Qype: KÖRRI Speisekontor in Hamburg

Blogged under Privates, qype von qypefee on Samstag 22 Mai 2010 at 9:20 pm

Wenn das drumherum besser ist als das eigentliche Konzept…

Ambiente:
In einem schönen Altstadt-Kontorhaus gelegen, es gibt einige Tische an denen man draussen sitzen kann.
Innen ein schlichter Mix aus dunklem Holz und rotem Leder. Gefällt mir, ist aber auch ein Stil, den man durchaus auch in anderen Lokalen derzeit sehr oft antrifft.
Ein bisschen störend in der stylischen Umgebung wirkten Angebotsflyer aus dem Copyshop (oder selbstgedruckt?!) und ebensolche Tischaufsteller. Dabei ist die eigentliche Karte eigentlich ganz hübsch, mit etwas Bast zusammengebunden, einfach aber nett.

Essen:
Es gab zweimal den sogenannten Klassiker für uns. Da wir aber irgendwie noch nicht so richtig entschlossen waren, fehlte uns eigentlich eine vorgegebene Zusammenstellung wie
“Körri, der pure Klassiker, mit Pommes Frites und Chili-Sauce”
Wir mussten uns also entscheiden zwischen den verschiedenen Körri-Varianten, Pommes, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat oder Beilagensalat, und dann auch noch zwischen 3 verschiedenen Saucen wählen.
Ich bin pro Auswahl, aber ich finde ein fertig zusammengestelltes Gericht mit der Option auf wahlweise Bratkartoffeln oder ähnliches irgendwie angenehmer. Wenn ich Hunger hab, will ich auf die Karte zeigen und sagen “das da! Hunger!”
Ich persönlich finde auch, dass zumindest eine kleine Salatbeilage Pflicht zu Fleisch ist, sofern es kein anderes Gemüse dazu gibt, gabs ja aber nicht, daher bestellten wir uns einen gemischen Salat zum Teilen.

Da der Laden bis auf ein weiteres Paar und ein paar Leute, die draussen saßen, vollständig leer war (Samstag Abend am Pfingstwochenende gegen 18 Uhr), ging logischerweise auch alles recht fix. Der Service war sehr freundlich und aufmerksam.
Es wäre fies, jetzt zu unken wie es wohl ist, wenn der Laden gerammelt voll wäre. Aber vielleicht waren wir ja auch einfach nur zu früh da ;)

Das Essen kam. Geschirr: Toll, genau mein Geschmack. Präsentation: 1a, schön angerichtet.
Womit wir zum eigentlichen Problem kommen – dem patentierten “Körri”, das ja nunmal – leider leider – das Konzept des Lokals, die Basis, die Wurzel ist.
Es schmeckt nicht schlecht, das ist es nicht. Aber alles, bis auf den kleinen Beilagenkrautsalat (1. wo kam der denn plötzlich her, 2. der war doch ausm Eimer, was nicht schlecht ist aber seltsam in Kombination mit dem Rest seines Teams) schmeckte besser als das Brätsteak.
Der Salat war, sorry, saulecker. Schön gemischt, Feldsalat, Radicchio, Rucola, Cherrytomaten, Gurke, Paprika, mit einem cremigen Joghurtdressing, obendrauf geröstete Pinienkerne und eine Balsamicocreme, total leckere Kombination.
Das kleine Tomaten-Käse-Baguette schien sogar einen Holzofen oder ähnliches mal von innen gesehen zu haben.
Die Pommes Frites waren solide und knusprig, und die Chilisoße war ein fruchtiger, tomatiger Traum, erfrischend und sauersüßleckertomatig. Mhjam.
Mir tut es leid um das “kleine” Körri, aber ich wenn ich nochmal wählen könnte, würde ich mir lieber ein reines Rinderhacksteak drunterlegen lassen, oder frischen Fisch, oder sogar Roastbeef, ein Steak, ein Hähnchensteak?

Hier wird einfach die Hauptdarstellerin zum Komparsen, und das ist schade, weil das Essen echt verdammt lecker und perfekt sein könnte, wenn nur der patentierte Brätling nicht wäre.
Falls wir nochmal hingehen, versuche ich einfach, das Körriding durch den auf der Karte ebenfalls vertrenen Zander oder ähnliches ersetzen zu lassen und zu hoffen, dass die Erfinder des ganzen Konzepts mir das nicht übel nehmen…

Und sonst:

Es gibt, wie gesagt, auch noch anderes auf der Karte, ein bisschen Fisch etc.
Einen Mittagstisch für 5,50 gibt’s auch.
Als Getränk hatten wir Alsterwasser, war okay, erfrischend, nur die Form des Glases war plemperfreudig ;D

Fazit: Lecker, wenn man den Hauptdarsteller und die Flyer ausblendet. Daher nur 4 Sternchen und nicht 5.

*Ambiente:*++++
*Aufmerksamkeit& Schnelligkeit des Service:*+++++
*Freundlichkeit des Service:*+++++
*Essen& Getränke:*++++

Mein Beitrag zu KÖRRI Speisekontor – Ich bin knitterfee – auf Qype

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Qype: Theodor JEBE in Hamburg

Blogged under Privates, qype von qypefee on Samstag 22 Mai 2010 at 8:25 pm

Und eine Stammkundin mehr

Gestern war ich bei einer türkisfarbenen großen deutschen Parfümeriekette. Ich wollte eine Beratung zur Artdeco-Camouflage, und hatte eigentlich auch so gute Laune, dass ich ggf. noch ein höherpreisiges Parfum oder weitere Schminksachen mitgenommen hätte. Leider waren sämtliche Verkäuferinnen mit dem wichtigen einräumen von Regalen beschäftigt, beziehungsweise ignorierten mich und bedienten lieber andere Kundinnen, die nicht in Cargohose und Sneakers da waren.

Ich kam also frustriert zurück nach Hause und klagte meinem Mann mein Leid, und da er ja einer von denen ist, die nie aufgeben, fand er für mich Jebe.
Jebe liegt etwas abseits der Mönckebergstraße, aber wenn man ohnehin in der Innenstadt ist, lohnt es sich, lieber dort hinzugehen als zu den türkisen Schlafmützen.
Das Sortiment ist großartig, auch wenn ich heute noch nicht alles erfassen konnte. Artdeco, Clinique, Chanel, diverse andere Luxus-Kosmetik und auch Drogeriemarken.
Im Prinzip also das Sortiment von Budni, Rossman und einer Parfümerie auf zwei Ebenen. Es gibt Friseurbedarf mit Beratung von Friseuren, Maniküre, Pediküre, man kann sich von einer Visagistin schminken lassen etc.

Hier bekam ich eine nette Beratung, meine Fragen wurden beantwortet, Pröbchen gab’s auch und sogar der Mann fand seine heiß vermisste Flüssige Arztseife :)

Also absolut empfehlenswert – und man sieht nebenher noch ein bisschen was von der schönen Hamburger Altstadt!

Mein Beitrag zu Theodor JEBE – Ich bin knitterfee – auf Qype

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Qype: TGI Fridays in Dublin

Blogged under Kulirarisch, qype von qypefee on Montag 22 September 2008 at 3:25 pm

- Soße komm raus, Du bist umzingelt! -

Nein, hier geh ich nicht so schnell wieder hin. Ein Bacon Cheeseburger ist selbst mit frischer Tomate und ausreichend Cheese nicht “sapschig” genug, dass er keine Soße mehr braucht.
Auf meinem Cheeseburger fand ich weder Majo noch Salsa noch sonst irgend etwas, und ich musste mir also selber helfen mit Ketchup – den wir allerdings noch extra “anfordern” mussten, weil er nicht auf dem Tisch stand und auch nicht mit dem Essen serviert wurde. Das Fleisch war durchgebraten – ob wir das möchten, wurden wir vorher nicht gefragt. Es war okay, allerdings auch nicht besonderer als woanders.
Mein Begleiter hatte übrigens einen Cheeseburger ohne Bacon, aber leider ebenfalls auch ohne Soße.
Den Side Salad, den wir geordert hatten, da es zum Burger nur Pommes Frittes dazu gab und weder Gemüse noch Salat, war sehr grob geschnitten und hatte auch einige zusammenhängende Salatstücke, die mich darauf schließen ließen, dass der Salat auch vorher nicht gewaschen wurde. Die Tomatenstücke waren riesig und mussten von mir erst einmal auf halbwegs mundgerechte Portionen geschnitten werden – allerdings muss ich zugeben, dass ich ein “zu große Stücke im Salat” Trauma aus einem Griechenlandurlaub im Jahre 1995 mitgebracht habe – andere Menschen stört das vielleicht nicht so sehr wie mich. Das Salatdressing war okay, aber nichts besonderes – immerhin jedoch war es *vorhanden*.
Auf unsere fast-schon-Tradition, nämlich als Nachtisch etwas mit Brownie und Eis zu bestellen und zu testen, verzichteten wir ob der Enttäuschung des Hauptgangs.
Die eher unangemessenen Preise wurden etwas weniger schmerzhaft durch das kostenlose Refill der Softdrinks.

Service:
Mittelmäßig bis mies. Freundlich, bemüht, aber eher unaufmerksam und langsam. Wir bekamen die Rechnung und mussten dann erst einmal eine Weile warten, bis die Chefkellnerin (o.ä.) bemerkte, dass wir mit Karte zahlen wollten und dann mal “das Gerät holte”.

Ambiente:
Groß und laut. Ein Kind feierte mit seinen Eltern ein paar Tische weiter seinen Geburtstag und eine Gruppe von ca 12 Mittzwanzigern am Nebentisch bestand darauf, ihm “Happy Birthday” zu singen… Kinderfreundlich ist der Laden aber in jedem Fall, es waren viele Familien auch mit kleineren Kindern da, was nicht störte – im Gegensatz zu der sehr lauten Musik.

Und sonst:
Nichts. Wirklich, nichts besonders. Okay… vielleicht die rot-weiß gestreiften Tischdecken, Papierunterleger auf den Tellern unterm Burger, die rot-weiß gestreiften Uniformen des Personals (Hosenträger inklusiv!) – Nichts für Menschen mit Clownphobie.

Fazit: Nie wieder… egal wie hungrig ich bin.

Ambiente:+
Aufmerksamkeit& Schnelligkeit des Service:+
Freundlichkeit des Service:++
Essen& Getränke:+


Mein Beitrag zu TGI Fridays – Ich bin knitterfee – auf Qype

DublinBars & KneipenKneipen

Foto: Felinebird on flickr

Qype: Spoon’s in Hamburg

Blogged under Kulirarisch, qype von qypefee on Montag 22 September 2008 at 3:00 pm

- Ich will Suppe! -
Den ganzen Sommer über habe ich mich geweigert, in “den Suppenladen” neben “dem Kaffeeladen” zu gehen – aber jetzt ist es *kalt*. Und wenn ich friere, will ich Tee, oder Suppe.
Also gingen wir heute in “den Suppenladen”, der eigentlich “Spoon’s” heißt.
Ich entschied mich für ein “Suppe und Salat” Menü, da ich nachmittags gerne noch ein kleines Brötchen oder eben Salat als Snack zu mir nehme, und der Salat mitnehmfreundlich eingepackt war.
Mein Menü bestand aus einer Mais-Schmelzkäse-Geflügel-Suppe (sehr lecker und ein bisschen scharf), dem großen Stück superleckerem Kräuterbrot und einem Apfel dazu. Alles in allem sehr lecker – auch der Cole Slaw, der etwas ungewöhnlich ist, weil er nicht nur aus Weißkohl und Karotten besteht, sondern auch aus Mais und Erbsen sowie etwas Hähnchen.
Mein Begleiter hatte sich ein Chili con Carne ausgesucht, das mir persönlich etwas zu wenig cremig/zu dünnflüssig war – ab er das ist natürlich Geschmackssache.

Service:
Am Tresen bedienten uns übrigens zwei freundliche junge Frauen, es ging sehr schnell, aber nicht hektisch zu.

Ambiente:
Das Ambiente ist nicht besser oder schlechter als in anderen Läden in Hammerbrook – aber in der Mittagspause ist für mich ein Ambiente auch nicht ganz so wichtig – ich möchte Mittags etwas essen, und nicht stundenlang herumsitzen.
Die Tische sind groß genug, dass die Tabletts draufpassen, die Tablettregale mit schmutzigem Geschirr werden regelmäßig geleert und man sitzt nicht in einer Atmosphäre, die einer Wartehalle oder einer Kantine gleicht – aber auch nicht in einem niedlichen kleinen Café.

Und sonst:
Auf der Website kann man im Übrigen immer die aktuelle Suppenkarte sehen und sich für einen Newsletter eintragen.
Eine Tafel im Spoon’s selber weist darauf hin, dass regionale Prdoukte, sowie Fleisch und Geflügel aus Deutschland verarbeitet werden, und mehr und mehr auf “bio” umgestiegen wird. Leider ist nicht genauer beschrieben, was, wieviel und wie “bio” die Suppen und Salate tatsächlich sind. Für Hardcore-Bio-Esser also nicht wirklich geeignet ;)

Fazit: Ich mag nicht jeden Tag Suppe essen, aber wenn ich Suppe essen möchte, dann bestimmt wieder gerne bei Spoon’s – eine weitere nette Alternative für das Mittagessen in Hammerbrook.

Ambiente:+++
Aufmerksamkeit& Schnelligkeit des Service:+++++
Freundlichkeit des Service:++++
Essen& Getränke:++++

Mein Beitrag zu Spoon’s – Ich bin knitterfee – auf Qype

HamburgRestaurantsBistro

Qype: Mogul in Bonn

Blogged under Kulirarisch, qype von qypefee on Mittwoch 27 August 2008 at 6:16 pm

Nach einem anstrengenden und spannenden FrOSCon-Wochenende wollten wir uns mit Freunden in Bonn zum Essen treffen – sie schlugen das Mogul vor. Leider muss ich sagen, dass ich von unserem Hamburger Lieblingsinder ein gänzlich anderes Ambiente gewöhnt bin, und dementsprechend erst einmal etwas abgeschreckt war. Da wir insgesamt zu sechst essen wollten, wurden für uns schnell 3 Tischchen zusammengestellt. Was mich ein wenig störte, war ein recht lauter Kühlschrank, der auch von der indischen Musik nicht übertönt werden konnte.
Der Kellner/Inhaber ist, wie bereits von den anderen beschrieben, ein recht lustiger Kerl, der sehr freundlich und hilfsbereit ist. Allerdings scheint ihm am Umsatz nicht sonderlich viel zu liegen, oder der Laden läuft auch so gut, denn vier von uns saßen eine gute Viertelstunde mit leeren Gläsern am Tisch, ohne dass wir gefragt wurden ob wir noch etwas trinken möchten. Man kann das angenehm unaufdringlich finden – oder es für unaufmerksam/langsam halten.
Als Vorspeise probierten wir die Kichererbsen-Zwiebel-Pakora: Sie waren nicht so wie ich sie kenne, aber durchaus lecker. Als Soße gab es ein fruchtig-scharfes Chutney dazu.
Als Hauptgang hatte ich ein einfaches Chicken-Curry, dass es leider nur ohne Gemüse gab, lecker war es trotzdem.
Vor allem die Schärfe war genau richtig abgestimmt – nicht zu scharf und nicht zu mild.

Ambiente:++
Aufmerksamkeit& Schnelligkeit des Service:+++
Freundlichkeit des Service:+++++
Essen& Getränke:++++

Mein Beitrag zu Mogul – Ich bin knitterfee – auf Qype

BonnRestaurantsPakistanisch

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