The Geek shall inherit the earth.

Knöpfe sind zum drücken da. (Achtung, persönlich.)

7. April 2014 von Knitterfee | 1 Kommentar

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Du stehst vor mir, völlig betrunken, ich lehne an der Wand, völlig betrunken.

Es ist mein Geburtstag, und Du bist plötzlich da.

Wir streiten. Ich weiß nicht worüber eigentlich, denn eigentlich ist ja alles klar. Eigentlich.

Du hast gesagt, Du willst nicht, ich hab Dir weh getan, mit meiner Ignoranz, weil ich Dir keine Chance gegeben habe. Ich hab gesagt, jetzt will ich, ich hab’s kapiert, aber ich hab ja auch keine Ahnung wie das gehen soll. Du hast jetzt eine andere. Die ist aber nicht da. Die ist nicht bei Dir. Es ist mein Geburtstag, und Du bist bei mir.

Klar, den Laden hast Du mir gezeigt. Ich hab mich in die Party verliebt und in Dich. Trotzdem bin ich wütend, Du bist hier, Du tanzt mit allen möglichen anderen Frauen, an meinem Geburtstag.

Ich will nicht mit Dir tanzen,
wenn ich Dich nicht küssen darf.

Die Wand ist schön kühl. Der Salon gleicht um diese Zeit eher einem Dampfkessel. Der Flur zur Treppe hat ein bisschen Luft. Leise ist es trotzdem nicht. Du stehst vor mir, Dein Arm an die Wand gestützt, wieder mal kein Abstand zwischen uns, der Abstand, den Du willst und ich nicht.

Sie sagen, unser Streiten sieht wie küssen aus.
Wir können beides leider viel zu gut.

Dein Blick sagt, dass Du heute schon viel getrunken hast. Dein Mund sagt, dass Du mit mir befreundet sein willst. Und er sagt: “Du weißt ja welche Knöpfe Du drücken musst, und das ist auch nicht fair.”

Für einen kurzen Moment frage ich mich, warum es jetzt meine Schuld ist, dass Du Knöpfe hast, und ich sie drücke. Dann schaltet sich mein betrunkener Kopf wieder ein und will einen Knopf drücken.

Ich will Dich anspringen. Ich will Dich schubsen und heulen und Dich anbrüllen. Und Dich anspringen, Dich küssen, Deine verdammten Knöpfe drücken, bis Du aufgibst.

Aber ich will auch irgendwie nicht mehr. Ich weiß ich könnte, aber irgendetwas sagt mir, dass ich gehen sollte.

Du sagst “Ich will mit Dir befreundet sein” und ich sage “Du willst mich aber auch vögeln” und gehe weg.

Ich muss noch tanzen. Sie sagen, tanzen hilft. Ich weiß nicht genau wobei, aber es stimmt.

Also tanze ich. Du sitzt am Rand der Tanzfläche, mit einem hübschen Mädchen, einem von diesen Mädchen die so aussehen als hätten sie einfach nur irgendwas aus dem Schrank gezogen, einen Hauch Make-Up aufgelegt und losgelaufen.

Diese Art von Mädchen sieht einfach zauberhaft aus.

In mir brennt es. Aber ich kann nicht.

Weil ich nicht weiß, wie oft ich mir mein Herz noch brechen lassen kann, bis es nicht mehr zu flicken ist.

Du verschwindest wieder, für eine ganze Weile. In meinem Kopf läuft ein Film. Du vögelst gerade irgendeine andere Frau auf der Toilette.

Dabei wollte ich das immer mal mit Dir tun.

Als Du wieder auftauchst, trete ich die Flucht an. Ich habe Angst vor einer nächsten Runde, einer, wo ich nicht weggehen kann und Deine Knöpfe doch wieder drücke, und wir wissen, wo das endet, und das willst Du ja nicht.

Du willst eine Stunde später ein Bier mit mir trinken, als ich wieder zurück auf dem Kiez bin, und einen Freund bei der Arbeit besuche und Currywurst esse. Das schreibst Du mir per Whatsapp.

Ich verstehe es nicht. Ich verstehe mich selbst auch nicht. Denn ich gehe rüber, finde Dich auf der Tanzfläche, und ich will Deine Knöpfe drücken, Dich schon wieder anspringen.

Erleichtert bin ich, dass Du alleine nach Hause gegangen bist, so wie ich.

Werd mal erwachsen, denk ich mir, mach das nicht jetzt.

Weil ich doch nicht immer betrunken mit Dir nach Hause gehen will. Weil ich lieber wieder mit Dir Kaffee und Kakao to go im Hafen will, wie bei unserer ersten Verabredung. Wo Du meine Hand genommen hast, damit ich beim runterhopsen von der Mauer nicht falle.

Du hast immer gesagt, ich soll nicht so viel denken… aber wenn ich nicht denke, dann passiert sowas wie vorletzten Freitag. Und letzten Montag. Und Du bist kein Spielautomat. Ich sollte nicht Deine Knöpfe drücken, denn dann nehme ich mir nicht mal mehr selbst ab, dass ich das ernst meine.

Und ich sehe Dich an und sage, ich gehe jetzt nach Hause.

“Kein Bier mehr?” “Kein Bier mehr.”

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Gedingst in anderen Zeiten

4. April 2014 von Knitterfee | Keine Kommentare

Ach… ich hab so viel erlebt in den letzten Monaten, und nun der Versuch, das Ganze in ein Gedingst zu pressen. Here we go. Eine kleine Vorwarnung: Diejenigen von Euch, die es noch nicht mitbekommen haben, sollten wissen dass ich seit einigen Wochen das Team von Shades of Pink verstärke. Es wird also vermehrt auch um diesen Shop gehen, aber die “Werbung” ist vollständig unbezahlt und freiwillig, wenn ich mal Produkte zeige, habe ich die beim Schlammcatchen gegen Janine gewonnen. Und falls Ihr zwischendrin Fotos von der Shades of Pink Facebook-Seite finden solltet, keine Sorge: Die hab ohnehin ich gemacht Wink

|Geknipst|

Street Art. Mein Viertel ist mein Museum, und ich brauch keinen Eintritt zahlen. Die große Liebe.
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Menschen. Einen Menschen. Mal wieder Hafenstraße, Fischmarkt, Hafen, hach, der Hafen und die Menschen immer wieder.
Diesem Menschen könnt Ihr übrigens auf Twitter folgen – auf eigene Gefahr.
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Die Eröffnung vom Shades of Pink Lädchen in Berlin Steglitz. Ein tolles Wochenende, bei dem ich viele tolle Menschen kennengelernt habe und meine Abneigung gegen Berlin etwas ablegen konnte WinkIMG_7673 IMG_7679
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|Gehört|

Wie immer: Ne Spotify-Playlist. Allerdings diesmal nicht so voll, weil nicht so viel neues dazugekommen ist. Allerdings habe ich schon meine Liebe zu Northern & Rare Soul entdeckt – Instant Tanzfieber!

|Getan|

Gefahren geliebt // Den besten Hund der Welt gesittet // Hoodies handbedruckt

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Mich schieben lassen // Schwangere Freundin motiviert // Bis zum umfallen gefeiert
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Dinge in Berlin gefunden // Überteuerten Kaffee getrunken und keinen Cent bereut // mitgenommen
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|Gegessen|

Komisch. Ganz komisch. Abgesehen von regelmäßigem Alkoholkonsum, der meiner Ketose natürlich nicht unbedingt gut tut, bin ich ziemlich gut wieder auf meinem LCHF-Pfad zugange. Neuerdings auch mit Butterkaffee aus meiner tollen Disney-Paris-Tasse <3 Ein Mitbringsel als Dankeschön fürs Lennox-sitten. Als wäre Lennox-sitten nicht schon Dank genug. Die Krawallkröte. Hachz. Zurück zum Butterkaffee: Kaffee machen, Stück Butter reinwerfen, Pürierstab reinhalten, fertig. Ich mach aber immer noch nen Schluck Milch oder Sahne mit rein, weil’s sonst doch ganz schön arg cremig wird. Als Pürierstab habe ich mir einen Moulinex Turbomix** gekauft, mit dem ich auch Mayonaise selbermache. Leckärrrrr!

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Also gibt es meistens den Tag über zwei Butterkaffee, und Abends dann ne große Portion gegen den Bärenhunger. Das war vorgestern ein Dönerteller ohne Reis, gestern Fleischberg mit Salat auf dem St. Pauli Nachtmarkt, und heute Cashew Chicken vom Asia Imbiss. Wie Ihr seht, ich koche gerade nicht so wirklich viel und esse halbwegs akzeptables Fast Food. Ich bin diese Woche nicht ein einziges Mal zum einkaufen gekommen. Zu viel los.

|Gedacht|

Wie immer gilt: wer mir auf Twitter folgt, tut dies auf eigene Gefahr. Denn dort nehme ich noch weniger ein Blatt vor den Mund als hier. Da geht’s manchmal fies zur Sache, und wer das nicht verträgt, sollte diesen Absatz überspringen und vor allem nicht folgen.
Ich weiß ja sowieso nicht wo es langgeht.

 

 

|Gelernt|

Ach, so verdammt viel. Dieser Punkt kann entweder dafür sorgen, dass ich gar nichts konkretes dazu schreibe, oder mir die Nacht um die Ohren schlage.
Der Versuch, es kurz zu halten:

  1. Berlin ist gar nicht mal so Scheiße.
  2. Man sollte sich anderen gegenüber nicht wie ein Arsch verhalten, nur weil man selbst verletzt wurde.
  3. Wenn man das nämlich tut, endet man in einem Pingpong-Spiel, das aus Verletzungen und Demütigungen besteht und niemand wird glücklich.
  4. Man bekommt nicht immer das, was man verdient. Oder vielleicht nicht genau so, wie man es sich vorstellt.
  5. Besonders Liebe. Weil Liebe nicht immer bedeutet, dass man einen Partner hat, der einen liebt. Sondern manchmal auch Freunde – und vor allem man selbst.
  6. Sprüche wie “Du musst Dich selber lieben” sind doof.
  7. Glück beginnt damit, etwas zu riskieren.
  8. Je mehr Angst man hat und besiegt, desto besser wird’s.
  9. Manchmal realisierst Du erst zu spät, dass Du immer das richtige gesagt hast, nur zum falschen Menschen.
  10. Oxytocin. It’s a thing.
  11. Mein Cousin ist voll cool. Vergesse ich immer so halb, aber immer wenn ich ihn sehe ist das eine der besten Begegnungen überhaupt. Danke!
  12. Wenn Du den Spieß umdrehst, renne ich rein. Immer.
  13. Mal gewinnste, mal verlierste, und manchmal weißte nicht, was was ist.
  14. Mediakit zusammenstellen ist wie Kunst-Hausaufgaben machen. Die Sache an sich ist interessant, aber die Aufgabenstellung saugt.
  15. Tanzen hilft.
  16. Manche Menschen sind Experten für hättekönntewolltesollte
  17. Ich bin Expertin für mitvollerWuchtundtotalemGefühlgegendieWand
  18. Bildbearbeiter-Gebot Nummer 1: Du sollst nicht ausflecken, wenn Dein Monitor schmutzig ist.
  19. Wenn ich einmal anfange, hör ich nicht mehr auf.
  20. Oder ich mach was anderes.

|Gefreut|

Über Menschen und Hunde. Kontakte. Leute, denen ich ein Ohr abkauen kann und die gerne zuhören. Sonne! Darüber, dass der Garten endlich schön wird, auch wenn unser  Vermieter immer noch nicht zu Potte kommt und endlich mal nen richtigen Zaun aufbaut. Janine, dieses zauberhafte Ding, die mich beschäftigt mit so toller Arbeit, und mit der ich auch persönlich auf einer Wellenlänge schwimme, die mir das Gefühl gibt, dass ich wirklich nützlich bin und einen Beitrag leiste. Ein Fräulein, deren echten Namen ich Euch verschweige, die zwar auch nur zugezogen ist, aber genau so ein rotznasiges Kiezmädchen ist wie ich. Meine Herzmenschin, die ich nicht beschreiben kann, ausser ich wollte ein Buch schreiben. <3

|Geärgert|

Kein richtiger Gartenzaun. Aber wie durch ein Wunder ist er nun zumindest teilweise pink und gold.

|Gewünscht|

Mein Geburtstag steht kurz bevor, und ich wurde oft gefragt, was ich mir wünsche. Ich verweise dann auf Wunschlisten und mein “Tatoo Money” Glas. Aber eigentlich, und das sage ich immer dazu, will ich nicht darüber nachdenken was mir fehlt, sondern dankbar sein, für das was ich habe. Wünschen würde ich mir tatsächlich eine stabilere finanzielle Situation, aber eine, die mir die Freiheit lässt, das zu tun was ich liebe: Ideen entwickeln, mit aufbauen, andere unterstützen, Anerkennung für das was ich tue bekommen, aber ohne die wackelige Position als Einzelkämpferin und Vollzeit-Selbständige. Ziemlich genau sagt auch meine Superhelden-Typologie. Als ich gesehen habe, dass Testkandidaten für die Validierung dieses Konzepts gesucht wurden, war ich sofort dabei. Hat mich zwar noch nicht an einen konkreten Punkt des Handelns gebracht, aber ein diffuses Gefühl von “Was mach ich nur mit mir, Karriere ist für mich nicht das, was es für viele andere ist, aber ich will doch Erfolg haben, nur eben auf meine Art und Weise” aufgelöst.

|Gekauft|Gekriegt|Geliebt|

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Socken* von Francis et son Ami aus der Schweiz <3

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Ein absolut herzallerliebstes Zigarettenetui mit passendem Feuerzeug. Leider scheine ich mit Männern, die mir Raucherzubehör schenken, nicht so richtig Glück zu haben Frown

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Mein …läuft. Shirt* von St. Poesie. Hachz.

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Nagellacke! Durch die Arbeit bei Shades of Pink bin ich total angefixt mit BarryM und Models Own Lacken. Den Essence Glitter Crackling Lack war ein Geschenk von meiner liebsten Herzmenschin. Und der P2 Nagelhärter ist eine gute und preiswerte Alternative zu MicroCell 2000. 

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Benefit-Junkie. Bekennend! They’re real* ist schon seit Jahren mein Favorit, weil es die einzige Mascara ist, die bei mir keine Panda-Augen macht, aber nicht wasserfest und dementsprechend leicht abzuschminken ist. Zusätzlich ist bei mir auch noch BrowZings* in der Farbe “light” bei mir eingezogen. Für unterwegs gehen die kleinen Pinsel und die Pinzette bestimmt auch mal ganz gut, normalerweise nehm ich aber eine angled brush zum auftragen.
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Naggisch und mit Augenbrauen und Wimpern schön.
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Absolutes Lieblingsduschgel und leider fast alle: TreacleMoon One Ginger Morning. Omnomnom!

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Mein Pinselset von Real Techniques – Sam’s Picks***. Eine Limited Edition mit einem Pinsel, der großartig ist – und nur in diesem Set erhältlich; der Essential Crease Brush. Normale Blendepinsel sind mir meistens zu groß, dieser ist perfekt! Ansonsten noch drin: Multi-Task-Brush, Buffing Brush, Setting Brush, Pointed Foundation Brush und Fine Liner Brush. Am ehesten verzichten könnte ich wohl auf die Foundation Brush und den Fine Liner, aber insgesamt ein hervorragendes Set zu einem super Preis.

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Und das hat so gar nichts mit Beauty zu tun, ist aber soo super lecker: Salatkräuter vom Kräuterhaus in St. Georg. Schmecken total super im Rührei!

So viel für heute. Und Ihr so?

* wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt
** Affiliate-Link
*** Beim Schlammcatchen gegen Janine gewonnen

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Pink Hair – don’t care?!

25. März 2014 von Knitterfee | 3 Kommentare

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Da sich auf Instagram in letzter Zeit immer mal wieder Fragen zu meiner Haarfarbe auftaten, dachte ich, ich schreib mal was drüber. Denn eigentlich ist das Ganze gar nicht kompliziert, wenn man einige Dinge beachtet. Was Ihr aber in jedem Fall bedenken solltet: Jeder Kopf ist anders, ich erzähle Euch hier nur, wie ich ganz persönlich meine Haare färbe bzw. töne. Erst einmal erzähle ich Euch meine Pinkschopf-Geschichte, und danach dann eine kleine Liste mit Do’s and Don’ts sowie Produkten, die ich benutze.

Im November 2013 sahen meine Haare noch so aus: rot eben. Ganz klassisch mit allem, was die Drogerie so hergibt, gefärbt. Aber irgendwie war ich es satt, und beim Glühweintrinken auf Santa Pauli mit den Mädels entwickelte sich die Idee vom Pinkschopf.

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In der ersten Stufe hatte ich noch eine leichte Blondierung rumfliegen, die maximal 2 Stufen aufhellt. Das Ergebnis war dementsprechend nicht so wirklich zu sehen, auch wenn man nun von einem heftigen knallrot sprechen konnte:

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Aber es war nicht genug, und schon gar nicht pink! Ursprünglich wollte ich auch eher in eine warm-pinke Richtung, also vielleicht eher “peach”?!

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So sah das ganze dann mit einer definitiv heftigeren Blondierung aus. Links beim Einwirken, rechts fertig gefönt. Der Ton gefiel mir aber noch nicht so ganz, ich wollte einen wärmeren Ton – und da nach der Blondierung die Haare ja ohnehin gerne in Spülung “baden”, gab es eine Tönung obendrauf, die dann letzten Endes so aussah:

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Nun wachsen meine Haare etwa 2cm im Monat, mindestens – und leider. Grundsätzlich finde ich den dunklen Ansatz bei den pinken Tönen gar nicht so störend, immerhin sind meine Augenbrauen ja auch dunkel. Aber das bedeutet natürlich auch: einmal im Monat, mindestens aber alle 6 Wochen den Ansatz nachblondieren. Und ggf, wenn man es pastelliger mag, auch die restlichen Haare.

Bei mir sind die Farben mit der Zeit immer pastelliger geworden, und meine Haare sehen auch jede Woche etwas anders aus. Dazu komme ich später aber nochmal Smile
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Das hier ist in etwa der aktuelle Stand – aber so langsam kommen schon wieder die Ansätze und ich denke, spätestens nächste Woche ist es Zeit zum Nachblondieren.

Jetzt aber zu den Infos:

Blondieren
sofern Du nicht ohnehin hellblonde Haare hast, wirst Du um das vorblondieren nicht drumrum kommen. Je nachdem wie dunkel Deine Ausgangsfarbe ist, kann das schon eine ganz schön strapazierende Angelegenheit für die Haare sein. Wenn Du ganz sicher gehen willst, geh zum Friseur. In jedem Fall: Such Dir jemanden, der schonmal Haarfarbe aufgetragen hat. Sich selbst die Haare aufzuhellen ist gar nicht so einfach, man will ja auch am Hinterkopf alle Stellen erreichen und nicht noch irgendwo dunkle Löcher drinhaben.

Wieviel Farbe braucht man so?
Bei der Blondierung reicht bei meinen doch recht kurzen Haaren eine Packung, auch für die Ansatzbehandlung geht mittlerweile recht viel drauf – insbesondere weil in den Spitzen noch recht viel alte Farbe sitzt, die ich dann auch immer gerne nochmal mitbleiche. Wer also längere Haare hat, sollte lieber eine Packung mehr kaufen, für den Fall dass die erste nicht ausreicht.

Welche Blondierung benutzt Du?
Ich benutze die Blondierungen von Schwarzkopf, und zwar üblicherweise die mit dem L+ oder L++ Aufheller.

Wie wird’s dann pink?
Üblicherweise lasse ich mir von einer Freundin den Ansatz blondieren – einfach nach Packungsanweisung – bis auf den Schritt mit der beigelegten Spülung. Die verwende ich dann im nächsten Schritt zum tönen. Denn wenn man eines für hellpinke Haare braucht, ist es Spülung. Selbst die hellsten Tönungen werden immer noch reichlich intensiv – und man kann die meisten Tönungen einfach mit Spülung verdünnen. Das macht auch einfach mehr Sinn, denn so hat man länger etwas von der Farbe.
Anfangs habe ich nur mit Directions getönt, mittlerweile habe ich auch eine Flasche Baby Pink von Stargazer hier rumstehen, aber ich mische grundsätzlich verschiedene Farbtöne, weil ich gerne experimentiere.
Eine kleine Übersicht über die Farben, die sich so momentan in meiner “Palette” befinden:

Stargazer Baby Pink. Die hellste Tönung in meiner Sammlung – ein relativ neutrales, aber leicht warm angehauchtes Pink.


Directions Carnation Pink – mein Favorit für die Grundfarbe.

Directions Flamingo Pink – etwas kühler und gesättigter als Carnation Pink.


Und Directions Apricot, wenn ich etwas wärmer abtönen will.

Nun kommt’s auf die richtige Mischung an. Wer die volle Farbdröhnung haben will, mischt einfach nur die Pflegespülung aus der Blondierung mit ausreichend Farbe zusammen, ab auf den Kopf, fertig.
Ich mag’s ja nun meistens eher pastellig, daher macht die Spülung den Hauptteil meiner Mischung aus.
Ich nehme dafür meistens die Spülungen von Balea, davon reichlich, etwa 150 bis 200 ml, und dann noch die Spülung von der Blondierung dazu. Und dann heißt’s vorsichtig mischen: Bei mir kommt maximal ein Teelöffel von den Directions insgesamt in den Topf. Das Stargazer Baby Pink ist ja ohnehin schon etwas heller, da sind’s dann eher zwei bis drei Teelöffel.
Farblich erinnert das ganze dann an einen fiesen, chemischen Erdbeerjoghurt Wink

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Und dann? Naja. Rauf auf den Kopf, ne Wink Mindestens eine halbe Stunde drauflassen – nach der Blondierung saugen die Haare die Spülung regelrecht auf, so dass sie nicht strohig oder fusselig sind. Diese Prozedur wiederhole ich jede Woche, einfach weil meine Haare dann wieder schön weich und glänzend sind, und die Farbe etwas aufgefrischt wird. Pastelltöne waschen sich nämlich recht unschön aus, daher ist eine regelmäßige Nachtönung schon von Vorteil.
Die am meisten gestellte Frage ist natürlich immer wieder die nach der Haarschädigung. Wie ich bereits sagte: Blondierung ist strapazierend. Wie sehr, liegt immer ganz individuell an der eigenen Haarstruktur und Vorschädigung. Meine Haare können die Blondierung grundsätzlich ganz gut ab, sind aber etwas dünner und trockener als vorher.

(Und die Links zu Amazon sind Affiliate-Links, mit denen ich Sicherheit einmal sehr sehr reich werde Wink )

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Neunziger-Nostalgie.

21. März 2014 von Knitterfee | 4 Kommentare

Wir sind alt genug, um nostalgisch zu werden. Und ich muss ehrlich sagen, bei all dem was die von ZDF Neo da ausgebuddelt haben, wird mir ein bisschen schmerzig ums Herz – insbesondere, weil das wirklich die Neunziger waren, wie ich sie erlebt habe. Auf.den.Punkt.

Insbesondere die Sache mit den Schnapp-Armbändern und den Plastikschnullern. Hachz.
Ich war sogar mal auf einem Mr. President-Konzert. Mit Lemon Tree haben wir die Laustärke von Stereoanlagen getestet, bis uns fast die Ohren geplatzt sind.
Und natürlich hatte ich auch so einen lustigen Scall-Pager. In Rosa. Ich hör jetzt auf – aber vielleicht mach ich ja irgendwann noch diesen  Neunziger-Tag mit, der irgendwo auf YouTube rumgeistert. Wenn das überhaupt jemand wissen will…? Grin
Bis dahin zieht Euch das hier rein, sofern Ihr noch nicht habt:

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