The Geek shall inherit the earth.

Gedingst in anderen Zeiten

4. April 2014 von Knitterfee | Keine Kommentare

Ach… ich hab so viel erlebt in den letzten Monaten, und nun der Versuch, das Ganze in ein Gedingst zu pressen. Here we go. Eine kleine Vorwarnung: Diejenigen von Euch, die es noch nicht mitbekommen haben, sollten wissen dass ich seit einigen Wochen das Team von Shades of Pink verstärke. Es wird also vermehrt auch um diesen Shop gehen, aber die “Werbung” ist vollständig unbezahlt und freiwillig, wenn ich mal Produkte zeige, habe ich die beim Schlammcatchen gegen Janine gewonnen. Und falls Ihr zwischendrin Fotos von der Shades of Pink Facebook-Seite finden solltet, keine Sorge: Die hab ohnehin ich gemacht Wink

|Geknipst|

Street Art. Mein Viertel ist mein Museum, und ich brauch keinen Eintritt zahlen. Die große Liebe.
Streetart12 Streetart11 Streetart09 Streetart08 Streetart07 Streetart06 Streetart05 Streetart04 Streetart03 Streetart02 Streetart01 Streetart13

Menschen. Einen Menschen. Mal wieder Hafenstraße, Fischmarkt, Hafen, hach, der Hafen und die Menschen immer wieder.
Diesem Menschen könnt Ihr übrigens auf Twitter folgen – auf eigene Gefahr.
IMG_5493

IMG_5447 IMG_5473

Die Eröffnung vom Shades of Pink Lädchen in Berlin Steglitz. Ein tolles Wochenende, bei dem ich viele tolle Menschen kennengelernt habe und meine Abneigung gegen Berlin etwas ablegen konnte WinkIMG_7673 IMG_7679
IMG_7717 IMG_7787

 

|Gehört|

Wie immer: Ne Spotify-Playlist. Allerdings diesmal nicht so voll, weil nicht so viel neues dazugekommen ist. Allerdings habe ich schon meine Liebe zu Northern & Rare Soul entdeckt – Instant Tanzfieber!

|Getan|

Gefahren geliebt // Den besten Hund der Welt gesittet // Hoodies handbedruckt

0a842b228cc611e3bbcf12547924259f_8 1ad40bae9bbd11e3ac980e54565bd984_8 3758f4b09e0b11e38717129bd19bcdb4_8
Mich schieben lassen // Schwangere Freundin motiviert // Bis zum umfallen gefeiert
d7c829869e4a11e3ba1a0ecec7883c5c_8 9c2818ea9f3111e3abd112a0ae3c35a0_8 20c43bcea71611e3a8f60e96e05d75c7_8Dekoriert // Ingress gespielt // Meine Kater angehimmelt
7ea1754aa2bb11e3af0e0e9eaf702dde_8 4e1d9404b53411e39c4a1287b1616ef1_8 75124274af6411e3b34e0e1aae3e6422_8
Dinge in Berlin gefunden // Überteuerten Kaffee getrunken und keinen Cent bereut // mitgenommen
86426dfab27d11e39fd60e7089183ca9_8 45aa489cb5ae11e39f2a12548c75d533_8 09a8b592baa711e385be122f6f4f6846_8

|Gegessen|

Komisch. Ganz komisch. Abgesehen von regelmäßigem Alkoholkonsum, der meiner Ketose natürlich nicht unbedingt gut tut, bin ich ziemlich gut wieder auf meinem LCHF-Pfad zugange. Neuerdings auch mit Butterkaffee aus meiner tollen Disney-Paris-Tasse <3 Ein Mitbringsel als Dankeschön fürs Lennox-sitten. Als wäre Lennox-sitten nicht schon Dank genug. Die Krawallkröte. Hachz. Zurück zum Butterkaffee: Kaffee machen, Stück Butter reinwerfen, Pürierstab reinhalten, fertig. Ich mach aber immer noch nen Schluck Milch oder Sahne mit rein, weil’s sonst doch ganz schön arg cremig wird. Als Pürierstab habe ich mir einen Moulinex Turbomix** gekauft, mit dem ich auch Mayonaise selbermache. Leckärrrrr!

IMG_8242    

Also gibt es meistens den Tag über zwei Butterkaffee, und Abends dann ne große Portion gegen den Bärenhunger. Das war vorgestern ein Dönerteller ohne Reis, gestern Fleischberg mit Salat auf dem St. Pauli Nachtmarkt, und heute Cashew Chicken vom Asia Imbiss. Wie Ihr seht, ich koche gerade nicht so wirklich viel und esse halbwegs akzeptables Fast Food. Ich bin diese Woche nicht ein einziges Mal zum einkaufen gekommen. Zu viel los.

|Gedacht|

Wie immer gilt: wer mir auf Twitter folgt, tut dies auf eigene Gefahr. Denn dort nehme ich noch weniger ein Blatt vor den Mund als hier. Da geht’s manchmal fies zur Sache, und wer das nicht verträgt, sollte diesen Absatz überspringen und vor allem nicht folgen.
Ich weiß ja sowieso nicht wo es langgeht.

 

 

|Gelernt|

Ach, so verdammt viel. Dieser Punkt kann entweder dafür sorgen, dass ich gar nichts konkretes dazu schreibe, oder mir die Nacht um die Ohren schlage.
Der Versuch, es kurz zu halten:

  1. Berlin ist gar nicht mal so Scheiße.
  2. Man sollte sich anderen gegenüber nicht wie ein Arsch verhalten, nur weil man selbst verletzt wurde.
  3. Wenn man das nämlich tut, endet man in einem Pingpong-Spiel, das aus Verletzungen und Demütigungen besteht und niemand wird glücklich.
  4. Man bekommt nicht immer das, was man verdient. Oder vielleicht nicht genau so, wie man es sich vorstellt.
  5. Besonders Liebe. Weil Liebe nicht immer bedeutet, dass man einen Partner hat, der einen liebt. Sondern manchmal auch Freunde – und vor allem man selbst.
  6. Sprüche wie “Du musst Dich selber lieben” sind doof.
  7. Glück beginnt damit, etwas zu riskieren.
  8. Je mehr Angst man hat und besiegt, desto besser wird’s.
  9. Manchmal realisierst Du erst zu spät, dass Du immer das richtige gesagt hast, nur zum falschen Menschen.
  10. Oxytocin. It’s a thing.
  11. Mein Cousin ist voll cool. Vergesse ich immer so halb, aber immer wenn ich ihn sehe ist das eine der besten Begegnungen überhaupt. Danke!
  12. Wenn Du den Spieß umdrehst, renne ich rein. Immer.
  13. Mal gewinnste, mal verlierste, und manchmal weißte nicht, was was ist.
  14. Mediakit zusammenstellen ist wie Kunst-Hausaufgaben machen. Die Sache an sich ist interessant, aber die Aufgabenstellung saugt.
  15. Tanzen hilft.
  16. Manche Menschen sind Experten für hättekönntewolltesollte
  17. Ich bin Expertin für mitvollerWuchtundtotalemGefühlgegendieWand
  18. Bildbearbeiter-Gebot Nummer 1: Du sollst nicht ausflecken, wenn Dein Monitor schmutzig ist.
  19. Wenn ich einmal anfange, hör ich nicht mehr auf.
  20. Oder ich mach was anderes.

|Gefreut|

Über Menschen und Hunde. Kontakte. Leute, denen ich ein Ohr abkauen kann und die gerne zuhören. Sonne! Darüber, dass der Garten endlich schön wird, auch wenn unser  Vermieter immer noch nicht zu Potte kommt und endlich mal nen richtigen Zaun aufbaut. Janine, dieses zauberhafte Ding, die mich beschäftigt mit so toller Arbeit, und mit der ich auch persönlich auf einer Wellenlänge schwimme, die mir das Gefühl gibt, dass ich wirklich nützlich bin und einen Beitrag leiste. Ein Fräulein, deren echten Namen ich Euch verschweige, die zwar auch nur zugezogen ist, aber genau so ein rotznasiges Kiezmädchen ist wie ich. Meine Herzmenschin, die ich nicht beschreiben kann, ausser ich wollte ein Buch schreiben. <3

|Geärgert|

Kein richtiger Gartenzaun. Aber wie durch ein Wunder ist er nun zumindest teilweise pink und gold.

|Gewünscht|

Mein Geburtstag steht kurz bevor, und ich wurde oft gefragt, was ich mir wünsche. Ich verweise dann auf Wunschlisten und mein “Tatoo Money” Glas. Aber eigentlich, und das sage ich immer dazu, will ich nicht darüber nachdenken was mir fehlt, sondern dankbar sein, für das was ich habe. Wünschen würde ich mir tatsächlich eine stabilere finanzielle Situation, aber eine, die mir die Freiheit lässt, das zu tun was ich liebe: Ideen entwickeln, mit aufbauen, andere unterstützen, Anerkennung für das was ich tue bekommen, aber ohne die wackelige Position als Einzelkämpferin und Vollzeit-Selbständige. Ziemlich genau sagt auch meine Superhelden-Typologie. Als ich gesehen habe, dass Testkandidaten für die Validierung dieses Konzepts gesucht wurden, war ich sofort dabei. Hat mich zwar noch nicht an einen konkreten Punkt des Handelns gebracht, aber ein diffuses Gefühl von “Was mach ich nur mit mir, Karriere ist für mich nicht das, was es für viele andere ist, aber ich will doch Erfolg haben, nur eben auf meine Art und Weise” aufgelöst.

|Gekauft|Gekriegt|Geliebt|

2014-01-31-16.22
Socken* von Francis et son Ami aus der Schweiz <3

2014-03-04-18.18
Ein absolut herzallerliebstes Zigarettenetui mit passendem Feuerzeug. Leider scheine ich mit Männern, die mir Raucherzubehör schenken, nicht so richtig Glück zu haben Frown

2014-03-30-13.57
Mein …läuft. Shirt* von St. Poesie. Hachz.

IMG_8237 2014-03-31 11.19.45_1
Nagellacke! Durch die Arbeit bei Shades of Pink bin ich total angefixt mit BarryM und Models Own Lacken. Den Essence Glitter Crackling Lack war ein Geschenk von meiner liebsten Herzmenschin. Und der P2 Nagelhärter ist eine gute und preiswerte Alternative zu MicroCell 2000. 

IMG_7832

IMG_7827
Benefit-Junkie. Bekennend! They’re real* ist schon seit Jahren mein Favorit, weil es die einzige Mascara ist, die bei mir keine Panda-Augen macht, aber nicht wasserfest und dementsprechend leicht abzuschminken ist. Zusätzlich ist bei mir auch noch BrowZings* in der Farbe “light” bei mir eingezogen. Für unterwegs gehen die kleinen Pinsel und die Pinzette bestimmt auch mal ganz gut, normalerweise nehm ich aber eine angled brush zum auftragen.
IMG_7848 IMG_7890
Naggisch und mit Augenbrauen und Wimpern schön.
IMG_8224
Absolutes Lieblingsduschgel und leider fast alle: TreacleMoon One Ginger Morning. Omnomnom!

IMG_8198
Mein Pinselset von Real Techniques – Sam’s Picks***. Eine Limited Edition mit einem Pinsel, der großartig ist – und nur in diesem Set erhältlich; der Essential Crease Brush. Normale Blendepinsel sind mir meistens zu groß, dieser ist perfekt! Ansonsten noch drin: Multi-Task-Brush, Buffing Brush, Setting Brush, Pointed Foundation Brush und Fine Liner Brush. Am ehesten verzichten könnte ich wohl auf die Foundation Brush und den Fine Liner, aber insgesamt ein hervorragendes Set zu einem super Preis.

IMG_8216
Und das hat so gar nichts mit Beauty zu tun, ist aber soo super lecker: Salatkräuter vom Kräuterhaus in St. Georg. Schmecken total super im Rührei!

So viel für heute. Und Ihr so?

* wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt
** Affiliate-Link
*** Beim Schlammcatchen gegen Janine gewonnen

flattr this!

Pink Hair – don’t care?!

25. März 2014 von Knitterfee | 3 Kommentare

IMG_7297

Da sich auf Instagram in letzter Zeit immer mal wieder Fragen zu meiner Haarfarbe auftaten, dachte ich, ich schreib mal was drüber. Denn eigentlich ist das Ganze gar nicht kompliziert, wenn man einige Dinge beachtet. Was Ihr aber in jedem Fall bedenken solltet: Jeder Kopf ist anders, ich erzähle Euch hier nur, wie ich ganz persönlich meine Haare färbe bzw. töne. Erst einmal erzähle ich Euch meine Pinkschopf-Geschichte, und danach dann eine kleine Liste mit Do’s and Don’ts sowie Produkten, die ich benutze.

Im November 2013 sahen meine Haare noch so aus: rot eben. Ganz klassisch mit allem, was die Drogerie so hergibt, gefärbt. Aber irgendwie war ich es satt, und beim Glühweintrinken auf Santa Pauli mit den Mädels entwickelte sich die Idee vom Pinkschopf.

IMG_3156

In der ersten Stufe hatte ich noch eine leichte Blondierung rumfliegen, die maximal 2 Stufen aufhellt. Das Ergebnis war dementsprechend nicht so wirklich zu sehen, auch wenn man nun von einem heftigen knallrot sprechen konnte:

IMG_4596_1

Aber es war nicht genug, und schon gar nicht pink! Ursprünglich wollte ich auch eher in eine warm-pinke Richtung, also vielleicht eher “peach”?!

2013-12-28-17.58 2013-12-28-18.26

So sah das ganze dann mit einer definitiv heftigeren Blondierung aus. Links beim Einwirken, rechts fertig gefönt. Der Ton gefiel mir aber noch nicht so ganz, ich wollte einen wärmeren Ton – und da nach der Blondierung die Haare ja ohnehin gerne in Spülung “baden”, gab es eine Tönung obendrauf, die dann letzten Endes so aussah:

IMG_4854

Nun wachsen meine Haare etwa 2cm im Monat, mindestens – und leider. Grundsätzlich finde ich den dunklen Ansatz bei den pinken Tönen gar nicht so störend, immerhin sind meine Augenbrauen ja auch dunkel. Aber das bedeutet natürlich auch: einmal im Monat, mindestens aber alle 6 Wochen den Ansatz nachblondieren. Und ggf, wenn man es pastelliger mag, auch die restlichen Haare.

Bei mir sind die Farben mit der Zeit immer pastelliger geworden, und meine Haare sehen auch jede Woche etwas anders aus. Dazu komme ich später aber nochmal Smile
IMG_6766

Das hier ist in etwa der aktuelle Stand – aber so langsam kommen schon wieder die Ansätze und ich denke, spätestens nächste Woche ist es Zeit zum Nachblondieren.

Jetzt aber zu den Infos:

Blondieren
sofern Du nicht ohnehin hellblonde Haare hast, wirst Du um das vorblondieren nicht drumrum kommen. Je nachdem wie dunkel Deine Ausgangsfarbe ist, kann das schon eine ganz schön strapazierende Angelegenheit für die Haare sein. Wenn Du ganz sicher gehen willst, geh zum Friseur. In jedem Fall: Such Dir jemanden, der schonmal Haarfarbe aufgetragen hat. Sich selbst die Haare aufzuhellen ist gar nicht so einfach, man will ja auch am Hinterkopf alle Stellen erreichen und nicht noch irgendwo dunkle Löcher drinhaben.

Wieviel Farbe braucht man so?
Bei der Blondierung reicht bei meinen doch recht kurzen Haaren eine Packung, auch für die Ansatzbehandlung geht mittlerweile recht viel drauf – insbesondere weil in den Spitzen noch recht viel alte Farbe sitzt, die ich dann auch immer gerne nochmal mitbleiche. Wer also längere Haare hat, sollte lieber eine Packung mehr kaufen, für den Fall dass die erste nicht ausreicht.

Welche Blondierung benutzt Du?
Ich benutze die Blondierungen von Schwarzkopf, und zwar üblicherweise die mit dem L+ oder L++ Aufheller.

Wie wird’s dann pink?
Üblicherweise lasse ich mir von einer Freundin den Ansatz blondieren – einfach nach Packungsanweisung – bis auf den Schritt mit der beigelegten Spülung. Die verwende ich dann im nächsten Schritt zum tönen. Denn wenn man eines für hellpinke Haare braucht, ist es Spülung. Selbst die hellsten Tönungen werden immer noch reichlich intensiv – und man kann die meisten Tönungen einfach mit Spülung verdünnen. Das macht auch einfach mehr Sinn, denn so hat man länger etwas von der Farbe.
Anfangs habe ich nur mit Directions getönt, mittlerweile habe ich auch eine Flasche Baby Pink von Stargazer hier rumstehen, aber ich mische grundsätzlich verschiedene Farbtöne, weil ich gerne experimentiere.
Eine kleine Übersicht über die Farben, die sich so momentan in meiner “Palette” befinden:

Stargazer Baby Pink. Die hellste Tönung in meiner Sammlung – ein relativ neutrales, aber leicht warm angehauchtes Pink.


Directions Carnation Pink – mein Favorit für die Grundfarbe.

Directions Flamingo Pink – etwas kühler und gesättigter als Carnation Pink.


Und Directions Apricot, wenn ich etwas wärmer abtönen will.

Nun kommt’s auf die richtige Mischung an. Wer die volle Farbdröhnung haben will, mischt einfach nur die Pflegespülung aus der Blondierung mit ausreichend Farbe zusammen, ab auf den Kopf, fertig.
Ich mag’s ja nun meistens eher pastellig, daher macht die Spülung den Hauptteil meiner Mischung aus.
Ich nehme dafür meistens die Spülungen von Balea, davon reichlich, etwa 150 bis 200 ml, und dann noch die Spülung von der Blondierung dazu. Und dann heißt’s vorsichtig mischen: Bei mir kommt maximal ein Teelöffel von den Directions insgesamt in den Topf. Das Stargazer Baby Pink ist ja ohnehin schon etwas heller, da sind’s dann eher zwei bis drei Teelöffel.
Farblich erinnert das ganze dann an einen fiesen, chemischen Erdbeerjoghurt Wink

2014-03-21-13.52

Und dann? Naja. Rauf auf den Kopf, ne Wink Mindestens eine halbe Stunde drauflassen – nach der Blondierung saugen die Haare die Spülung regelrecht auf, so dass sie nicht strohig oder fusselig sind. Diese Prozedur wiederhole ich jede Woche, einfach weil meine Haare dann wieder schön weich und glänzend sind, und die Farbe etwas aufgefrischt wird. Pastelltöne waschen sich nämlich recht unschön aus, daher ist eine regelmäßige Nachtönung schon von Vorteil.
Die am meisten gestellte Frage ist natürlich immer wieder die nach der Haarschädigung. Wie ich bereits sagte: Blondierung ist strapazierend. Wie sehr, liegt immer ganz individuell an der eigenen Haarstruktur und Vorschädigung. Meine Haare können die Blondierung grundsätzlich ganz gut ab, sind aber etwas dünner und trockener als vorher.

(Und die Links zu Amazon sind Affiliate-Links, mit denen ich Sicherheit einmal sehr sehr reich werde Wink )

flattr this!

Unter Dupeverdacht: Catrice Blushtint vs. Benefit Benetint

27. Juli 2013 von Knitterfee | 3 Kommentare

Als ich die Ankündigung für die Sortimentsumstellung Herbst 2013 von Catrice sah, war mir sofort klar, dass mindestens ein Produkt in mein Budni-Körbchen schaffen würde: Der Blush-Tint for Cheeks& Lips, der auf den ersten Blick ganz ganz laut “DUPEVERDACHT!” brüllt.

Als ich also über eine Catrice-Theke stolperte, die schon mit den Neuheiten bestückt war, musste der Blush-Tint mit.

Wie ich bereits einmal in diesem Post erwähnte, bin ich ein großer Benefit-Fan, und noch ein größerer Benetint-Fan. Wie Ihr am aktuellen Foto sehen könnt, ist auch schon wieder einiges aus dem Fläschchen entschwunden, aufgrund exzessiver Benutzung meinerseits. Ich werde es Catrice also nicht leicht machen, denn auch wenn der Preisunterschied massiv ist (Benetint um die 30 Euro, Blush Tint um die 4 Euro), bin ich nunmal überzeugte Benetint-Liebhaberin.

Fangen wir also mit dem offensichtlichen an: Die Verpackungen ähneln sich schon ganz ordentlich, Catrice hat hier wohl ganz bewusst die Anlehnung an Benetint gesucht, ohne aber das eigene Design zu vernachlässigen. In der Flasche wirkt der Blush Tint einen kleinen Hauch wärmer als Benetint.

Fläschchen aufmachen ist angesagt – und das erste was mir bei Catrice auffällt: kein Pinsel!

Ich weiß nicht genau, woher meine Abneigung gegen diese Schaumstoff-Applikatoren herkommt, aber insbesondere bei Lippenprodukten finde ich sie eher bähbäh. Des Weiteren fällt auf: der Blush Tint von Catrice scheint eine geligere Textur zu haben, während Benetint immer eindeutig sehr sehr flüssig ist, eben fast wie gefärbtes Wasser.

Zum Duft: Catrice duftet zart nach Rosen, allerdings wirklich sehr dezent. Benetints Duft ist sehr ähnlich, aber etwas stärker.
Geschmack: Da ich Blush Tints auch auf den Lippen gerne trage, ist dies ein relevanter Faktor. Benetint ist vollständig geschmacksneutral, während der Blush Tint von Catrice leider bitter schmeckt – sehr unangenehm.

Konsistenz und so:

oben Benetint, unten Catrice, beides unverblendet. Hier sieht man besonders gut, wie flüssig Benetint ist und wie stark sich die beiden Produkte tatsächlich unterscheiden. Ich vermute, dass die gelige Textur des Catrice-Produkts leichter verblenden lässt, weil das Produkt einige Minuten auf der Haut bleibt, ohne direkt einzusinken wie Benetint. Der Blush Tint ist auch etwas stärker pigmentiert – wer also Benetint gewohnt ist, muss sich etwas umstellen und vorsichtig dosieren.
Beim Thema Haltbarkeit gewinnt für mich auch eindeutig Benetint: Während ich das Blush Tint problemlos von meinem Handrücken runterreiben kann, bleibt Benetint wie festgetackert Wink

Fazit: Meiner Meinung nach kann man mit dem Blush Tint von Catrice für den Preis nicht viel falsch machen. Die Farbe gefällt mir, die Konsistenz ist für mich eine Umstellung, lässt sich aber insbesondere für “Tint-Einsteigerinnen” besser handhaben. Der bittere Geschmack ist wirklich unangenehm, da muss ich mal schauen ob ich das Catrice-Produkt gegebenenfalls nur als Blush verwenden werde. Zum Glück ist ja auch noch etwas Benetint in meiner Flasche, so dass ich noch keinen Notstand habe Wink Bei entsprechender finanzieller Situation würde ich mich immer wieder für das Original entscheiden, aber das liegt für mich auch einfach am gesamten Benefit-Design. Wir kaufen ja nicht nur ein Produkt, wir kaufen auch immer ein bisschen das Gefühl, das wir mit der Marke verbinden – und im Falle von Benetint kaufe ich mir eben ein das Gefühl, auch ein bisschen Pin-up zu sein – verspielt-sexy-lebensfroh. BÄM.

Und Ihr so?

Oh, und auch auf die Gefahr hin dass es hier am Ende untergeht, ich suche nach DER roten Haarfarbe. Idealerweise Drogerie und richtige Farbe, keine Tönung. Sollte ein warmes knallrot sein – das was ich aktuell drin habe, ist mir zu kühl und wird sich mit meinen neuen knallroten Chucks beissen Wink

 

flattr this!

Mädchentag im Hause Knitter

11. März 2013 von Knitterfee | 2 Kommentare

 

Mit jeder Menge leckerem Essen und Unmengen von Nagellack verbrachte ich mit 3 Freundinnen den gestrigen Sonntag im Lösungsmittelrausch Grin

Es wurde geswatcht…

 

Es wurde gemalt…

Es wurde watergemarblet (was für ein Wort!)

Es wurde gecracklet (noch so eins!)

Flixi wollte auch mitmachen:

Spannend war zu sehen, dass sich nur wenige Lacke doppelt hatten – wenn auch bei den Marken gefühlt Catrice und Essie weit vorne lagen.

Der Tag war eine großartige Möglichkeit, mal Lacke von Firmen zu testen, die man bisher noch nie in und auf den Fingern hatte. So war ich überrascht von den krassen Unterschieden bei Bourjois (sehr breiter, fester Pinsel – sehr schöner Lack!) und China Glaze (unglaublich dünne Pinsel und extrem flüssiger Lack – trotzdem einige ganz bezaubernde Farben!)

Den Preis für die exostischste und schönste Verpackung gewann eindeutig dieser Lack von Nfu.Oh In Love

*quiek*

Das war ein wunderschöner Tag, und ich hoffe, dass wir ihn bald mal wiederholen! Heart

Und Ihr so?

flattr this!