde mit der Zeit ja unglaublich hässlich altern. Die schöne Dame Mud Cake altert aber meiner Meinung nach absolut würdevoll. Das Leder ist mit den Jahren immer weicher geworden, sie hat eben einfach Charakter, trägt sich sehr bequem, sowohl als Shopper als auch als Umhängetasche. Mittlerweile ist sie allerdings ausverkauft, aber Aunts & Uncles produziert ja zum Glück weiterhin Taschen Wink

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Ich muss fast beschämt zugeben, dass meine kleine rote Apfeltasche aus Lack schon einige Jahre im Schrank lag, bevor ich sie vor einigen Monaten das erste Mal wieder aus dem Schrank kramte und beschloss, dass jetzt unsere Zeit gekommen ist. Gekauft habe ich sie bei einem Londoner Label names Vendula, die auch einen kleinen, versteckten Shop im Antiquitätenbereich von Camden Market in London hat. Auch diese Tasche ist sicherlich nicht mehr erhältlich, und ich finde das ganz gut so. Grin

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Die kleine grüne Satchel war Bestandteil eines Newlook-Hauls. Und weil sie im Sale war, kostete sie gerade mal 8 Pfund – und ich liebe sie. Die perfekte Feiertasche, weil klein, leicht, fester Tragegurt ohne Karabiner, die man einfach aufschnipsen kann, Drehschließe zum zumachen, ein bisschen Farbe, Kunstleder, man kann also auch ohne Schmerz mal einen Button festknipsen oder einen Sticker draufkleben. Spannend, wie manchmal diese Dinge, die man als zusätzliches Schnäppchenstück in den Warenkorb legt, zu absoluten Dauerbrennern werden, oder?

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Was in keiner Taschensammlung fehlen darf, ist ein Rucksack, finde ich. Auch das ist so eine Sache, die ich vom Leben gelernt habe. Früher mochte ich Rucksäcke so gar nicht, weil ich immer das Gefühl hatte, dass mir alles so leicht daraus geklaut werden kann. Gelöst habe ich das Problem für solche Situationen mittlerweile mit einem kleinen Zahlenschloss, dass mir Sicherheit vorgaukelt Wink Und ein Rucksack ist so praktisch, insbesondere zum einkaufen, oder wenn ich Lennox in Pflege habe und die Hände freihaben will beim Gassi gehen. Allerdings ist er doch recht schlicht – ich denke ich werde ihm Beizeiten noch etwas Charakter verpassen Grin

Nun aber zum neuen Geschwisterchen in meiner Taschenfamilie, das ich bei Lieblingstasche.de fand. Passender Name für einen Shop mit so vielen schönen Taschen. Hachz.

Darf ich vorstellen: Die Blutsgeschwister Sunny Side Saddlebag.
Sie vereint nicht nur meine Lieblingsfarben rot, grün und schwarz in sich, nee.
Kirschen! Borten! Streifen!
Man könnte denken, da fehlt der Anker. Aber der findet sich ja sogar im Blutsgeschwister-Logoschildchen wieder. Also alles dabei. Und Sie hat auch noch ein grandioses Format für den Alltag. Ich schleppe ja selten Aktenordner mit mir rum, habe aber ein große Portemonnaie und ein Schminktäschchen, und wenn dann auch noch mein iPad mit reinpasst – find ich gut!

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Zum Schluss möchte ich mich noch für das liebevoll verpackte Päckchen, den superschnellen Versand und die Kooperation bei dem Team von Lieblingstasche.de bedanken <3
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Von An-sprüchen und Be-ziehungen

19. März 2014 von Knitterfee | 3 Kommentare

Oder: wie ich nach einem sinnvollen Titel suchte, mich aber in Gesprächen
über Messer in der Hose auf Twitter wiederfand.

Ein kleiner Rant zu später Stunde. Weil ich die Nase voll habe.

Es ist doch so: egal wie wenige Attribute ich nenne, die ich mir bei einem zukünftigen Partner wünsche, immer höre ich: “Du hast ja Ansprüche!”. Ja, meine Güte. Ein paar Ideen habe ich schon davon, wie er sein sollte. Attraktivität ist doch wichtig.

Ohne An-ziehung keine Be-ziehung.

Wenn ich also sage, es wär schön wenn er über 1,80m groß ist, weil ich gerne hochsehe und hochküsse, und er vielleicht etwas älter sein sollte als ich (nein, ich bin nicht mehr 25, schon seit fast 7 Jahren nicht!), und kein Arsch sein soll, dann hab ich Ansprüche. Zu hohe? Ist es das, was Ihr mir sagen wollt?
Ich könnte glatt beleidigt sein, wenn ich nicht zu beschäftigt damit wäre, einsam zu sein.

Das ist ja auch so ne Sache. Bloß nicht zugeben, dass man sich nach einer Beziehung sehnt, dann ist man gleich irgendwie desperate und needy und dann wird’s eh nix. Erfolg wird ja heute nicht mehr nur danach gemessen, wieviel man verdient, oder was man für ein Auto fährt, sondern auch ob man in der Lage ist, eine stabile Beziehung (vor)zu führen. Idealerweise auf Facebook, für alle sichtbar. (Will ich auch! Bin nur neidisch!)

Und dann diese Freunde, die Beziehungen haben, und einen so mit einem gemischten Blick aus Mitleid und irgendwas anderem ansehen und sagen “ach, das findet sich schon alles.”
EY! Das ist leicht gesagt.
In den letzten Wochen bin ich ein paar Mal angesprochen worden. Leider irgendwie immer von Männern, die ich nicht so richtig ansprechend finde. Überhaupt, ich finde wenige Männer ansprechend. Das liegt wohl an meinen Ansprüchen.

Denn natürlich ist meine Wunschliste ewig lang. Ich will ja auch keine Fernbeziehung führen. Und wenn das von der grundsätzlichen Lebenseinstellung her passt, das wäre auch total toll. Und ich mag Bärte. Ja, meine Güte, ich mag Bärte, und ich mag Männer, die in der Lage sind zu erkennen, dass ihre Geheimratsecken nicht_mehr_weniger_ werden und das akzeptieren und dann bitte einfach mal den Langhaarschneider zum Kurzhaarschneider umfunktionieren.

Aber: Ich hab keine Ahnung, wo ich so jemanden finden soll. Online-Singlebörsen (bis auf genau zwei Ausnahmen) finde ich schräg. Männer auf der Straße ansprechen ist auch keine gute Idee, die haben meistens Angst. Ausserdem will ich ja auch nicht einfach so auf der Straße von jemandem angesprochen werden. Also, ausser er erfüllt mindestens alle Kriterien auf meiner Wunschliste. Die Suche über Freund ist auch aussichtslos, obwohl ich bisher auch nicht wirklich um Verkupplung gebeten habe.

Aber sonst werden doch ständig alle verkuppelt.

Mein Freund Martin zum Beispiel. Für den werden stän_dig(!) neue Freundinnen von Freundinnen von Arbeitskolleginnen aus dem Hut gezaubert. Letztens war sogar eine dabei, die sogar noch verzweifelter auf der Suche nach einem Partner war als Martin. Wir begossen das mit viel Bier.

Uuund klar, ich bin speziell. Aber wir sind doch alle speziell, weil wir alle so super individuell sind, weil unsere Eltern wollten dass wir uns frei entfalten können und so. Und ich hab mich eben ein bisschen anders entfaltet. Zum Beispiel habe ich gerade großen Appetit auf Cashews entwickelt, und zum Glück noch eine Tüte in der Küche gefunden. Sonst wäre das Drama nämlich groß gewesen, weil ich Cashews will. Meine Ex-Freunde (und auch meine Freunde) kennen das: Will ich jetz.
Und weil ich schon in ner Gammelhose hier rumsitze, ist es natürlich unzumutbar, zum Kiosk zu gehen und mir eine Tüte Cashews zu kaufen.
Ein zukünftiger Partner müsste da entweder so schmerzfrei sein und sich die Hose wieder anziehen und Cashews holen, oder ein Ablenkungsmanöver starten. Aber ein gutes. Idealerweise eins, das mit Kratzern und jeder Menge rumfliegender Federn im Schlafzimmer endet.

Aber speziell ist doch auch irgendwie schön. Und ich mag auch einen, der speziell ist. Der in einigen Dingen eben genau das gleiche mag wie ich (Cashews und Salzmandeln und Kaffee und Bier zum Beispiel. Nicht alles zusammen aber) – und der aber auch ganz andere Dinge mag. Einer, von dem ich lernen kann und einer der von mir lernen kann. Einer, den ich ansehen und anschmusen kann, der gut riecht und der mich mag.

Bei meinen Ansprüchen wird das aber wohl so schnell nichts – und wer jetzt findet, dass das eine pessimistische Einstellung ist, sollte das mal den Leuten sagen, die mir das sagen.

BÄM!

 

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Willi braucht Hilfe

3. März 2014 von Knitterfee | 5 Kommentare

oder: eines Tages werden wir selbst wie Willi sein.

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An dem Tag, an dem wir unsere Wohnung besichtigten, sah ich Willi das erste Mal. Vielleicht erklärt das, warum er so wichtig ist – erste Erinnerungen an neue Lebensabschnitte brennen sich in meinem Kopf fest.

Wir standen mit unserem Vormieter in der Wohnungstür und unterhielten uns noch etwas, und dann schaute er über meinen Kopf hinweg und sagte: “Hallo Willi!”.
Wie alt Willi ist, weiß ich nicht, aber er ist alt. Manchmal denke ich, er könnte so alt sein wie die Häuser hier, Willi, erbauet 1878.
Jedenfalls ist klar, dass er nicht mehr so richtig funktioniert. An den meisten Tagen schafft er es nicht mal mehr, sich richtig anzuziehen. Dann läuft er in einer schmutzigen alten Feinrippunterhose und Unterhemd vor dem Haus lang und klappert mit einer Gabel an einem Metallnapf rum, weil er seine Katze sucht. Wenn “Besuch” da ist, also wenn jemand anders im Haus Besuch hat und sich vor dem Haus aufhält, zieht er sich einen Bademantel über. Ab und zu geht er einkaufen, und dann gibt es das volle Programm, sogar mit Mütze und Hose.

Manchmal, wenn er einen klaren Tag hat, trägt er anstatt des Unterhemds ein gelbes Shirt, auf dem “Twenty Flight Rock” steht. Das widerlegt meine Theorie, dass Willi praktisch ein Dinosaurier ist, ein wenig. Aber klare Tage hat Willi in letzter Zeit nicht mehr so oft.

Vor einigen Monaten fanden wir einen Brief einer Nachbarin im Briefkasten, die sich besorgt äusserte. Der Gestank aus seiner Wohnung werde immer schlimmer, und sie wisse nicht, was sie tun soll. Wir wussten das auch nicht.

Eines Tages war plötzlich die Polizei im Haus. Willi hatte offenbar den ganzen Tag seine Vorhänge noch nicht geöffnet, und ein Nachbar vom Block gegenüber hatte sich Sorgen gemacht. Willi fand das ganze natürlich völlig übertrieben, aber ich war irgendwie froh, dass es Menschen gibt, die wenigstens im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf andere Menschen achten.

Ich fing an, Pakete absichtlich von Willi anzunehmen zu lassen, auch auf die Gefahr hin, dass die Sachen dann total miefig bei mir ankamen. Denn wenn ich Willi einige Tage nicht mit dem Napf draussen klappern höre, werde ich nervös, und so kann ich beim Abholen meiner Pakete wenigstens immer mal schauen, ob er noch lebt.
Ich bin ja Expertin für Horror-Kopfkino, und in Willis Fall ist es ein Film, in dem der alte Mann von seiner Katze gefressen wird. Oder mit seinem alten Kohleofen, den er aus Kostengründen mit Holz befeuert, das Haus abfackelt. Man kann riechen, wie kalt es ist, denn wenn es kalt ist, dann heizt Willi, und die ganze Straße riecht nach Grillfest.

Manchmal rumpelt es auch in Willis Wohnung – er wohnt direkt über mir. Aber meistens sind es Holzscheite, die er rumpelt durch die Gegend schleppt, nichts was weiter stört oder mir Sorgen macht.

Bis gestern Abend – und ich weiß nicht, warum ich nichts gemacht habe. Vielleicht weil es schon so spät war, vielleicht weil ich nicht geschaltet habe, vielleicht weil ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt war?

Es rumpelte. Gewaltig. Als würde jemand umziehen oder Möbel umstellen.

Heute morgen, ich lag noch im Bett, meinte ich unsere Türklingel gehört zu haben. War mir aber auch nicht sicher, und mit Ohropax im Halbschlaf… Offenbar öffnete jemand anders im Haus die Tür, und dann hörte ich langsam Frauenstimmen zu mir durchdringen. “Willi? Mach mal die Tür auf! Willi! Ist alles okay bei Dir?”.

Ich rappelte mich wach, zog mir etwas an, und ging hoch.

Zwei Damen standen vor der Tür, Willi öffnete nicht, und dann ging das ganze Programm los: Polizei, Krankenwagen, Tür aufbrechen… Bis Willi etwa eine halbe Stunde später von zwei Sanis aus seiner völlig verwüsteten Wohnung geführt wurde. Willi selbst, auch völlig verwüstet, wehrte sich mit Händen und Füßen und diskutierte mit den Sanitätern.

Fakt ist: Willi hat eine gesetzliche Betreuerin. Willi hat in der Theorie auch Menschen, die sich zumindest ein wenig um ihn kümmern. Aber all das ist nicht genug. Es ist einfach nicht genug, und mit mir macht das ganz viel Gefühl.

Zum einen Mitgefühl, denn Willis Zustand ist würdelos. Niemand sollte in einer völlig verwahrlosten Wohnung leben müssen, ungewaschen und ohne Badezimmer, nur mit einer Toilette in der Abstellkammer. Mir ist klar, dass es Menschen auf der Welt gibt, denen es noch viel schlechter geht als Willi, und die dankbar für eine Toilette mit fließend Wasser in einer Abstellkammer wären, aber das hier passiert direkt vor unseren eigenen Haustüren, direkt in unseren eigenen Häusern. Es ist ein Gefühl von Machtlosigkeit. Ich bin keine Angehörige, was kann ich tun? Wie oft kann ich vermeintlich grundlos die Polizei rufen, wenn mir etwas seltsam vorkommt, so wie gestern abend?

Ein weiteres Gefühl ist Angst. Angst, irgendwann einmal selbst so zu sein wie Willi. Nicht mehr einschätzen zu können, ob ich für mich selbst sorgen kann oder nicht.

Unsichtbar zu werden, in meiner Hilflosigkeit ignoriert zu werden.

Ich will nicht, dass die Willis dieser Welt weiterhin unsichtbar sind, und deswegen wünsche ich mir, dass Ihr hinseht. Auch wenn Ihr nichts tun könnt und die Hilflosigkeit sich so unangenehm anfühlt. Und wenn jemand Ideen hat, was man tun kann, als Nachbar, Bekannter, als derjenige der hinsieht und merkt, dass da was nicht stimmt, dann freue ich mich sehr über Kommentare.

#willibrauchthilfe

(Foto via deviantart)

 

 

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Leaving the Comfort Zone – Das Jahr der Wildkröte

19. Februar 2014 von Knitterfee | 1 Kommentar

comfortzone

Das neue Jahr ist noch jung, und ich habe beschlossen, dieses Jahr häufiger mal meine Komfortzone zu verlassen. Eine Art Konfrontationstherapie gegen meine persönlichen Ur-Ängste. Dass diese Ängste nicht nur meine sind, wurde mir in den letzten Wochen klar. Wovor habe ich Angst? Vor Erfolg und den damit verbundenen Erwartungen – denen meiner Umwelt und meinen eigenen. Und natürlich immer wieder, ausgeschlossen zu werden, nicht akzeptiert zu werden, ausgelacht zu werden.

Die folgende Liste ist ein Auszug meiner Ausflüge in die Welt meiner Ängste. Diesmal nicht in Form eines “gedingst”, weil es doch hauptsächlich ein “gemacht” würde. Gemacht hab ich nämlich jede Menge.

Cover kleinFangen wir mit dem Buch an – nein, nicht mein Buch, sondern Suddas Buch. Ihrem Aufruf, unsere eigenen Erfahrungen mit LCHF zusammenzufassen, bin ich gefolgt und habe zwei Seiten vollgekritzelt.Da Sudda ja mein absoluter LCHF-Guru ist, kann ich das Buch natürlich uneingeschränkt und ungelesen empfehlen Wink

 

Picture 227Dann habe ich mich bewusst dagegen entschieden, ein Jobangebot anzunehmen. Klingt aus meiner Situation heraus vielleicht erstmal nicht so gut, jedoch war mein Bauchgefühl so schlecht und die Parameter so ungünstig, dass ich mich schon direkt in den nächsten Burnout rennen sah. Es ist nicht leicht, so etwas zu tun, aber für mich war es eine Entscheidung für mich, nicht gegen den Job. Mir selbst zu zeigen, dass ich es mir wert bin, nicht jeden Mist mitzumachen und auf mich zu achten, ist eine persönliche Weiterentwicklung, die weitaus wichtiger ist als Geld.

sop_logo_ohnerand_klUnd wenn ich solche Entscheidungen treffe, dann kommt ja meistens ganz viel Tolles als Belohnung hinterher. Zum Beispiel, dass mich Janine vom Online-Shop Shades of Pink gefragt hat, ob ich sie bei Bildbearbeitung und “Mädchen für alles”-Kram unterstützen kann. Da ich ja neben der Jobsuche auch noch ein bisschen etwas dazuverdienen darf, habe ich natürlich sofort ja gesagt und kann nun manchmal vor lauter Schminki-Bildchen im Kopf nicht mehr geradeaus gucken. Und ständig muss ich mein Grafiktablett abwischen, weil ich Nagellacke und Pinsel angeifere.

 

Eine weitere tolle Entscheidung war, mich alleine (bzw. in Begleitung von Lennox, der diese Woche Urlaub bei mir machte) zur Social Media Week zu begeben und beim Dreh des #HappyHH Videos mitzumachen. Auch wenn alles total schnell ging und ich super aufgeregt war, hat es sehr sehr viel Spaß gemacht. Wer kam eigentlich auf die Idee, mir Kaugummi zu geben? Aber egal: Raus aus der Komfortzone, und wenn ich komisch ausseh, ist das eben so Grin

Ich habe am dritten Drehtag zum Video einige Behind-The-Scenes Fotos gemacht, die auch auf flickr zu finden sind:

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Im Rahmen des Projekts habe ich einige wirklich großartige Menschen kennengelernt. Ganz besonders möchte ich mich aber bei Caro bedanken: Charismatisch, energiegeladen und happy!
Ich freu mich sehr, Dich getroffen zu haben.

Die Zeit mit Lennox war für mich sehr lehrreich: Zusätzlich zu zwei Katzen auch noch einen Hund zu versorgen und zu beschäftigen, ist zeitintensiv und anstrengend. Für mich ist, trotz großer Liebe zu Lennox, jetzt klar: Einen Hund gibt’s für mich erst, wenn die Kater irgendwann nicht mehr leben und ich viel, viel Zeit habe.

IMG_6114 Man_hat_sich_arrangiert.

Und dann habe ich da noch so ein kleines, feines Projekt am laufen, über das ich Euch in ein paar Wochen mehr sagen kann. Erstmal soll es noch im Untergrund ein bisschen vor sich hin arbeiten und wachsen Wink

Aber bei aller Selbstbeweihräucherung: Es gibt da noch ein paar Wildkröten, auf die ich Euch hinweisen möchte. Zwei davon habe ich oben schon erwähnt.

Sudda bringt Ihr Buch raus. Wer sich also dafür interessiert, hier nochmal der Link zu ihrer Facebook-Seite, damit Ihr Euch auf dem Laufenden halten könnt.

Janine macht ihren Offline-Shop in Berlin auf. Wer also mal vorbeischauen will, findet hier aktuelle Infos.

Wie ich bereits auf Facebook schrieb: Ein Schwank aus meiner Jugend: Als ich 12 war, war ich in einen Jungen verliebt, der war viel viel älter als ich (also 17 oder so), und er sah aus wie Brad Pitt (fand ich damals) und hat wunderschön Billard gespielt (was man halt so toll findet). Der hat nen Film gemacht. Könnt Ihr ja mal liken, wenn Ihr wollt. Und natürlich ins Kino gehen!

2013-06-18 13.17.29 Zu guter, nein bester Letzt: Es gibt jetzt endlich die großartigen Illustrationen von Inform Illustration als Prints zu kaufen. Hin da – ich hab schon ein Original Razz

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