Popcorn in der Mikrowelle

Blogged under Kulirarisch von Rari on Samstag 12 September 2009 at 7:04 pm

Ich mag Popcorn. Insbesondere, wenn es ganz frisch und warm ist. Und ich mag wenig Arbeit damit haben, und ich mag keine angebrannten Töpfe.

Als ich ungefähr 8 Jahre alt war, kauften meine Eltern unsere erste Mikrowelle. Und irgendwann kam ich auf die Idee, Popcorn in der Mikrowelle zu machen. Die teure Glasschüssel samt Deckel konnte dann in den Müll… und die Mikrowelle stand zum auslüften gute 2 Wochen auf dem Balkon.

Vor einigen Monaten entdeckten wir dann zum ersten Mal Mikrowellenpopcorn beim real – und ich fands super. 3×100 g kosten allerdings 2-3 Euro, und ich finde das ziemlich teuer. Aber wir haben kein wirkliches Mikrowellengeschirr, und auch nach fast 20 Jahren habe ich immer noch einen großen Respekt davor, Popcorn in der Mikrowelle selber zuzubereiten.

Nun bin ich aber bei meinen Recherchen auf eine nicht sonderlich verbreitete, aber total schlaue Möglichkeit gestoßen, Popcorn in der Mikrowelle zuzubereiten, ohne das Geschirr zu versauen: Ein Bratschlauch.

Ein Bratschlauch kostet ca 2 Euro, Popcornmais 1,49 Euro. Ein Bratschlauch ist etwa 3 m lang, für eine Portion Popcorn (ca 100 g Mais) braucht man etwa 30cm.

Kostet also alles in allem ca die Hälfte.

Und ich mag mein Popcorn am liebsten so: 5 EL Mais, 1 knapper TL kalte Butter, 1 EL Zucker. Ein Stück vom Bratschlauch abschneiden, eine Seite zubinden, Mais, Zucker und Butter reingeben, Luft rausdrücken, andere Seite schliessen. Ab in die Mikrowelle, 3-4 Minuten. Horchen ist hier wichtiger als nachsehen: Sobald mehr als 2 Sekunden nichts mehr poppt, lieber rausnehmen und sich vorsichtig rantasten.

Mhjam.

Tzatziki

Blogged under Kulirarisch, Privates von Rari on Samstag 1 August 2009 at 7:54 pm

Immer wieder begegne ich Menschen, die glauben, Tzatziki würde mit Quark gemacht. Im Prinzip ist das auch kein Wunder, denn gerade wir Deutschen kennen Quark als “fest” und Joghurt als “cremig bis flüssig”. Tzatziki ist ja aber nunmal fest, also denkt man sich, es gehöre Quark rein. Auch in zahlreichen Rezepten findet man Quark.

Das Problem bei diesen Rezepten ist meist, dass sie von deutschen Hausfrauen online gestellt werden, nicht von griechischen ;)
Und der Deutsche an sich kennt meist Joghurt mit 3,5% Fett maximal, für ein gutes Tzatziki braucht man aber einen Joghurt mit 10% Fett. Den gibt es beim türkischen Supermarkt um die Ecke oder im gut sortierten Lebensmitteleinzelhandel.

Nun hatte ich aber das Glück, für ein gutes halbes Jahr in einem griechischen Haushalt leben zu dürfen, und das eine oder andere über Essen zu lernen – nicht nur griechisches.

Hier als echtes Tzatziki, ausm Kopf aufgeschrieben. Gefühl bei der Zubereitung ist aber auch sehr wichtig. Ich schreibe mal Zutaten für 500 Gramm Joghurt auf, weil ich heute 500 Gramm gekauft habe und nicht direkt den Liter-Eimer.

500 Gramm Joghurt 10% Fett
1/3 Salatgurke
3-4 Knoblauchzehen
Salz
2 EL Olivenöl
1 EL  Zitronensaft

Vorbereitung:
Ein Sieb mit Küchenpapier oder einem sauberen Baumwolltuch auslegen, Joghurt zum abtropfen reingeben. Am besten macht man das am Abend vorher, natürlich geht es auch in ein paar Stunden. Aber: Je länger desto besser, bis zu 24 Stunden. Dann sollte der Joghurt auch richtig fest und cremig sein.

Zubereitung:
Den Joghurt in eine Schüssel füllen, den Knoblauch putzen und durch eine Presse in den Joghurt drücken. Nun kommen wir zur Gurke, die wird prinzipiell erstmal geschält und die Kerne rausgekratzt. Es gibt dann zwei Varianten, die Raspelvariante und die Mann-Messer-Variante. In den meisten Rezepten steht, dass man die Gurke sehr fein raspeln soll.
Bei der Mutter meines griechischen Exfreundes habe ich das anders gesehn und gelernt ;) Die ließ die Gurken nämlich immer von ihrem Mann mit einem Messer ganz kleinschneiden.
In jedem Fall sollte man die Gurke nach dem raspeln/schneiden gut ausdrücken, damit die Flüssigkeit rausgeht und das Tzatziki schön cremig wird. Dann gibt man das Olivenöl und die Gurken zum Joghurt und schmeckt das ganze mit Zitronensaft und Salz abschmecken und kaltstellen.

Es gibt natürlich diverse Varianten – ursprüngliche Rezepte geben meist noch Dill dazu, ich kenne es eher mit Petersilie. Manchmal wird auch noch Minze empfohlen.

Als Schlusswort möchte ich nochmals betonen, Tzatziki macht man mit Joghurt. Wer mit dem Argument kommt, es sei doch egal was man nimmt, Quark oder Joghurt, hauptsache es schmeckt, dem antworte ich: Mag ja sein, dass du nen tollen Knoblauchgurkenquark machst, aber Tzatziki ist das nicht.
(Und ich persönlich steh nicht soo doll auf Knoblauchgurkenquark…)

141-4 Springformen

Blogged under 141+, Kulirarisch von Rari on Donnerstag 30 Juli 2009 at 5:44 pm

Normale Springformen haben einen Durchmesser von ca 28 cm. Meine kleine Springform hat einen Durchmesser von ca 18 cm.  Wenn ich ein Rezept habe, das Mengenangaben für eine normale Springform angibt, muss ich sämtliche Angaben durch 1,6 teilen (das ist grob, aber ich muss ja nicht jedes Mehlkorn wiegen).

Und da soll ich nochmal behaupten, ich könne nicht rechnen (Falls das jetzt falsch war… bin ich am Arsch…aber hey…)

Qype: Happy Croque in Hamburg

Blogged under Kulirarisch, Privates von qypefee on Montag 15 Juni 2009 at 10:23 pm

Fahrzeit vom Lieferservice-Standort zur Wohnung laut Google Maps
ca 7 Minuten

Lieferzeit am Testtag
ca 50 Minuten

Fahrer
1. Der Fahrer hat nicht geklingelt. Ich hatte ihn vom Fenster aus gesehen und hatte kurz gewartet, um die Gegensprechanlage zu beantworten, dass ich runterkomme. Als es nicht klingelte, sagte ich meinem Freund, dass er doch bitte rangehen sollte, wenn es klingelt, und bescheid sagt.
Ich machte mich also auf den Weg nach unten.
2. Wir hatten einen Bestellwert um 19,60 Euro, wollten also um die 22 Euro bezahlen. Leider hatten wir im ersten Anlauf nicht 20 Euro zur Hand, sondern nur 50 Euro, also nahm ich 52 Euro mit runter und ging davon aus, dass der Fahrer wohl 30 Euro dabeihaben müsste, um zu wechseln.
Hatte er nicht. Genau genommen hatte er gar kein Wechselgeld dabei, lediglich einen 50 Euro-Schein. Seine Begründung war übrigens, dass er vorher gerade Essen ausgeliefert hatte, und dort jemand mit 50 Euro bezahlt hatte.
Direkt um die Ecke ist aber eine Aral Tankstelle, an der er eben noch auf dem Weg Wechselgeld hätte besorgen können. Und: ist es normal, dass man als Lieferant nicht mehr als 50 Euro in der Tasche hat?
3. Ich klingelte also, um meinen Freund zu bitten, ob er doch noch irgendwie 20 Euro zusammensuchen kann. Während ich also unten mit dem Fahrer wartete, stellte er mir Fragen zur Wohnsituation in unserem Haus, bemerkte, dass wir ja keinen Garten hätten, und fragte mich letztlich dann noch, ob wir denn schon Kinder hätten.
Ähhh. Was genau geht ihn das nochmal an? Richtig, nichts.

Angebot
Croques, Pizza, Nudeln, Salat, Gratins, Imbissgerichte wie Currywurst und Pommes

Sonderwünsche
Hatten wir keine. Allerdings sollte man beachten, dass die Soße zum Croque extra geliefert wird – ich finde das super, mein Freund ärgert sich darüber, weil er die Soße dann noch selber auf den Croque tun muss. Und per default werden die Croques mit Krautsalat, nicht mit Eisbergsalat geliefert.

Essen: Menge und Geschmack
Eine Pizza mit Currychicken und Ananas, die okay war, der Teig schmeckte allerdings gänzlich fad und war nicht mal am Rand knusprig gebacken.
Ansonsten durchgebacken, von der Größe her okay.
Der Croque mit Schinken war “okay, habe aber schon bessere gegessen”.
Die “Pizzabrötchen”, die wir dazu bestellten, waren ein ziemlicher Witz. Ein Pizzaboden mit Käse, zusammengerollt. Und in einer Croquetüte verpackt, so dass wir erst einmal suchen mussten, wo sich nun der Croque und wo die Brötchen befinden.

Alles in allem: Das absolut nichtssagendste Essen, was wir seit langem bestellt haben. Aber wenigstens nicht das schlechteste.
Die Lieferzeit war eindeutig zu lang, und das Essen wirkte sehr lieblos “hingeklatscht”. Ich erwarte bei einem Lieferservice keine aufwändige Garnitur, aber schon ein bisschen mehr als das, was wir bekamen. Und der Fahrer… nunja. Klarer Minuspunkt.
Mein Beitrag zu Happy Croque – Ich bin knitterfee – auf Qype

Mein erstes Risotto

Blogged under Kulirarisch von Rari on Sonntag 17 Mai 2009 at 8:26 pm

Wie?

Das Basic Risottorezept von Jamie Oliver
mit Oryza Risottoreis
Weißwein
Gemüsebrühe
einer roten Zwiebel
3 Knoblauzehen
mehr Käse anstatt Butter.

Dazu
gebratenes Hähnchen, gewürzt mit Petersilie und Basilikum sowie etwas Paprikapulver, Salz und Pfeffer

und
nur-ganz-kurz-gebratenes  Mischgemüse
Möhren
Zucchini
Paprika rot und gelb
Champignons
ebenfalls gewürzt mit Petersilie, Basilikum, Salz und Pfeffer.

Schmeckt. Lecker. Kommt nicht vorbei. Wir essen es ganz allein auf :P

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