Blogged under Knitterfee by admin on Sonntag 15 April 2012 at 15:13
Vor einigen Wochen meldete sich Zalando bei mir – offenbar war man über meinen “Markenschuhe sind Arschloch“-Artikel gestolpert und wollten mir die Möglichkeit (in Form eines Gutscheins) geben, meine Meinung dazu nochmal zu überdenken
In diesem Fall habe ich mich für ein paar Sneaker entschieden, genauer gesagt, Reebok Easytones. Die wollte ich schon lange mal ausprobieren.
Die Kaufabwicklung bei Zalando läuft ja immer super – ich habe mir mein Paar Schuhe an meine Packstation schicken lassen und sie dann abgeholt. Mit den Schuhen an sich bin ich auch recht zufrieden, sie machen ein recht witziges “Taptap-Geräusch beim Laufen und ich habe das Gefühl, dass ich sie noch nicht richtig “bediene”, weil mir häufiger mal die Füße beim Gehen einschlafen.
Daher trage ich sie nicht ständig im Alltag, was eigentlich mal der Plan war, aber mal sehen, vielleicht finde ich ja noch heraus, wie ich darin laufen muss, ohne dass mir die Füße einschlafen?
(Vielen Dank an Zalando für den Gutschein!)
Blogged under Knitterfee by admin on Mittwoch 11 April 2012 at 16:18
Da mein ausführlicherer London-Bericht noch etwas auf sich warten lassen muss, erstmal schon eine kleine Einstimmung. Montag waren wir noch bei New Look und bei Boots am Benefit-Counter, weil ich mein Benetint durch ein neues ersetzen und mir mal die Hello Flawless Foundation ansehen wollte. Ich habe dann mal die Chance genutzt und mich von einem Benefit-Mädchen Benefit-Jungen betüdeln lassen. Ich glaube, für ihn hat sich das ganze auch gelohnt, denn ich verließ Boots mit Benetint, Hello Flawless Foundation, b.right Total Moisture und That Gal Primer.
Bislang bin ich sehr zufrieden, die Foundation ist wirklich sehr leicht und kleistert nicht das ganze Gesicht zu.
That Gal tut, was ein Primer tun soll. Lediglich bei der Gesichtspflege bin ich mir noch nicht sicher, ob sie wirklich pflegt und nicht nur zukleistert.
Blogged under Knitterfee by admin on Samstag 31 März 2012 at 12:45
Ich hoffe, ich kann nächstes Mal richtig mitfahren, wenn Critical Mass wieder seine Runden durch die (erweiterte) Innenstadt zieht. Großartig war es jedenfalls, das ganze anzusehen und das Klingelkonzert zu hören.
Für diejenigen, die noch nie von Critical Mass gehört haben: Es ist der Versuch von Fahrradfahrern, sich Ihren Platz in den Städten wieder frei zu kämpfen.
Eine solche Fahrt ist ein bisschen wie ein Flashmob: Der Ort, wo gestartet wird, wird immer erst wenige Stunden zuvor bekannt gegeben, liegt aber meist recht zentral.
Nun möchte sich der geneigte Autofahrer auf den Standpunkt stellen, dass Fahrradfahrer nicht auf die Straße gehören, das ist jedoch nicht ganz richtig.
Zum einen gibt die StVO §27 vor, dass eine Gruppe ab 15 Fahrradfahrern (die Quellen im Internet wiedersprechen sich, manche sprechen auch von 16 Fahrern) einen Verbund darstellt, und daher eine Fahrbahn zu zweit nebeneinander fahrend nutzen darf (dementsprechend ist dann die Fahrbahn für die Autofahrer “blockiert”). Zu Radwegen schreibt der ADFC: “1) Die Benutzungspflicht ist seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung von 1998 nur noch dann gegeben, wenn der Radweg durch ein blaues Schild (Zeichen 237, 240, 241) gekennzeichnet ist. Wo dies fehlt, darf auch bei vorhandenem Radweg die Fahrbahn benutzt werden (sogenannte “andere Radwege” mit freiwilliger Benutzung gem. § 2, Abs. 4, Satz 3 StVO). ”
Critical Mass ist eine Aktion, die wirklich wichtig ist.
Als Fahrradfahrerin auf Hamburgs Straßen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es fast lebensgefährlich ist, sich mit dem Rad fortzubewegen. Und das, obwohl ich mich weitgehend regelkonform verhalte. Aber: Oft genug wird mir das schwer gemacht. Radwege sind schlecht gepflastert und unkomfortabel zu befahren, und meistens laufen Fußgänger darauf rum.
Auf dem Radweg-Übergang am Axel-Springer-Platz (zwischen Bäcker und Haspa) stehen und gehen jeden Morgen Fußgänger. Ständig muss ich Fußgängern ausweichen, weil niemand mehr nach rechts und links sieht, bevor er eine Straße an einem “nicht gesicherten Übergang” überquert. Autos schneiden mich, drängeln hinter mir, weil sie Angst haben zu überholen, oder stellen sich mitten auf eine Kreuzung vor mich, weil sie dann 0.5 Sekunden beim Start zu gewinnen glauben.
Es gibt im Innenstadtbereich Hohe Bleichen / ABC-Straße keine Schilder, dass ich mit dem Fahrrad gegen die Einbahnstraße fahren darf. Also habe ich die Wahl: es trotzdem tun mich im morgendlichen Lieferverkehr von einem LKW überfahren lassen oder auf dem Gehweg fahren und mich anpöbeln lassen. Oder schieben und damit doppelt so viel Platz wegnehmen wie wenn ich im Schritttempo fahren würde.
Ich habe wirklich immer und immer mehr das Gefühl, dass wir als Fahrradfahrer einfach die Arschlöcher im Straßenverkehr sind, für jeden anderen, und ich denke, dass es wichtig ist, dass wir uns bemerkbar machen.
Wichtig ist aber auch, dass wir uns richtig verhalten, so gut es eben möglich ist (Licht an!).