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	<title>Rari - The Geek shall inherit the earth. &#187; erase-rewind</title>
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	<description>Meiner bescheidenen Meinung nach:</description>
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		<title>Aaachtung, pathetisches Erbrechen, stillgestanden!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 13:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rari</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Sklavenleben]]></category>
		<category><![CDATA[erLeben]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass man sich an Menschen erinnert, nur vage an das Aussehen, eventuelle besondere optische Auffälligkeiten, dass man sich an das Wesen erinnert aber nicht an die Details.
Dass man sich an das Wesen der Beziehung erinnert, nicht aber daran, wie sie nach außen gewirkt haben könnte.
Dass man nicht versteht, wie die Menschen und die Beziehungen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man sich an Menschen erinnert, nur vage an das Aussehen, eventuelle besondere optische Auffälligkeiten, dass man sich an das Wesen erinnert aber nicht an die Details.<br />
Dass man sich an das Wesen der Beziehung erinnert, nicht aber daran, wie sie nach außen gewirkt haben könnte.<br />
Dass man nicht versteht, wie die Menschen und die Beziehungen auf die Gegenwart und die Zukunft gewirkt haben.<br />
Dass mich der Aral-Mensch heute morgen beim Zigarettenkauf schon wieder fragte, ob ich einen Snack und einen Kaffee dazu haben möchte, und ich wieder einmal sagte &#8220;Nein danke, das hätte ich ERWÄHNT .oO (Herr Aral-Mensch, ich weiß dass sie gezwungen werden das zu fragen, und es tut mir leid, aber hören sie doch bitte auf, bitte bitte.)&#8221;.<br />
Dass ich immer denk ich verlier, verliiiiere. Und dabei immer nur gewinne, aber das kann ja nicht sein, das wäre ja eine gute Welt, Welt ist aber nicht gut, per Definition ist die Welt nicht gut sondern groß, dunkelmatschiggrau, böse und bedrohlich, jawohl, man weiß das doch.<br />
Man weiß es so, wie dass man weiß, dass Goldstück auf finnisch Kultakimpale heisst und dass man bei Hautretuschen niemals nicht den Weichzeichner verwenden soll, so weiß man das, jedenfalls ich weiß das, auf diese Art und Weise.<br />
Und da kommen sie, die Bilder, auf die ich warte, gezwungermaßen, manche Arten von Bildern mag ich lieber als andere, prinzipiell mag ich aber alle Bilder.<br />
Das ist der Gegensatz zu den Menschen, die mag ich, wie man weiß, nicht.<br />
Stillgestanden. </p>
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		<title>Käthe hat&#8217;s verbockt</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 08:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rari</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benrik]]></category>
		<category><![CDATA[auf die Augen]]></category>
		<category><![CDATA[auf die Ohren]]></category>
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		<description><![CDATA[Wochenlang habe ich mich darauf gefreut: Kate Nash, eine meiner Lieblingskünstlerinnen, in der großen Freiheit 36!
Mein Lieblingsmann hatte Karten besorgt und obwohl mein Job momentan wirklich mehr als stressig ist und ich im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Zahnfleisch gehe (ich habe mir vor ca. einer Woche das Knie verdreht und am Montag hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wochenlang habe ich mich darauf gefreut: Kate Nash, eine <span style="text-decoration: line-through;">meiner Lieblings</span>künstlerin<span style="text-decoration: line-through;">nen</span>, in der großen Freiheit 36!</p>
<p>Mein Lieblingsmann hatte Karten besorgt und obwohl mein Job momentan wirklich mehr als stressig ist und ich im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Zahnfleisch gehe (ich habe mir vor ca. einer Woche das Knie verdreht und am Montag hatte ich mal wieder ein Date mit Dr. M., meinem Zahnarzt), gingen wir trotzdem gestern also zum Konzert. Schon auf dem Weg dorthin fiel uns auf, dass wir irgendwie alt geworden sind &#8211; und als wir dann drinnen waren in der Großen Freiheit 36 wurde es nicht besser. Ich jedenfalls hätte mich am liebsten mit den Eltern der Konzertbesucher unterhalten &#8211; die waren zumindest im Kopf altersmäßig näher an mir dran als die Konzertbesucher selbst &#8211; Zahnspangen und Emofrisen ftw!</p>
<p>Wir versuchten eine gefühlte halbe Stunde lang, etwas zu trinken an der Bar zu kriegen und erfuhren dann, dass es Bier nur vom Faß gibt. Kein Beck&#8217;s Biermix in Glasflaschen. War imho für die Käthe bzw. ihre Crew auch besser &#8211; Plastikbecher tun nicht so weh, wenn sie fliegen.</p>
<p>Bevor wir jedoch Käthe zu sehen bekamen, erlebten wir eine Band namens &#8220;Silvester aus Hamburg&#8221;, obwohl ich glaube, dass die nur Silvester heißen und aus Hamburg kommen. (Nein, okay, ich weiß es&#8230;hab das Grüppchen gegoogelt.) Entgegen ihrer Selbsteinschätzung auf <a href="http://www.myspace.com/silvestermusik">myspace</a>, wo es heißt:</p>
<p><em>&#8220;Ins Leben gerufen wurde Silvester von der hamburger Sängerin Naima. Sie schreibt ihre Stücke und Texte allein und ist keine der zahlreichen deutschsprachigen Sängerinnen die auf Nena setzen und gewinnen. (&#8230;) Die Musik von Silvester ist irgendwo zwischen echt und arty, zwischen Joni Mitchell und Madonna unterwegs.)&#8221;</em></p>
<p>ist diese Band meiner bescheidenen Meinung nach eine weitere Helden-Imitatorengruppe, nicht schlecht, insbesondere die Texte scheinen in der Tat aus ähnlich verdrehten Hirnwindungen zu kommen wie die der Frau Holofernes, die ja bekanntermaßen angebetet gehört.</p>
<p>Live waren sie nun nicht ganz so der Bringer, die drei Songs auf myspace kann man sich aber ganz gut mal antun. Insbesondere &#8220;Mir fehlt nichts&#8221; ist ein netter ruhiger Song, ich mag den Text und ich könnte mir sogar vorstellen, das Silvester auf den letzten Drücker der neuesten deutschen Welle noch nationalcharttechnisch erfolgreich werden.</p>
<p>Nachdem wir also Silvester gesehen und gehört hatten, gingen wir davon aus, dass wir nun Käthe und Band erleben dürfen. Was jedoch gegen 20:30 Uhr passierte, war: Umbau. Silvestern bauten nämlich ab, und dann kamen Käthes Leute und bauten auf und soundcheckten vor sich hin. Gegen 20:50 kamen das erste Mal Pfeiftöne aus dem Publikum, um 21:00 Uhr war Käthe immer noch nicht zu sehen oder zu hören, aber ziemlich genau um 21:10 Uhr war es dann so weit. Wir durften Diana Ross und die Supremes vom Band hören. &#8220;Stop &#8211; in the name of love.&#8221; Dass Käthe ein großer Supremes-Fan ist, ehrt sie ja irgendwie schon wieder: Seit Wochen kann man auf ihrer myspace-Seite eine Coverversion von &#8220;Baby Love&#8221; hören.</p>
<p>Nun, dann stürmte die Indie-Emo-gestylte Band die Bühne, wobei einer der Jungs dermaßen bekifft und krank aussah, dass ich mit ihm fast so viel Mitleid hatte wie mit mir selbst.</p>
<p>Und dann kam sie. Die Käthe. Setzte sich hinter ihr Keyboard, als würde sie sich nicht auf einer Bühne befinden, sondern in Mamis und Papis Wohnzimmer, und fing an etwas zu spielen, dass sich anhörte wie &#8220;Pumpkin Soup&#8221;. Zu verstehen war sie allerdings nicht wirklich, und nein, es wurde auch nicht besser als sie anfing zu schreien. Ich habe ehrlich gesagt vergessen, was sie danach spielte. Sie spielte jedenfalls schnell, als hätte sie es sehr eilig, wieder backstage zu kommen.</p>
<p>Nach 3 oder 4 Songs beschlossen wir, insbesondere ich und mein Kreislauf, das Konzert zu verlassen, weil das Geschrei mir direkt ins Hirn ging und dort Schmerzen verursachte, die ich bei keinem Konzert zuvor erleiden musste (nicht einmal 1995 in der Biskuithalle in Bonn, als ich WIZO und die Ärzte besuchte).</p>
<p>Wir tranken noch ein Guinness/Cider in der Academy und hörten dort, obwohl nur der Soundcheck von Steven Kavanagh und das Fußballspiel auf Leinwand stattfanden, die mit Abstand beste Live-Musik des Abends.</p>
<p>Und, um nicht alles völlig zu zerreissen: Eine Kollegin sagte mir gerade, dass der Sound in der großen Freiheit prinzipiell mies sei &#8211; vielleicht war die Käthe also nicht ganz allein Schuld dran.</p>
<p>Wir haben uns jedenfalls vorgenommen, wir besuchen keine Konzerte mehr von Künstlern, die<br />
- erst ein Album veröffentlicht haben<br />
- trendiger gekleidet sind als wir<br />
und ich möchte hinzufügen<br />
- jünger sind als ich<br />
- in der großen Freiheit 36 auftreten</p>
<p>Ergänzungen vom Lieblingsmann sowie Zustimmung, Proteste und Rechtschreibkorrekturen (;D) auch von anderer Seite: bitte kommentieren :)</p>
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		<title>Self improvement</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 05:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rari</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[erase-rewind]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede gute große Sache hat Macken, und diese &#8211; meine &#8211; große Sache hat mit Sicherheit sehr viele. Eigentlich wollte ich nicht mehr so viel über die Vergangenheit nachdenken, aber da sich die Art und Weise des Nachdenkens verändert hat, muss ich wohl sagen, es geht gar nicht anders.
Früher habe ich über die Vergangenheit nachgedacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede gute große Sache hat Macken, und diese &#8211; meine &#8211; große Sache hat mit Sicherheit sehr viele. Eigentlich wollte ich nicht mehr so viel über die Vergangenheit nachdenken, aber da sich die Art und Weise des Nachdenkens verändert hat, muss ich wohl sagen, es geht gar nicht anders.<br />
Früher habe ich über die Vergangenheit nachgedacht, um das &#8220;heute&#8221; zu verstehen.</p>
<p>Heute denke ich über die Vergangenheit nach, weil es das Sahnehäubchen auf mein jetziges Leben setzt. Wenn ich an früher denke und mir heute ansehe, denke ich jedesmal nur, wie gut, dass heute ist und nicht gestern. Und wie toll das heute doch ist. Mein Leben saugt mich auf und spuckt mich aus und ich laufe und manchmal lauf ich schneller und bin völlig aufgedreht (was dazu führt, dass ich Samstag morgen um 7 aufstehe&#8230;).</p>
<p>In letzter Zeit hält das Leben wirklich fast täglich neue, überraschende Herausforderungen für mich bereit. Seien es freche Azubis, interessante und große Jobs, meine Chefs, meine Freunde, meine Familie, meine Liebe.</p>
<p>Und es gibt heute mehr Menschen in meinem Leben, die nicht wissen wie weit ich schon gegangen bin, also solche, die es wissen &#8211; wirklich wissen.</p>
<p>Genau genommen gibt es nur meine Eltern, die nahezu jede Eskapade mitbekommen haben, und meine Jenny. Mit Jenny und mir ist das nicht immer einfach glaube ich, aber wir haben unsere wirklich echte Freundschaft aus einer Zweck/Notgemeinschaft entwickelt. Denn damals waren wir nur zwei Mädels, die mit Workaholics zusammen waren und beim von Arbeitsgesprächen geprägten Abendessen Ideen von Nilpferden an Leinen entwickelten, weil nichts besseres zu tun war.</p>
<p>Die Idee vom Spaziergang mit einem Nilfperd an der Leine durch Ottensen ist geblieben, aber hauptsächlich reden wir heute doch eher über Beziehungen, Alltag und&#8230; Arbeit.<br />
Die Männer sind wir losgeworden, und ich glaube das ist das beste, was uns passieren konnte.</p>
<p>Wenn die Menschen von früher verschwinden, ist dieses dunkle Loch der Vergangenheit bald auch weg, denke ich&#8230; und dann kann ich mit Sicherheit mein Leben genau so gut genießen wie heute, nur dass ich noch weniger nachdenken und mehr tun werde.</p>
<p>Aber eines wird bleiben, die Narben auf meinen Armen. Aber sie sehen schon so alt aus, dass mich danach auch schon niemand mehr fragt. Ein gutes Gefühl, finde ich.</p>
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		<title>Von wegen es wird alles gut.</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 20:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rari</dc:creator>
				<category><![CDATA[erase-rewind]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte gerade mal die ganzen Dokumente vom Amtsgericht wegen &#8220;der Sache&#8221; einordnen&#8230; Lesen tu ich den Kram ja ohnehin nicht mehr, ich hab getan was ich konnte, und eigentlich geht es mich ja nur peripher etwas an. Jedenfalls wollte ich dafür einen kleinen Ordner mit wenig Inhalt freimachen und in einen anderen mit viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte gerade mal die ganzen Dokumente vom Amtsgericht wegen &#8220;der Sache&#8221; einordnen&#8230; Lesen tu ich den Kram ja ohnehin nicht mehr, ich hab getan was ich konnte, und eigentlich geht es mich ja nur peripher etwas an. Jedenfalls wollte ich dafür einen kleinen Ordner mit wenig Inhalt freimachen und in einen anderen mit viel Inhalt umsortieren. Und dann habe ich den Ordner mit dem vielen Inhalt geöffnet und mir fielen lauter Dokumente und Protokolle von 2001 in die Hände. Und dann habe ich anfangen zu lesen. Und ich habe gestaunt und gelacht und dann habe ich vor Freude geweint. Denn vor 7 Jahren hat man mich eigentlich schon für irgendwie tot gehalten. Mindestens aber für lebensunfähig.</p>
<p>Und jetzt sage ich Euch, aber insbesondere Dir, Mama, etwas: es stimmt nicht, dass alles gut wird.</p>
<p>Es IST schon gut. Und es kann und wird nur verdammt nochmal nur noch besser werden.</p>
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