Qype: TGI Fridays in Dublin

Blogged under Kulirarisch, qype von qypefee on Montag 22 September 2008 at 3:25 pm

- Soße komm raus, Du bist umzingelt! -

Nein, hier geh ich nicht so schnell wieder hin. Ein Bacon Cheeseburger ist selbst mit frischer Tomate und ausreichend Cheese nicht “sapschig” genug, dass er keine Soße mehr braucht.
Auf meinem Cheeseburger fand ich weder Majo noch Salsa noch sonst irgend etwas, und ich musste mir also selber helfen mit Ketchup – den wir allerdings noch extra “anfordern” mussten, weil er nicht auf dem Tisch stand und auch nicht mit dem Essen serviert wurde. Das Fleisch war durchgebraten – ob wir das möchten, wurden wir vorher nicht gefragt. Es war okay, allerdings auch nicht besonderer als woanders.
Mein Begleiter hatte übrigens einen Cheeseburger ohne Bacon, aber leider ebenfalls auch ohne Soße.
Den Side Salad, den wir geordert hatten, da es zum Burger nur Pommes Frittes dazu gab und weder Gemüse noch Salat, war sehr grob geschnitten und hatte auch einige zusammenhängende Salatstücke, die mich darauf schließen ließen, dass der Salat auch vorher nicht gewaschen wurde. Die Tomatenstücke waren riesig und mussten von mir erst einmal auf halbwegs mundgerechte Portionen geschnitten werden – allerdings muss ich zugeben, dass ich ein “zu große Stücke im Salat” Trauma aus einem Griechenlandurlaub im Jahre 1995 mitgebracht habe – andere Menschen stört das vielleicht nicht so sehr wie mich. Das Salatdressing war okay, aber nichts besonderes – immerhin jedoch war es *vorhanden*.
Auf unsere fast-schon-Tradition, nämlich als Nachtisch etwas mit Brownie und Eis zu bestellen und zu testen, verzichteten wir ob der Enttäuschung des Hauptgangs.
Die eher unangemessenen Preise wurden etwas weniger schmerzhaft durch das kostenlose Refill der Softdrinks.

Service:
Mittelmäßig bis mies. Freundlich, bemüht, aber eher unaufmerksam und langsam. Wir bekamen die Rechnung und mussten dann erst einmal eine Weile warten, bis die Chefkellnerin (o.ä.) bemerkte, dass wir mit Karte zahlen wollten und dann mal “das Gerät holte”.

Ambiente:
Groß und laut. Ein Kind feierte mit seinen Eltern ein paar Tische weiter seinen Geburtstag und eine Gruppe von ca 12 Mittzwanzigern am Nebentisch bestand darauf, ihm “Happy Birthday” zu singen… Kinderfreundlich ist der Laden aber in jedem Fall, es waren viele Familien auch mit kleineren Kindern da, was nicht störte – im Gegensatz zu der sehr lauten Musik.

Und sonst:
Nichts. Wirklich, nichts besonders. Okay… vielleicht die rot-weiß gestreiften Tischdecken, Papierunterleger auf den Tellern unterm Burger, die rot-weiß gestreiften Uniformen des Personals (Hosenträger inklusiv!) – Nichts für Menschen mit Clownphobie.

Fazit: Nie wieder… egal wie hungrig ich bin.

Ambiente:+
Aufmerksamkeit& Schnelligkeit des Service:+
Freundlichkeit des Service:++
Essen& Getränke:+


Mein Beitrag zu TGI Fridays – Ich bin knitterfee – auf Qype

DublinBars & KneipenKneipen

Foto: Felinebird on flickr

Qype: Spoon’s in Hamburg

Blogged under Kulirarisch, qype von qypefee on Montag 22 September 2008 at 3:00 pm

- Ich will Suppe! -
Den ganzen Sommer über habe ich mich geweigert, in “den Suppenladen” neben “dem Kaffeeladen” zu gehen – aber jetzt ist es *kalt*. Und wenn ich friere, will ich Tee, oder Suppe.
Also gingen wir heute in “den Suppenladen”, der eigentlich “Spoon’s” heißt.
Ich entschied mich für ein “Suppe und Salat” Menü, da ich nachmittags gerne noch ein kleines Brötchen oder eben Salat als Snack zu mir nehme, und der Salat mitnehmfreundlich eingepackt war.
Mein Menü bestand aus einer Mais-Schmelzkäse-Geflügel-Suppe (sehr lecker und ein bisschen scharf), dem großen Stück superleckerem Kräuterbrot und einem Apfel dazu. Alles in allem sehr lecker – auch der Cole Slaw, der etwas ungewöhnlich ist, weil er nicht nur aus Weißkohl und Karotten besteht, sondern auch aus Mais und Erbsen sowie etwas Hähnchen.
Mein Begleiter hatte sich ein Chili con Carne ausgesucht, das mir persönlich etwas zu wenig cremig/zu dünnflüssig war – ab er das ist natürlich Geschmackssache.

Service:
Am Tresen bedienten uns übrigens zwei freundliche junge Frauen, es ging sehr schnell, aber nicht hektisch zu.

Ambiente:
Das Ambiente ist nicht besser oder schlechter als in anderen Läden in Hammerbrook – aber in der Mittagspause ist für mich ein Ambiente auch nicht ganz so wichtig – ich möchte Mittags etwas essen, und nicht stundenlang herumsitzen.
Die Tische sind groß genug, dass die Tabletts draufpassen, die Tablettregale mit schmutzigem Geschirr werden regelmäßig geleert und man sitzt nicht in einer Atmosphäre, die einer Wartehalle oder einer Kantine gleicht – aber auch nicht in einem niedlichen kleinen Café.

Und sonst:
Auf der Website kann man im Übrigen immer die aktuelle Suppenkarte sehen und sich für einen Newsletter eintragen.
Eine Tafel im Spoon’s selber weist darauf hin, dass regionale Prdoukte, sowie Fleisch und Geflügel aus Deutschland verarbeitet werden, und mehr und mehr auf “bio” umgestiegen wird. Leider ist nicht genauer beschrieben, was, wieviel und wie “bio” die Suppen und Salate tatsächlich sind. Für Hardcore-Bio-Esser also nicht wirklich geeignet ;)

Fazit: Ich mag nicht jeden Tag Suppe essen, aber wenn ich Suppe essen möchte, dann bestimmt wieder gerne bei Spoon’s – eine weitere nette Alternative für das Mittagessen in Hammerbrook.

Ambiente:+++
Aufmerksamkeit& Schnelligkeit des Service:+++++
Freundlichkeit des Service:++++
Essen& Getränke:++++

Mein Beitrag zu Spoon’s – Ich bin knitterfee – auf Qype

HamburgRestaurantsBistro

Qype: Mogul in Bonn

Blogged under Kulirarisch, qype von qypefee on Mittwoch 27 August 2008 at 6:16 pm

Nach einem anstrengenden und spannenden FrOSCon-Wochenende wollten wir uns mit Freunden in Bonn zum Essen treffen – sie schlugen das Mogul vor. Leider muss ich sagen, dass ich von unserem Hamburger Lieblingsinder ein gänzlich anderes Ambiente gewöhnt bin, und dementsprechend erst einmal etwas abgeschreckt war. Da wir insgesamt zu sechst essen wollten, wurden für uns schnell 3 Tischchen zusammengestellt. Was mich ein wenig störte, war ein recht lauter Kühlschrank, der auch von der indischen Musik nicht übertönt werden konnte.
Der Kellner/Inhaber ist, wie bereits von den anderen beschrieben, ein recht lustiger Kerl, der sehr freundlich und hilfsbereit ist. Allerdings scheint ihm am Umsatz nicht sonderlich viel zu liegen, oder der Laden läuft auch so gut, denn vier von uns saßen eine gute Viertelstunde mit leeren Gläsern am Tisch, ohne dass wir gefragt wurden ob wir noch etwas trinken möchten. Man kann das angenehm unaufdringlich finden – oder es für unaufmerksam/langsam halten.
Als Vorspeise probierten wir die Kichererbsen-Zwiebel-Pakora: Sie waren nicht so wie ich sie kenne, aber durchaus lecker. Als Soße gab es ein fruchtig-scharfes Chutney dazu.
Als Hauptgang hatte ich ein einfaches Chicken-Curry, dass es leider nur ohne Gemüse gab, lecker war es trotzdem.
Vor allem die Schärfe war genau richtig abgestimmt – nicht zu scharf und nicht zu mild.

Ambiente:++
Aufmerksamkeit& Schnelligkeit des Service:+++
Freundlichkeit des Service:+++++
Essen& Getränke:++++

Mein Beitrag zu Mogul – Ich bin knitterfee – auf Qype

BonnRestaurantsPakistanisch

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