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7 Tage Knitterfood – Dänemark Edition

14. Mai 2015 von Knitterfee | 2 Kommentare

Immer wieder, wenn ich mit Menschen über meine Ernährung spreche, kommt (nach der Frühstücksfrage) die Abwechslungsfrage. Ich persönlich bin ja davon überzeugt, dass unsere Ernährung mindestens genauso abwechslungsreich ist wie die von Kohlenhydrat-Essern, wenn nicht sogar abwechslungsreicher. Wenn Ihr also konventionell esst, überlegt mal, wie viele verschiedene Gemüsesorten Ihr in der letzten Woche auf dem Teller hattet, und damit meine ich nicht die 3% Tiefkühlpaprika auf dem Tiefkühl-Pizzabaguette. Wink

Nun sind der Mann und ich schon fast eine Woche aus unserem Dänemark-Urlaub zurück. Eine Woche war genau richtig und viel zu kurz. Genau richtig, weil hier jede Menge Arbeit auf mich wartet (von Buchhaltung und Umsatzsteuervoranmeldungen will ich gar nicht anfangen) und zu kurz, weil ich gut noch ein ganzes Leben frische Nordseeluft und Ruhe hätte gebrauchen können.
Jedenfalls hatten wir im Urlaub viel Zeit zu kochen, und ich habe es sogar jeden Tag geschafft, ein Bild zu knipsen. 7 Tage ist natürlich etwas irreführend, da wir am Samstag unserer Rückkehr bereits wieder in Hamburg waren und asiatisches Essen bestellten.

Grundsätzlich haben wir nur einmal täglich gemeinsam gegessen, weil ich mit meinem Bulletproof am morgen und ein paar Stückchen Schokolade und einer Handvoll Nüsse problemlos über den Tag komme. Der Mann hat sich irgendwann einmal ein großes Rührei-Frühstück gemacht und ist sonst auch weiterhin seiner Nussfutterei nachgegangen.

Samstag, 2. Mai 2015
2015-05-02 19.32.44Am Ankunftstag wurde gleich der Lotusgrill ausprobiert, den ich von den Eltern des Mannes zum Geburtstag bekommen habe. Der dänische Nordseewind war etwas gemein, ansonsten ist der Lotusgrill aber sehr cool, weil leicht zu transportieren, man braucht nicht Riesenmengen an Kohle und er raucht nicht (ausser man legt Schweinebauch drauf *hust*)
Er hat sogar eine Tasche, mit der man ihn problemlos durch die Gegend tragen kann.

Wir grillten Hähnchenbrustfilet, dazu gab es Pesto (für mich Alnatura, für ihn irgendein anderes) und einen gemischten Salat mit selbstgemachtem Dressing.

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Sonntag, 3. Mai 2015
2015-05-03 22.41.222015-05-03 23.01.25Eigentlich war unser Plan, Frikadellen und Erbsenmöhrchen zu machen, dann fiel uns aber ein, dass wir noch grünen Spargel hatten, den wir eigentlich zum Hähnchen essen wollten aber völlig vergessen hatten. Also gab es anstatt Erbsenmöhrchen grünen Spargel in Bacon gewickelt, mit selbstgemachter Sauce Hollandaise.

Montag, 4. Mai 2015

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Hier war er nun, der berüchtigte Schweinebauch, der den Grill in Stichflammen setzte (der Grill überstand aber auch dieses Inferno gut ^^) Dazu gab’s Erbsenmöhrchen und Mayonnaise.

Dienstag, 5. Mai 2015

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Da wir einen großen Teil der Lebensmittel bereits in Hamburg eingekauft hatten, und Edeka Lamm im Angebot hatte, gab es Lammlachse mit gemischtem Gemüse. Und Mayonnaise. Und dazu Bier von zu Hause wech (wir hatten jeweils einen vierer Ratsherrn Pale Ale und Rotbier eingepackt.)

Mittwoch, 6. Mai 2015

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Zeit, ein bisschen einzukaufen. In Hvide Sande fanden wir eine Fischräucherei und kauften frischen Dorsch und Lachs. Dazu gab es Zucchini vom Grill und Spinat mit Zwiebeln und Koblauch. Und irgendwie war mir eine Stiege Erdbeeren beim Superbest in den Arm gefallen, die gab es dann zum Nachtisch mit einer Creme aus geschlagener Konditorsahne und einem Topf Mascarpone.

Donnerstag, 7. Mai 2015

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Da habe ich dem Mann einfach mal in seine Knoblauchschneiderei reingeknipst Grin
Es gab Spieße mit Wildbratwurst (aus dem Niendorfer Gehege, zwischengelagert in unserem Tiefkühlschrank) und Gemüse vom Grill, selbstgemachte BBQ-Soße und selbstgemachten Krautsalat

Freitag, 8. Mai 2015

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Wir konnten ja nun nicht in Dänemark sein, ohne Hotdogs zu essen – ja, richtige Rød pølse mit der fies roten Farbe, und jede Menge Schweinkramige Soßen. An diesem Essen war nichts selbstgemacht, oder gar gesund, aber so ist das nunmal in der Realität.

Ich werde in den nächsten Tagen die einzelnen Knitterfoods auch noch mit dem Hashtag #knitterfood auf Instagram hochladen, damit die Sammlung auch dort komplett ist. Ich benutze diesen Hashtag nämlich ziemlich oft selber, wenn ich keine Ideen habe, was ich kochen soll, und oft stolpere ich dann über etwas, das ich als besonders lecker erinnere Grin

Ich bin ein bisschen traurig, dass diese Schokoriegel von “Nellie Dellies“, die ich im Superbest in Ringkøbing entdeckte, offenbar nirgendwo in Deutschland erhältlich sind. Ich bin kein großer Marzipan-Fan, aber ab und zu mag ich es doch mal ganz gerne. Diese Variante ist nur mit Stevia gesüßt und war soo lecker und vor allem nicht übersüßt wie es viele andere Steviaprodukte oft leider sind.

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Aber es gibt mir Hoffnung, dass es immer mehr und mehr Steviaprodukte gibt, und sich der Markt so langsam auf zuckerfrei lebende Menschen einstellt. Es kann nur besser werden!

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Mysterium Salatdressing

26. Februar 2015 von Knitterfee | 1 Kommentar

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Eine der Fragen, die mir unter meinen Instagram-Bildern mit Salat am häufigsten gestellt wird, ist die Frage nach dem Dressing.
Und ja, ich war auch mal eine von denen, die keinen Plan hatte, wie man ein Salatdressing macht und immer etwas neidisch auf die blickte, die aus Essig und Öl schnell irgendwas zusammenwwerfen konnten. Ich benutzte also Fertigdressings aus der Flasche oder diese kleinen Tütchen, denen man nur noch Öl und Wasser hinzufügen sollte.

Um ehrlich zu sein, manchmal benutze ich immer noch ein Dressing aus der Flasche, aber das ist sehr selten geworden – und es handelt sich dabei immer um das gleiche Dressing. Wenn ich also genau auf den Geschmack Lust habe. Sonst gilt: selbstgemacht schmeckt mir einfach irgendwie immer besser.
Der erste Schritt auf dem Weg zum eigenen Salatdressing war die Anschaffung meines kleinen Dressing-Shakers.
Ich habe meinen bei Edeka in der Haushaltswarenabteilung gefunden, es gibt ihn aber auch bei Amazon, siehe links auf dem Bildchen – mir gefällt besonders, dass er nicht so riesig ist und ich nicht in Versuchung komme, zu viel Dressing zu machen. Ausserdem hat er ein kleines, herausnehmbares Gitter, das offenbar ganz gut hilft, die Zutaten miteinander zu vermengen.

Nun aber zur großen Frage der Zutaten. Die Basis für jedes meiner Dressings sind Balsamico und Olivenöl. Balsamico ist bei LCHF immer etwas schwierig, weil er im Vergleich zu normalem Essig doch relativ viel Zucker enthält. Ich mag aber Balsamico einfach am liebsten und nehme die Kohlenhydrate dafür in Kauf. Olivenöl kaufen wir mittlerweile im 5-Liter-Kanister bei Amazon, weil unser Verbrauch einfach zu hoch ist und wir nicht ständig neue, überteuerte Fläschchen im Supermarkt kaufen wollen. Balsamico hat nicht so einen Schwund, daher kaufe ich gerne den von Mazzetti, den man eben so im Supermarktregal findet.

Kommen wir zum Salz. Mein Lieblingssalz ist das Kräutersalz von Brecht, das es soweit ich weiß nur im Reformhaus gibt. Ich habe viele andere Kräutersalze probiert, ich mag keins so sehr wie dieses. Und weil man im Dressing nie genug Kräuter haben kann, kommen noch getrocknete Kräuter dazu. Ich habe in der Küche ein Schraubglas, in das ich immer wieder Salatkräuter nachfülle. Zum Beispiel “Alles im Grünen” von Sonnentor. Oder die Salatkräutermischung vom Kräuterhaus in St. Georg. Oder Salatkräuter von Alnatura. Und immer wenn ich merke, dass es mal wieder Zeit wird, Salatkräuter nachzukaufen, kaufe ich die, an die ich gerade am besten rankomme und fülle nach, schüttel einmal kräftig und nenne es “random Salatkräuter”.

Damit hätten wir also die Basis meines Salatdressings – aber auch die Ergänzung ist ziemlich random. Auf dem Bild oben zum Beispiel habe ich einfach ein paar Teelöffel Pesto hinzugegeben. Ich mag am liebsten das Pesto Verde von Alnatura.
Zu Salaten mit Hähnchen finde ich auch  Avocado im Dressing superlecker.
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Honig-Senf-Dressing funktioniert für mich auch zu Hähnchen – oder zu Räucherlachs. Mit dem Honig bei LCHF logischerweise etwas aufpassen. Und ein großer Klacks Sour Cream passt auch super dazu. Grundsätzlich macht einen guten Salat aber eben nicht nur das Dressing aus. Mindestens genauso wichtig ist für mich, dass Nüsse oder Kerne mit dabei sind, ob nun Kürbiskerne oder mein Favorit, Pinienkerne, angeröstet und noch warm auf den Salat gegeben, einfach gut.
Überhaupt esse ich meinen Salat am liebsten lauwarm, sprich, ich verwende Zutaten in Zimmertemperatur und lasse gebratenes Hühnchen oder Bacon nicht abkühlen, sondern gebe sie warm direkt aus der Pfanne mit dem Bratfett auf den Salat.

Wenn Ihr mehr Salate und anderen Futterkram sehen wollt, folgt mir auf Instagram oder sucht nach dem Hashtag #knitterfood auf Instagram Wink

Ach und übrigens: Das ist Ironie, wenn ich unter meine Salatbilder “Schon wieder nur Salat. Dieses Lowcarb ist schrecklich.” schreibe. I-RO-NIE, Kinners.

Knutschi!

 

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Gerösteter Rosenkohl mit Speck

26. Oktober 2014 von Knitterfee | 6 Kommentare

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Es ist Herbst, und es ist Rosenkohl-Saison.
Als ich ein Kind war, konnte man mich mit Rosenkohl jagen – und auch heute kann man mich mit der klassischen, gekochten Variante nicht an den Esstisch locken.
Geröstet aus dem Ofen ist das allerdings ein anderer Schnack. Nicht zuletzt, weil dieses Gericht ein hervorragendes Single-Essen ist (ich esse ja durchaus häufiger mal allein), trotzdem aber frisch, gesund, schnell gemacht und LCHF-tauglich.
Zutaten:
1 Netz Rosenkohl (meist 750 Gramm, wer ihn lose kauft, kann auch etwas weniger nehmen)
250 Gramm Gelderländer Speck (oder Speck aus Eurer Region, Baconwürfel tun aber auch.)
Olivenöl
Butter
Salz, Kräuter

Zubereitung:
Ofen auf 200 bis 250 Grad einstellen. Unserer (E-Herd) wird nicht so richtig heiß, daher stelle ich ihn auf 250.
Rosenkohl waschen, putzen und geviertelt in eine Auflaufform geben.
Speck in Würfel schneiden und auf dem Rosenkohl verteilen. Olivenöl und Kräuter darauf geben. Ich verwende gerne die Salatkräuter-Mischung von Alnatura Smile
Auflaufform in den Ofen schieben (der muss noch nicht vollständig aufgeheizt sein). Nach ca 20 bis 30 Minuten mal nachschauen, wie’s aussieht.
Dann die Butter (ich nehme etwa 100 bis 150 Gramm, aber sehr nach Gefühl) auf den Rosenkohl geben und alles einmal gut umrühren. Dann die Auflaufform wieder für 15 bis 30 Minuten in den Ofen geben. Ich kann Euch keine genauen Zeiten ansagen, dafür verhält sich jeder Ofen einfach zu anders. Mit der Zeit bekommt man ja aber schon ein bisschen ein Gefühl für seinen Ofen Wink
Für mich ist dieses Gericht ein Essen, das etwa 15 Minuten Zubereitungszeit braucht, und in den 45 Minuten, in der der Ofen für mich arbeitet, kann ich andere schicke Sachen machen.

Wie sieht’s bei Euch aus? Mögt Ihr Rosenkohl? Mochtet Ihr ihn als Kind auch nicht? Oder habt Ihr andere Lebensmittel als Kind verweigert, die Ihr heute sehr gerne mögt?

Guten Appetit und Knutschi!

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Kohlrabi-Blumenkohl-Suppe mit Speck

21. Oktober 2014 von Knitterfee | 1 Kommentar

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Rezepte schreiben ist nicht so unbedingt mein Talent – hauptsächlich deswegen, weil ich selten nach Rezept koche und mir nie notiere, was ich so in ein Gericht werfe. Manchmal hole ich mir Anregungen von Rezeptseiten, aber meistens werfe ich Dinge zusammen, die funktionieren.
Nachdem ich letzte Woche mit einem Viertel eines etwa medizinballgroßen Kohlrabis nach Hause kam, wusste ich nicht so richtig, was ich nun damit anfangen sollte ausser Suppe kochen.
Denn der Kohlrabi wog ungeschält über 1,2 Kilo, und ich hatte noch fast einen ganzen Blumenkohl im Kühlschrank, der auch dringend weg musste.

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Also hab ich Suppe gemacht. Insbesondere, weil sie sich super wieder einfrieren lässt und man von derart monströsen Gemüsemengen ziemlich lange satt werden kann. Aber, wie ich schon sagte, Rezepte sind nicht so richtig meins, daher versuche ich erst einmal meine Zutatenliste zusammen zu bekommen (eignet sich übrigens für Faulpelze, ich hatte keine Lust Zwiebeln und Suppengrün selber zu schneiden)

Zutaten:
ca 1 kg Kohlrabi
ein kleiner Blumenkohl
2 Packungen TK Zwiebeln (etwa 140 Gramm)
2 Packungen TK Suppengrün (Edeka Bio)2 TL Bio-Gemüsebrühe
ca 300 Gramm Gelderländer Schinkenspeck
200 Gramm Butter
400 Gramm Sahne
200 Gramm Schmelzkäse
Kräuter, Gewürze, Salz und so
Kochen:
Gemüse putzen. Wer das Suppengrün und die Zwiebeln frisch verwenden will, auch das putzen. Kleinschneiden.
Schinkenspeck kleinschneiden, großen Topf auf Herd stellen, Schinkenspeck reinwerfen, anbrutzeln bis lecker, rausnehmen, beseite stellen. Zwiebeln und Suppengrün im Speckfett anrösten, dann Gemüse dazugeben, mit anrösten, mit Brühe ablöschen, kochen lassen bis weich, matschig und gut. Sahne dazu kippen, Schmelzkäse rein, rühren. Butter dazugeben, mit Pürierstab durchpürieren.
Suppe in Schüssel tun. Lecker Speck obendrauf.
Essen.
(brauchte es dafür ein Rezept? Ich weiß ja nich.)

Knutschi!

 

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