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And the Hamburger Neustadt.

Archives: September 2009

141-9 Junggesellinnenabschied

Gerade sehe ich auf RTL, wie eine junge Frau von ihren Freundinnen gezwungen wird, einen typischen Junggesellinnenabschied zu feiern. Inklusive Stripper und Zeug verkaufen – buaah.

Und eigentlich wollte sie doch nur indisch essen gehen…

Für mich ist klar: Ich will das nicht. Ich will keinen Stripper, ich will keine peinlichen T-Shirts, nicht gezwungen werden Karaoke zu singen.

Indisch essen gehen fänd ich aber nicht schlecht.

Manchmal habe ich ein bisschen Angst, dass bei unserer Hochzeit nur unsere männlichen Freunde anwesend sein werden, weil die weiblichen ausgeladen wurden. Das werde ich nämlich knallhart durchziehen, falls irgendjemand auf die Idee mit dem Stripper, den T-Shirts, dem Kram und der Karaoke kommt (und wer mich kennt, weiß, das mein ich ernst!)

Popcorn in der Mikrowelle

Ich mag Popcorn. Insbesondere, wenn es ganz frisch und warm ist. Und ich mag wenig Arbeit damit haben, und ich mag keine angebrannten Töpfe.

Als ich ungefähr 8 Jahre alt war, kauften meine Eltern unsere erste Mikrowelle. Und irgendwann kam ich auf die Idee, Popcorn in der Mikrowelle zu machen. Die teure Glasschüssel samt Deckel konnte dann in den Müll… und die Mikrowelle stand zum auslüften gute 2 Wochen auf dem Balkon.

Vor einigen Monaten entdeckten wir dann zum ersten Mal Mikrowellenpopcorn beim real – und ich fands super. 3×100 g kosten allerdings 2-3 Euro, und ich finde das ziemlich teuer. Aber wir haben kein wirkliches Mikrowellengeschirr, und auch nach fast 20 Jahren habe ich immer noch einen großen Respekt davor, Popcorn in der Mikrowelle selber zuzubereiten.

Nun bin ich aber bei meinen Recherchen auf eine nicht sonderlich verbreitete, aber total schlaue Möglichkeit gestoßen, Popcorn in der Mikrowelle zuzubereiten, ohne das Geschirr zu versauen: Ein Bratschlauch.

Ein Bratschlauch kostet ca 2 Euro, Popcornmais 1,49 Euro. Ein Bratschlauch ist etwa 3 m lang, für eine Portion Popcorn (ca 100 g Mais) braucht man etwa 30cm.

Kostet also alles in allem ca die Hälfte.

Und ich mag mein Popcorn am liebsten so: 5 EL Mais, 1 knapper TL kalte Butter, 1 EL Zucker. Ein Stück vom Bratschlauch abschneiden, eine Seite zubinden, Mais, Zucker und Butter reingeben, Luft rausdrücken, andere Seite schliessen. Ab in die Mikrowelle, 3-4 Minuten. Horchen ist hier wichtiger als nachsehen: Sobald mehr als 2 Sekunden nichts mehr poppt, lieber rausnehmen und sich vorsichtig rantasten.

Mhjam.

Das Minibar-Dilemma

Eben las ich im Bestatterweblog die Geschichte vom Minibar-Dilemma “Abends im Hotel”.

Christian und ich haben das so gelöst: Ich packe ihm am Vorabend der Abreise ein kleines Päckchen, genauer: 4 Tupperdöschen. Mit Erdnüssen, M&Ms, Haribozeug. Und das kommt dann in den Koffer und soll eigentlich für den ersten einsamen Abend im Hotel sein. Es kommt aber oft genug vor, dass Christian sich den ersten TAG von dem Zeug ” ernährt. Aber ich kann ja nichts dagegen tun, also pack ich und denk nicht weiter drüber nach. Und bin einfach froh, dass er nicht auch noch die Minibar bezahlen muss, denn das Zeug ist wirklich schweineteuer.

141-8 meineFresse

Es strengt mich an, dass ich mich ständig um Leute kümmern muss, die sich um mich kümmern wollen.

Ich kann auch ein, zwei Schritte mal allein gehen. Und: Bitte lasst mich doch wenigstens den einen oder anderen Fehler machen… Perfektion macht mich krank. Und Perfektionsanspruch erst recht.

Und immer wenn ich auf die Fresse falle, merke ich dass ich lebe.

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