For Reasons Unknown

Blogged under Privates, Sklavenleben von Rari on Donnerstag 31 Juli 2008 at 3:32 pm

[14:56] Frau M:
alles sehr sonderbar heute wieder
[14:57] Frau S:
ersetze sonderbar durch “zum kotzen” und du hast nen 100% Treffer gelandet.

Unnötig zu erwähnen, dass heute ein grandioser Scheißtag ist, ein Scheißtag mit zu hohen Temperaturen, blöden Kollegen, nerviger Lache, und überhaupt. Ich habs satt gerade.

(I pack my case. I check my face. I look a little bit older. I look a little bit colder. With one deep breath, and one big step, I move a little bit closer. I move a little bit closer. For reasons unknown.-The Killers-)

She&Him – Volume One

Blogged under auf die Ohren von Rari on Mittwoch 23 Juli 2008 at 2:42 pm

Ja, schon wieder Musik… aber diesmal eine ganz außerordentliche Empfehlung.

Wer sich mehr oder weniger regelmäßig die zweite Staffel von “Weeds” angesehen hat, wird sich vielleicht noch an Zooey Deschanel erinnern. Sie spielte Kat, die wahnsinnige verrückte Ex-Freundin von Andy.

Ja, genau… eine singende Schauspielerin.

Nunja, ich empfehle: anhören und dann urteilen – ich mags jedenfalls :)

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Grundstimmung: wütend

Blogged under Privates, auf die Ohren von Rari on Montag 21 Juli 2008 at 2:13 pm
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Internet-Senioren

Blogged under Privates, Sklavenleben, oh so geek von Rari on Dienstag 15 Juli 2008 at 9:55 am

Jeder hat so seine Rituale. Ich z.B. schalte auf der Arbeit erstmal meinen Rechner an, hole mir einen Kaffee, und drehe dann meine virtuelle Runde.

Ich schmeiße mein Entourage an und rufe meine Mails ab. Dann besuche ich unser Intranet, diesmal in der Hoffnung, dass es vielleicht Neuigkeiten zum Sommerfest gibt. Es gibt keine Neuigkeiten. Dann besuche ich meinVZ, Facebook und Xing.

Bei meiner heutigen Morgenrunde stieß ich auf einen Xing-Forenbeitrag in der Hamburger Xing-live-Gruppe.

Eine Gruppenteilnehmerin stellte (nach eigener Aussage nicht ganz ohne “Sarkasmus”) die Frage, ob ein Leben ohne Xing noch möglich sei.

Allgemeiner Tenor in den Antworten anderer Gruppenteilnehmer: “Nein! Xing macht süchtig, das erste woran ich denke wenn ich den Rechner anschalte ist Xing, man lernt hier tolle Leute kennen, ich habe mein ganzes (!!!) Geschäft darauf aufgebaut, Xing hat Suchtpotenzial”.

Insbesondere Frauen scheinen Xing als eine Art neues Brigitte.de zu nutzen – ein bisschen neu.de dürfte auch dabei sein.

Xing scheint also igendwie zu einer Art ICQ/bravo.de/knuddels/beepworld für vermeintlich erwachsene Menschen zu werden – und ich dachte immer, das sei eine Business-Community.

Ich bin zu alt für sowas. Gut, wenn mir Christian von den Zeiten erzählt, in denen es “Mailboxen” gab, dann bin ich nicht ganz so Internet-alt wie er. Aber alt genug. Seit 1998 permanent nur mit kurzen Unterbrechungen unterwegs, erinnere ich mich noch daran, dass es damals vergeblich war, bravo.de zu besuchen – es gab nämlich noch keinen offiziellen Internetauftritt.

Es gab Freemail bei allegra.de, es gab den City-Chat, irgendwann gab es auch Brigitte Youngmiss online. Ich habe damals noch Netscape benutzt – es gab noch keinen Firefox.

Ich habe überlegt, ob ich auf den Gruppenbeitrag bei Xing antworte – aber dann dachte ich mir, fülle ich doch meinen Blog mal wieder mit halbwegs sinnvollen Content.

Ein Leben ohne Xing also? Problemlos möglich – insbesondere wenn ein Großteil der User das Netzwerk völlig missversteht. Ein Business-Netzwerk ist keine Singlebörse, kein virtueller Spielplatz, ein Business-Netzwerk ist eine großartige Möglichkeit, sich selbst auf eine professionelle Art und Weise zu präsentieren und über eventuelle Vernetzungen interessante berufliche Informationen und Anregungen zu bekommen.

Ein Business-Netzwerk ist meiner Meinung nicht dazu da, dass die armen Kerle die sich keinen Porsche leisten können, ihre Schwanzverlängerung in Form von über 8000 (völlig unrealistischen und mit Sicherheit nicht realen) Kontakten gestalten, es ist meiner Meinung nach auch ziemlich unangebracht “***lach, zwinker****” und ähnliche Internet-Umgangssprache zu verwenden.

Vielleicht sehe ich das ganze auch einfach nur zu eng – aber ich rege mich ja auch darüber auf, wenn Leute Flyer in Word layouten und damit Comic Sans MS als Typo verwenden und Cliparts reinbasteln – und das ist ja auch weiter verbreitet, als man sich wünscht.

Ich bin zu alt für sowas. Und ich beherrsche Photoshop, Illustrator und InDesign, sogar ein bisschen QuarkXpress, ich kann Wordpress installieren und versuche, meinen Job und mein Privatleben ein bisschen voneinander zu trennen. Ich habs vielleicht einfach zu leicht.

Chicoreesalat mit Apfel und Möhren

Blogged under Kulirarisch von Rari on Dienstag 8 Juli 2008 at 5:12 pm

(Aus dem alten Blog)
Es ist mit Sicherheit nichts für jeden, und auch nicht für täglich.

Aber es ist lecker, und das obwohl es gesund ist und gesund schmeckt ;)

Man nehme:

1 mittelgroßen Chicoree
1/2 großen Apfel (oder auch einen ganzen kleinen)
1 kleine Möhre
ein paar Teelöffel Joghurt (kann auch Fruchtjoghurt sein)
die gleiche Menge Zitronensaft
etwas Honig
Pfeffer

Den Chicoree schneide ich nicht längs, sondern ganz dünn quer, sodass hübsche feine kleine Ringe dabei rauskommen, dann wasch ich den Chicoree. Den Apfel schäl ich und schneide ihn in ganz feine Stückchen. Genau das gleiche mit der Möhre. Es ist aber für den Geschmack relativ unerheblich, welche Mengenverhältnisse man genau nimmt, das muss jeder für sich selbst rausfinden. Ich mag lieber etwas mehr Apfel und weniger Chicoree und nur ganz wenig Möhre :)
Den Joghurt, den Zitronensaft und den Honig vermisch ich mit dem Pfeffer, schmeiss alles in ein Schälchen, und rühr mal hübsch durch, und fertig.

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