Lass Dich zu Tode erschrecken
Und ja, ich habe das so an Netto abgeschickt.
And the Hamburger Neustadt.
Und ja, ich habe das so an Netto abgeschickt.
Ich kann mich den meisten Qypern nur anschliessen: Mehr als enttäuschend.
Anders als sonst, werde ich mir auch nicht die Mühe machen, groß und umfangreich zu bewerten, dazu ist mir meine Zeit einfach zu schade.
Die Lage des Schweinske ist wunderschön, durch die Wasserbewegung im Fleet hat man die ganze Zeit das Gefühl, sich auf einem Schiff zu befinden.
Situation war: ich wollte eigentlich mit meiner Mutter ins Café Kantate zum Frühstück, das ist allerdings derzeit immer noch geschlossen, also nahmen wir die nächste mir bekannte Frühstückslocation auf dem Weg in Richtung Innenstadt.
Als wir gegen 11 Uhr reinkamen, waren höchstens 3 andere Tische belegt, der Service bestand aus 4 jungen Servicekräften. Wir hatten noch nicht mal die Mäntel ausgezogen, da stand auch schon eine von ihnen mit der Karte am Tisch. Ich wusste schon, dass ich einen Milchkaffee wollte und bestellte ihn auch gleich bei der Frage, ob wir schon einen Getränkewunsch hätten. Meine Mutter war sich noch nicht sicher. 30 Sekunden später kam eine weitere Kellnerin und fragte uns, ob wir schon einen Getränkewunsch hätten.
Äh ja.
Wir hatten uns dann für ein Frühstück entschieden, was auch recht schnell kam (dritte Kellnerin), meine Mutter hatte sich einen normalen Kaffee bestellt, als dieser leer war, bestellte sie noch einen zweiten und fragte, ob sie dazu ein Glas Leitungswasser bekommen könne.
“Das dürfen wir leider nicht rausgeben, aber sie können natürlich ein stilles Mineralwasser bestellen.” Uns ist natürlich klar, dass es keinen Anspruch auf ein Glas Leitungswasser gibt, aber es sagt schon ein bisschen was über ein Lokal aus, wenn es auf Nachfrage keins gibt.
Das Lokal füllte sich auch schon langsam mit Mittagstisch-Gästen. Wir waren gerade fertig mit dem Frühstück, da wurden wir gefragt, ob man uns noch 2 Gäste mit an den Tisch setzen könne.
Wir hatten aber irgendwie schon genug, und baten um die Rechnung. Eine vierte Kellnerin kam mit der Rechnung und sagte “17,35 bitte, aber möglichst klein!”
Ja, man bezahlt ja auch aus reinem Spaß mit einem 50-Euro-Schein, nur um Kellnerinnen zu schikanieren.
Es gab aber nunmal nur einen 50-Euro-Schein, also lief sie genervt weg, holte ein anderes Portemonnaie (?), kam wieder und jammerte weiter, dass sie das ja machen könne, aber dann hätte sie ja nur noch so wenig Wechselgeld.
Kommentar meiner Mutter dazu war dann: “Ja, der Mittagstisch kommt auch immer so unerwartet…”.
2 Sterne für das annehmbare, wenn auch wie gewohnt durchschnittliche Frühstück.
0 Sterne für den verpeilten Service.
Mein Beitrag zu Schweinske in der Neustadt – Ich bin knitterfee – auf Qype
Hamburg – Essen & Trinken – Restaurants – Deutsch – Essen & Trinken – Restaurants – Internationale Kueche
(Photo via Flickr. Sharealike)
(Bild via Flickr. Freitagsfüller gibt’s bei Scrap-Impulse )
Soeben bin ich wieder darüber gestolpert. Eine Frau beschrieb bei IKEA Hacker, wie sie Ihre Klippan Bezüge färbte, die Sofas irgendwann an eine Freundin weitergab, die wiederum auch die Bezüge färbte, um sie farblich Ihrer Wunschgestaltung anzupassen. Der Kommentar zum Bild: “As you can see, I didn’t have my camera settings quite figured out six months ago!”.
Im Internet falle ich in letzter Zeit ständig über derartige Aussagen. Kameras fangen das Licht nicht so gut ein, das Tageslicht war fast schon weg, deswegen sieht die Farbe so komisch aus, es wird angegeben ob man bei Tages- oder Kunstlicht fotografiert hat, ob mit oder ohne Blitz.
Und jedesmal möchte ich eigentlich nur schreien. Denn mal abgesehen davon, dass nur ein Bruchteil der Betrachter vor einem kalibrierten Monitor sitzt (selbst in der Druckvorstufe soll es Unternehmen geben, die nicht (auch) nach Optik, sondern (ausschliesslich) nach Zahlen korrigieren), spuckt keine Kamera ein Bild so aus, dass man auf jedem Monitor der Welt genau das gleiche Farbergebnis sieht. Aber was war das? Da horcht man auf! Druckvorstufe? Korrigieren? Das böse Photoshop wieder?
Liebe Leute, es gibt keine Fotografen mit Wunderkameras. Es gibt Fotografen mit sehr guten Kameras, und sehr gutem Studiolicht. Aber auch diese sind nicht eben mal so in der Lage, Deinen korallfarbenen Nagellack oder rostroten Pullover so zu fotografieren, dass man das Bild einfach nehmen und im Katalog ablichten kann – oder in einen Internetshop stellen. Das gleiche gilt für Hauttöne, weswegen kein Werbefoto rausgeht, ohne dass jemand am Hautton geschraubt hat. Nachbearbeitung bedeutet im Großen und Ganzen nicht, dass man etwas faked , sondern dass man ausgleicht, was die Kamera nunmal nicht greifen kann. Üblicherweise tun das Menschen, die einem Rotton den Unterschied von 5% mehr oder weniger Magenta sehen können – unter Normlicht, natürlich.
Ich werde es für heute bei diesem kurzen und absolut unvollständigen Kommentar belassen, aber das musste einfach mal raus. Wer sich für das Thema interessiert, kann sich ja mal den Cleverprinting Ratgeber zum Thema Farbmanagement runterladen und durchlesen.
1. Es kommt mir vor wie gestern, dass ich 10 Jahre jünger war.
2. Ein bisschen mehr Sonne… ich hätte nichts dagegen.
3. Wann hat eigentlich alles angefangen, so kompliziert zu werden?
4. Herr Ober, da sind Touristen, Gaffer und Bauarbeiter vor meinem Fenster.
5. Mein Bauch ist zu groß. Und mag Kaffee.
6. Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott. Whatever, wie man weiß bin ich Agnostikerin.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf neue Folgen von Grey’s Anatomy, Royal Pains und Outsourced, morgen habe ich wie immer putzen und einkaufen geplant und Sonntag möchte ich wie immer ausschlafen!