The Geek shall inherit the earth.

Kleine Glücklichmacher 2

24. August 2015 von Knitterfee | 1 Kommentar

Hallo alle,

das sind aufregende Zeiten. In den letzten Tagen habe ich viel gelernt.
Noch mehr Dankbarkeit, vor allem.

Ich hätte gerade zig andere Sachen zu tun. Rechnungen schreiben, zum Beispiel. Klamottenstapel von A nach B tragen, zum Beispiel. Mich auskurieren, weil mich so ein fiebriger Erschöpfungsvirus erwischt hat. Aber ich mag lieber bloggen. Mal wieder hallo sagen. Euch erzählen, was mich gerade an Kleinkram glücklich macht.
Vor einigen Wochen hatte ich Euch bereits eine kleine Meldung aus dem Umzugschaos geschickt. Nachdem das Bild nun einige Wochen genau an dieser Stelle stand, habe ich es endlich aufgehängt.

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Ich habe mich ganz bewusst entschieden, diese Wand nur mit schwarz-weiß Motiven zu bestücken, ausgenommen einiger roter Akzente (für die Liiiiebe Grin ). Bei den Rahmen handelt es sich überwiegend um Nyttja von IKEA, die bedruckte Leinwand habe ich bei www.fotoparadies.de bestellt. In den nächsten Wochen will ich vor allem noch einige kleinere Motive im Hochformat anbringen.

Leo ist wieder gesund! Nunja, so gesund wie eine Katze mit Diabetes halt sein kann. Wir haben uns gegen eine allgemeine (Vor)Einstellung und entschieden und messen nun zweimal täglich seinen Blutzucker und spritzen je nach Wert dann entsprechend Insulin. Aber er schläft wieder im Waschbecken, redet mit mir und frisst.
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Anfangs hatte ich ziemliche Probleme mit dem Messen, und Leo tat mir tierisch leid. An manchen Tagen brauchte ich 5 Versuche, um seinen Öhrchen einen Tropfen Blut zu entlocken. Mittlerweile sind wir aber ein eingespieltes Team, und seitdem er verstanden hat, dass auf Pieks immer ein Leckerchen folgt, kommt er manchmal sogar freiwillig zur Messung. Als Messgerät haben wir uns für das Contour XT entschieden.

Die French Press! Lange Zeit konnte ich normalen Kaffee nicht trinken, bekam tierisches Sodbrennen davon. Die French Press habe ich hauptsächlich gekauft, um einfacher Coldbrew machen zu können. Heute habe ich aber aus verschiedensten Gründen (ich bin krank, komm nicht zum Supermarkt und die Nespressokapseln sind praktisch alle) mal ausprobiert, einen heißen Kaffee damit zu kochen, und er war sehr lecker.
Meine French Press ist von IKEA, die stand da so im Eingang rum und.. Ihr kennt das ja bestimmt.
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Naja, und dann war ich vor einigen Tagen noch bei Baqu in der Susannenstraße. Dieser Laden, der ganz viel Zeug hat, das kein Mensch braucht, aber irgendwie ja doch.
Da konnte ich nicht wiederstehen und habe diesen kleinen Pusteaffen mitgenommen – den gibt’s übrigens auch bei Amazon Wink

Auch bei Baqu habe ich diese Schälchen eingesammelt – perfekt als Dipschälchen für Sojasauce oder zum vormischen von Gewürzen beim Kochen:

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Leider konnte ich keinen Shop online ausfindig machen, der genau diese Schälchen führt, der Hersteller „Tokyo Design Studio“ hat jedoch eine Facebook-Page, bei der man ggf. nachfragen kann.

Liebe Grüße,

Inka

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IKEA Altona Lieferservice

10. August 2015 von Knitterfee | 2 Kommentare

Heute war ich bei IKEA in Altona. Habe eine ganze blaue Tüte mit Kleinkram vollgemacht, Kissenbezüge für’s Wohnzimmer, Blumentöpfe, Gedöns eben. Nur: Zuviel Gedöns, um es auf dem Fahrrad nach Hause zu transportieren.

Deswegen habe ich heute das erste Mal den „blaue Tüte liefern lassen“ Service genutzt. Irgendwie ist es ja ein Dilemma, die Sachen die man kaufen möchte gibt’s teilweise nicht im Online-Shop, sonst würde ich ja Kleinkram wie Blumentöpfe oder Bilderrahmen auch mal online bestellen. Die Aufhänger in der Ausstellung behaupten zwar, der Service koste 9,90 € – in Wirklichkeit kostet er aber 12,90 €, wie auch auf der Website von IKEA angegeben.

Wie das ganze funktioniert: Ich würde empfehlen, für den besseren Überblick wirklich nur eine gelbe Tüte zum Einkauf zu benutzen, wir alle wissen, wie schnell so ein IKEA-Einkaufswagen voll ist. Die gelbe Tüte tauscht man wie üblich an der Kasse gegen eine blaue (die man auch nicht neu kaufen muss, man kann auch die eigene mitbringen) und kauft beim Kassenmenschen einen „Paketfahrschein“. Das Wording ist in diesem Fall Trumpf, wer wie ich erstmal was von „hier, Tütenlieferlassendings“ faselt, wird darüber fix aufgeklärt. „Paaakeeeetfahrschein!“

Okido. Paketfahrschein. Got it.

Nachdem ich mein Gedöns in der blauen Tüte verstaut hatte, machte ich einen kurzen Zwischenstopp beim Schweden-Imbiss. Ich meine, Köttbullar für 80 Cent.

Ich hab noch Remoulade und Röstzwiebeln und ein paar Gurken draufgetan und es „Köttdog“ genannt.
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Nach dem Snack ging es weiter zum Transportschalter. Da muss man eine Nummer ziehen. Nummern ziehen kann ich mittlerweile ganz gut. Niemand war vor mir dran, trotzdem wartete ich ein paar Minuten.
Am Schalter angekommen muss man seinen Paketfahrschein erstmal ausfüllen, ausser man hat einen Kuli dabei.

Ich habe nie einen Kuli dabei.

Letzten Endes ist der Paketfahrschein nämlich eigentlich nur ein Aufkleber mit Barcode und Felder für Name, Adresse, Telefonnumer usw. Den gibt man zusammen mit seiner Tüte ab, muss dann nochmal separat den Lieferauftrag unterschreiben (Wer schonmal von IKEA hat liefern lassen, kennt das Spiel) und darf sich einen Liefertag aussuchen. Ich sagte: heute, wenn möglich.

Ich bin also wieder zu Hause, aber mein IKEA-Einkauf noch nicht. Das ist etwas verwirrend an dem Prinzip, insbesondere bei Kleinkram. Ich möchte nämlich die ganze Zeit die Kissenbezüge, die ich gekauft habe, aufziehen, und die Blumentöpfe auspacken, und überhaupt!

Gespannt bin ich auf jeden Fall – bis 21 oder 22 Uhr kann die Lieferung wohl erfolgen, der Zusteller meldet sich aber eine halbe Stunde vorher telefonisch. Ob das klappt? Ich werde berichten.

 

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Kleine Glücklichmacher

8. August 2015 von Knitterfee | Keine Kommentare

Habt Ihr mal von dieser Studie gehört, laut der ab einem Jahreseinkommen von 70.000 Dollar (also etwa 60.ooo Euro) Menschen einfach nicht mehr glücklicher werden? Und ich meine, 60.000 Euro im Jahr sind gar nicht mal wenig Geld – ich persönlich habe noch nie so viel Geld verdient. Aber ich brauche das auch irgendwie nicht. Ja, Urlaub ist ganz schön, aber wenn man ein Leben ohne Reisen gewöhnt ist, fehlt es auch nicht so richtig. Ein Leben ohne Auto ist für viele Menschen undenkbar – für mich Alltag, und das sogar weitestgehend selbstgewählt. Luxus ist für mich eine schöne/saubere Wohnung, eine bezahlte Stromrechnung und die Möglichkeit, Lebensmittel einkaufen zu können in der Qualität und Quantität wie ich das möchte, nicht in kaputter Kleidung rumlaufen zu müssen, und die Katzen.

Praktisch alles was darüber hinausgeht, ist irgendwie eine unnötige Form von Luxus, der eben nicht wirklich glücklicher macht. Ich habe vom Leben gelernt, dass teure Luxuskosmetik, Designer-Handtaschen und teure Autos (mich) nicht glücklich machen.

Trotzdem bin ich wohl weit davon entfernt, vollständig antimaterialistisch zu leben. Dafür mag ich Dinge zu gern. Aber eben eher kleine, und die zeig ich Euch jetzt mal. In kleinen Häppchen – mal sehen in welchen Abständen ich das hinbekomme.

KleineGluecklichmacher

Heute will ich anfangen mit der Fensterbank im Büro. Endlich haben wir es geschafft, die Vorhänge aufzuhängen! Die Fensterbank ist recht schmal, aber ein paar Kleinigkeiten fanden Platz darauf.
Das Buch von Philippa Rice, „Soppy“, ist eine Mischung aus Comic und Illustrationsbüchlein. Manche Illustrationen sind betextet, manche sprechen vollständig für sich. Aber immer dreht sich alles um diese kleinen, besonderen Pärchenmomente, in denen ich mich bzw. uns als Paar doch recht oft wiederfinde Smile

Mein „ORRR“-DIY Dekoteilchen hat beim Umzug gelitten und ich musste das „O“ erstmal wieder ankleben ^^. Ich erfreue mich aber immer noch an seinem Anblick Grin
Die tolle Plastikpflanze inklusive Topf ist von IKEA. Eine der wenigen Pflanzen, die Flix nicht frisst. Und ja, Flix frisst auch Kunstgras. Orrr.

Das Bild in dem wunderbar kitschigen Rahmen ist von meiner Freundin Julia. Man könnte wohl behaupten, dass das Zeichnen von anatomischen Herzen ihr Ding ist, aber sie kann auch andere Sachen. Unter anderem hat sie vor kurzem ein ganzen Kartenspiel gezeichnet. Schaut doch mal bei ihr auf Facebook vorbei und lasst Ihr ein Like da Wink

 

Was ist für Euch Luxus, und was sind Eure kleinen Glücklichmacher?

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Lebenszeichen aus dem Umzugschaos

16. Juli 2015 von Knitterfee | 1 Kommentar

Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, sind wir umgezogen. Nicht 100% freiwillig muss ich dazu sagen, und gelöst wurde das Problem, weswegen wir umgezogen sind, auch nicht so richtig. Das genauer zu erklären würde jetzt vermutlich den Rahmen sprengen – und nun überlege ich, wie ich daraus noch eine elegante Überleitung zum Keilrahmen schaffen kann.

However: Auch in der neuen Wohnung gibt es wieder eine Binnentreppe, allerdings führt sie diesmal in den Spitzboden, nicht in den Souterrain.
Schon in der alten Wohnung wollte ich eigentlich eine der Treppenwände nur mit schwarz-weiß Bildern gestalten, aber dazu kam es dann irgendwie nicht. Ausschlaggebend für die Idee war jedenfalls ein Foto gewesen, das Christoph und ich bei einem Ausflug nach St. Peter Ording gemacht hatten. Ich habe eine Weile darüber nachgedacht, wie seltsam es ist, sich ein übergroßes Selfie in die Wohnung zu hängen, aber dann dachte ich mir: Es ist unsere Wohnung, und für mich ist meine Beziehung zusammen mit meiner Arbeit immer der Mittelpunkt meines Lebens, warum also nicht?

Da ich noch einen Gutscheincode in meiner Mailbox liegen hatte, den www.fotoparadies.de mir schon vor Ewigkeiten mal zugeschickt hatte, habe ich diesen genutzt, um unser wie ich finde wunderschönes, riesiges Gutelaune-Selfie auf Leinwand drucken zu lassen. Wenn schon denn schon, dachte ich mir – genug Platz ist an der Wand, also habe ich das Format 60x90cm gewählt.

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Flixi war definitiv auch interessiert und kam sofort zum schnuppern Grin

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Für den Moment habe ich das Bild erst einmal an der Treppe stehen, mal sehen ob wir es irgendwann etwas weiter oben anbringen – irgendwie finde ich den Platz wo es jetzt steht auch ganz witzig. Was meint Ihr?

 

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