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Gerösteter Rosenkohl mit Speck

26. Oktober 2014 von Knitterfee | 4 Kommentare

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Es ist Herbst, und es ist Rosenkohl-Saison.
Als ich ein Kind war, konnte man mich mit Rosenkohl jagen – und auch heute kann man mich mit der klassischen, gekochten Variante nicht an den Esstisch locken.
Geröstet aus dem Ofen ist das allerdings ein anderer Schnack. Nicht zuletzt, weil dieses Gericht ein hervorragendes Single-Essen ist (ich esse ja durchaus häufiger mal allein), trotzdem aber frisch, gesund, schnell gemacht und LCHF-tauglich.
Zutaten:
1 Netz Rosenkohl (meist 750 Gramm, wer ihn lose kauft, kann auch etwas weniger nehmen)
250 Gramm Gelderländer Speck (oder Speck aus Eurer Region, Baconwürfel tun aber auch.)
Olivenöl
Butter
Salz, Kräuter

Zubereitung:
Ofen auf 200 bis 250 Grad einstellen. Unserer (E-Herd) wird nicht so richtig heiß, daher stelle ich ihn auf 250.
Rosenkohl waschen, putzen und geviertelt in eine Auflaufform geben.
Speck in Würfel schneiden und auf dem Rosenkohl verteilen. Olivenöl und Kräuter darauf geben. Ich verwende gerne die Salatkräuter-Mischung von Alnatura Smile
Auflaufform in den Ofen schieben (der muss noch nicht vollständig aufgeheizt sein). Nach ca 20 bis 30 Minuten mal nachschauen, wie’s aussieht.
Dann die Butter (ich nehme etwa 100 bis 150 Gramm, aber sehr nach Gefühl) auf den Rosenkohl geben und alles einmal gut umrühren. Dann die Auflaufform wieder für 15 bis 30 Minuten in den Ofen geben. Ich kann Euch keine genauen Zeiten ansagen, dafür verhält sich jeder Ofen einfach zu anders. Mit der Zeit bekommt man ja aber schon ein bisschen ein Gefühl für seinen Ofen Wink
Für mich ist dieses Gericht ein Essen, das etwa 15 Minuten Zubereitungszeit braucht, und in den 45 Minuten, in der der Ofen für mich arbeitet, kann ich andere schicke Sachen machen.

Wie sieht’s bei Euch aus? Mögt Ihr Rosenkohl? Mochtet Ihr ihn als Kind auch nicht? Oder habt Ihr andere Lebensmittel als Kind verweigert, die Ihr heute sehr gerne mögt?

Guten Appetit und Knutschi!

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Kohlrabi-Blumenkohl-Suppe mit Speck

21. Oktober 2014 von Knitterfee | 1 Kommentar

Kohlrabi_Blumenkohl_Suppe

Rezepte schreiben ist nicht so unbedingt mein Talent – hauptsächlich deswegen, weil ich selten nach Rezept koche und mir nie notiere, was ich so in ein Gericht werfe. Manchmal hole ich mir Anregungen von Rezeptseiten, aber meistens werfe ich Dinge zusammen, die funktionieren.
Nachdem ich letzte Woche mit einem Viertel eines etwa medizinballgroßen Kohlrabis nach Hause kam, wusste ich nicht so richtig, was ich nun damit anfangen sollte ausser Suppe kochen.
Denn der Kohlrabi wog ungeschält über 1,2 Kilo, und ich hatte noch fast einen ganzen Blumenkohl im Kühlschrank, der auch dringend weg musste.

kohlrabisuppe2 kohlrabisuppe1

Also hab ich Suppe gemacht. Insbesondere, weil sie sich super wieder einfrieren lässt und man von derart monströsen Gemüsemengen ziemlich lange satt werden kann. Aber, wie ich schon sagte, Rezepte sind nicht so richtig meins, daher versuche ich erst einmal meine Zutatenliste zusammen zu bekommen (eignet sich übrigens für Faulpelze, ich hatte keine Lust Zwiebeln und Suppengrün selber zu schneiden)

Zutaten:
ca 1 kg Kohlrabi
ein kleiner Blumenkohl
2 Packungen TK Zwiebeln (etwa 140 Gramm)
2 Packungen TK Suppengrün (Edeka Bio)2 TL Bio-Gemüsebrühe
ca 300 Gramm Gelderländer Schinkenspeck
200 Gramm Butter
400 Gramm Sahne
200 Gramm Schmelzkäse
Kräuter, Gewürze, Salz und so
Kochen:
Gemüse putzen. Wer das Suppengrün und die Zwiebeln frisch verwenden will, auch das putzen. Kleinschneiden.
Schinkenspeck kleinschneiden, großen Topf auf Herd stellen, Schinkenspeck reinwerfen, anbrutzeln bis lecker, rausnehmen, beseite stellen. Zwiebeln und Suppengrün im Speckfett anrösten, dann Gemüse dazugeben, mit anrösten, mit Brühe ablöschen, kochen lassen bis weich, matschig und gut. Sahne dazu kippen, Schmelzkäse rein, rühren. Butter dazugeben, mit Pürierstab durchpürieren.
Suppe in Schüssel tun. Lecker Speck obendrauf.
Essen.
(brauchte es dafür ein Rezept? Ich weiß ja nich.)

Knutschi!

 

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Whole30 Challenge – Tag 5

18. September 2014 von Knitterfee | Keine Kommentare

Gib mir den Rest, oder ich geb Dir…

Aus Gründen kommt der Rückblick für gestern erst jetzt, weil ich nicht früher konnte. Zum einen gibt’s ja noch Dinge die ich tue, um ein bisschen Geld zu verdienen, die haben Vorrang, und ausserdem habe ich keinen Bock und der ganze Whole30 Kram kotzt mich an, im wahrsten Sinne des Wortes, ich mag nämlich nix mehr Essen und ein Teil von mir verweigert sich vollständig.
Gestern gab’s jedenfalls Reste:

Tag5

Und auch wenn ich dem Rückblick auf Tag 6 schon ein bisschen was vorwegnehme: Ich habe keine Ahnung was es heute Abend gibt, ich habe auch kein Interesse daran. Heute morgen gab’s nen Bulletproof, wie immer. Heute “Mittag” ein paar Nüsse und getrocknete Mangostücke, und einen weiteren Bulletproof – eher für die Seele als für den Magen.
Ich hab keine Lust mehr, was nicht heißen soll, dass ich diese “Challenge” für gescheitert erkläre, es heißt nur, dass ich keine Lust mehr habe.
Was das konkret bedeuten wird, weiß ich nicht. Vermutlich, dass ich weiterhin Bulletproof trinke und die Nahrungsaufnahme auf das Notwendigste reduziere, ich hab keine Lust mehr essen zu planen, einzukaufen, ganze Abende mit kochen zu verbringen, wenn ich nur schon dran denke dass ich da jeden Tag mehrere Stunden investiere… nö. Dann ess ich halt lieber nix.

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Whole30 Challenge – Tag 4

17. September 2014 von Knitterfee | 4 Kommentare

Moin Moin Ihr Lieben,

hier kommt der Rückblick zu Tag 4 unserer Whole30-Challenge.
Zweifel am Konzept – aber eher so ganz persönliche. Wie vielleicht einige von Euch wissen, habe ich eigentlich mein Leben lang schon mit Essstörungen zu kämpfen gehabt – hauptsächlich natürlich die sogenannte Fresssucht.
Hauptproblem bei allen Essstörungen ist aber nunmal leider, dass man sich keine Diäten oder Ernährungsformen mit Regeln aussuchen sollte, weil Regeln das Essen unnötig emotionalisieren – für gesunde Menschen kein Problem, aber da bin ich nunmal leider raus. Bei LCHF hatte ich das Problem nie so stark, weil ich mir meine eigenen Regeln gemacht habe, auch wenn diese vielleicht nicht immer 100% konform mit LCHF waren.

Aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, warum ich gerade so unglaublich schlecht drauf bin. Gut, von einer Schachtel Zigaretten täglich auf Null, Süßstoff-Entzug und dann auch noch all die anderen Regeln der Challenge – vielleicht kann man da auch nach einigen Tagen mal durch ein tiefes Tal gehen. Dazu beschäftigen mich natürlich auch noch einige andere Themen, sowohl aktuelle, als auch Themen, die eigentlich schon längst irgendwo verrotten sollten.
Aber so ist das mit diesen blöden Traumata. So einfach wird man sie nicht los.

Ich will mir jetzt noch einige Tage geben, wenigstens die erste Woche komplette durchmachen und dann sehen, ob es mir besser geht oder ob es weiter bergab geht.
Aber natürlich gab’s gestern auch essen, und zwar Nackensteaks mit selbstgemachter Aioli, Süßkartoffelpommes und Fenchel und Knoblauch aus dem Ofen.

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