The Geek shall inherit the earth.

22. Mai 2015
von Knitterfee
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Freitags-Füller #320

Da passiert so viel im Leben, und ich möchte mehr bloggen, aber es ist so schwer, weil alles auf einmal passiert und ich doch niemals nicht auch nur eine Sekunde Zeit habe.
Also habe ich beschlossen, den Freitags-Füller wieder auferstehen zu lassen. Daher, ohne weitere Umschweife, mein Freitags-Füller 320.

1. Mit dem Zug würde ich gerne viel häufiger fahren, aber gerade nach Berlin fährt es sich mit dem Bus preiswerter.

2. Richtig entspannen kann ich mich erst, wenn ich unterwegs bin. Bevor ich verreise, bin ich immer sehr nervös und kann kaum schlafen.

3. Reiseproviant habe ich immer dabei, selbst wenn ich nur nach Bremen zu meiner Mutter fahre. Am besten eignen sich bei LCHF kleine Würstchen, Mini Babybel, kleine Hackbällchen und ein Ziplock-Beutel mit leckeren Gemüsesticks. Man kann sich aber auch hervorragend aus selbst geschnittenen Salamischeibchen und Käse kleine Mini-Sandwiches basteln.

4. Ich trage grundsätzlich bequeme Schuhe.

5. Auto, Zug, Bus oder Flugzeug, ist mir egal, solange ich nicht selber fahren muss Grin Fliegen mag ich allerdings am allerwenigsten von diesen Optionen.

6. Eigentlich hatten wir einen Städtetrip nach Kopenhagen als nächste Reise geplant. Aber vermutlich gibt es dieses Jahr erstmal keinen Urlaub mehr.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Mann, Frikadellen und Spitzkohl , morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen!

 

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7 Tage Knitterfood – Dänemark Edition

14. Mai 2015 von Knitterfee | 2 Kommentare

Immer wieder, wenn ich mit Menschen über meine Ernährung spreche, kommt (nach der Frühstücksfrage) die Abwechslungsfrage. Ich persönlich bin ja davon überzeugt, dass unsere Ernährung mindestens genauso abwechslungsreich ist wie die von Kohlenhydrat-Essern, wenn nicht sogar abwechslungsreicher. Wenn Ihr also konventionell esst, überlegt mal, wie viele verschiedene Gemüsesorten Ihr in der letzten Woche auf dem Teller hattet, und damit meine ich nicht die 3% Tiefkühlpaprika auf dem Tiefkühl-Pizzabaguette. Wink

Nun sind der Mann und ich schon fast eine Woche aus unserem Dänemark-Urlaub zurück. Eine Woche war genau richtig und viel zu kurz. Genau richtig, weil hier jede Menge Arbeit auf mich wartet (von Buchhaltung und Umsatzsteuervoranmeldungen will ich gar nicht anfangen) und zu kurz, weil ich gut noch ein ganzes Leben frische Nordseeluft und Ruhe hätte gebrauchen können.
Jedenfalls hatten wir im Urlaub viel Zeit zu kochen, und ich habe es sogar jeden Tag geschafft, ein Bild zu knipsen. 7 Tage ist natürlich etwas irreführend, da wir am Samstag unserer Rückkehr bereits wieder in Hamburg waren und asiatisches Essen bestellten.

Grundsätzlich haben wir nur einmal täglich gemeinsam gegessen, weil ich mit meinem Bulletproof am morgen und ein paar Stückchen Schokolade und einer Handvoll Nüsse problemlos über den Tag komme. Der Mann hat sich irgendwann einmal ein großes Rührei-Frühstück gemacht und ist sonst auch weiterhin seiner Nussfutterei nachgegangen.

Samstag, 2. Mai 2015
2015-05-02 19.32.44Am Ankunftstag wurde gleich der Lotusgrill ausprobiert, den ich von den Eltern des Mannes zum Geburtstag bekommen habe. Der dänische Nordseewind war etwas gemein, ansonsten ist der Lotusgrill aber sehr cool, weil leicht zu transportieren, man braucht nicht Riesenmengen an Kohle und er raucht nicht (ausser man legt Schweinebauch drauf *hust*)
Er hat sogar eine Tasche, mit der man ihn problemlos durch die Gegend tragen kann.

Wir grillten Hähnchenbrustfilet, dazu gab es Pesto (für mich Alnatura, für ihn irgendein anderes) und einen gemischten Salat mit selbstgemachtem Dressing.

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Sonntag, 3. Mai 2015
2015-05-03 22.41.222015-05-03 23.01.25Eigentlich war unser Plan, Frikadellen und Erbsenmöhrchen zu machen, dann fiel uns aber ein, dass wir noch grünen Spargel hatten, den wir eigentlich zum Hähnchen essen wollten aber völlig vergessen hatten. Also gab es anstatt Erbsenmöhrchen grünen Spargel in Bacon gewickelt, mit selbstgemachter Sauce Hollandaise.

Montag, 4. Mai 2015

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Hier war er nun, der berüchtigte Schweinebauch, der den Grill in Stichflammen setzte (der Grill überstand aber auch dieses Inferno gut ^^) Dazu gab’s Erbsenmöhrchen und Mayonnaise.

Dienstag, 5. Mai 2015

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Da wir einen großen Teil der Lebensmittel bereits in Hamburg eingekauft hatten, und Edeka Lamm im Angebot hatte, gab es Lammlachse mit gemischtem Gemüse. Und Mayonnaise. Und dazu Bier von zu Hause wech (wir hatten jeweils einen vierer Ratsherrn Pale Ale und Rotbier eingepackt.)

Mittwoch, 6. Mai 2015

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Zeit, ein bisschen einzukaufen. In Hvide Sande fanden wir eine Fischräucherei und kauften frischen Dorsch und Lachs. Dazu gab es Zucchini vom Grill und Spinat mit Zwiebeln und Koblauch. Und irgendwie war mir eine Stiege Erdbeeren beim Superbest in den Arm gefallen, die gab es dann zum Nachtisch mit einer Creme aus geschlagener Konditorsahne und einem Topf Mascarpone.

Donnerstag, 7. Mai 2015

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Da habe ich dem Mann einfach mal in seine Knoblauchschneiderei reingeknipst Grin
Es gab Spieße mit Wildbratwurst (aus dem Niendorfer Gehege, zwischengelagert in unserem Tiefkühlschrank) und Gemüse vom Grill, selbstgemachte BBQ-Soße und selbstgemachten Krautsalat

Freitag, 8. Mai 2015

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Wir konnten ja nun nicht in Dänemark sein, ohne Hotdogs zu essen – ja, richtige Rød pølse mit der fies roten Farbe, und jede Menge Schweinkramige Soßen. An diesem Essen war nichts selbstgemacht, oder gar gesund, aber so ist das nunmal in der Realität.

Ich werde in den nächsten Tagen die einzelnen Knitterfoods auch noch mit dem Hashtag #knitterfood auf Instagram hochladen, damit die Sammlung auch dort komplett ist. Ich benutze diesen Hashtag nämlich ziemlich oft selber, wenn ich keine Ideen habe, was ich kochen soll, und oft stolpere ich dann über etwas, das ich als besonders lecker erinnere Grin

Ich bin ein bisschen traurig, dass diese Schokoriegel von “Nellie Dellies“, die ich im Superbest in Ringkøbing entdeckte, offenbar nirgendwo in Deutschland erhältlich sind. Ich bin kein großer Marzipan-Fan, aber ab und zu mag ich es doch mal ganz gerne. Diese Variante ist nur mit Stevia gesüßt und war soo lecker und vor allem nicht übersüßt wie es viele andere Steviaprodukte oft leider sind.

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Aber es gibt mir Hoffnung, dass es immer mehr und mehr Steviaprodukte gibt, und sich der Markt so langsam auf zuckerfrei lebende Menschen einstellt. Es kann nur besser werden!

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Von dicken Frauen und Tiefkühlpizza

23. April 2015 von Knitterfee | 18 Kommentare

Gestern beim einkaufen sah ich eine Frau, die war so dick wie ich mal war, vielleicht sogar etwas mehr. Ich benutze jetzt absichtlich keine Angabe wie “etwa 140 Kilo auf 1,70m Körpergröße”, weil sich darunter ohnehin niemand etwas vorstellen kann. Wie wir wissen, beginnt “wirklich voll krass dick” für die meisten Menschen bei 100 Kilo. Daher hier mal ein Foto, wie ich so mit 135+ Kilo auf 169cm aussah, damit Ihr Euch das in etwa vorstellen könnt.

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Ich war gerade dabei, einen typischen Einkauf einzupacken, etwas Sahne, 6 Pakete Kerrygold (weil für einen Euro im Angebot, wenn Ihr selber LCHFler seid, kennt Ihr das), Spargel und Schinken für Spargel (gut, nicht alltäglich, aber es ist jetzt Spargelzeit, also irgendwie schon), Eier (Grundausstattung) Hähnchenbrust und Salatzutaten für heute Mittag. Das einzige, was ich als “ungesund” klassifizieren würde, wäre die doofe Coke Zero. Jeder hat sein Kryptonit, meins ist Coke Zero und ich hasse es. Die Coke Zero sieht man auf dem Foto nicht? Tja, leider heißt das nicht, dass sie nicht im Wagen gelandet ist. So ist das mit vielen Dingen, gerade in sozialen Netzwerken wie Instagram: Manchmal reicht auch schon der richtige Zuschnitt, und das Leben sieht gleich viel fabelhafter und gesünder aus Wink

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Ich muss sagen, ich habe von dem Gewicht, was ich Ende 2013 mal hatte, so einige Kilos wieder zugenommen, die meisten davon seit September 2014, seitdem der Mann und ich aufgehört haben zu rauchen. Und davor schon ein paar Kilo, und danach noch ein paar Kilo. Mit jedem Kilo mehr wird es ja auch schwerer, die Mistviecher wieder loszuwerden. Es fing also an mit ein paar Gemütlichkeitskilos, dann ein paar Fresskilos wegen Rauchbeschäftigungsverlagerung, und dann die, die draufkamen weil ich meinen Arsch nicht mehr hochbekam. Der Winter tat sein Übriges, und dieses Frühjahr passe ich nicht mehr in die Lederjacke.

 

Ich bin nicht wieder so dick wie da oben. Aber ich fühl mich nicht wohl.
Also habe ich in den letzten Wochen wieder angefangen, an einigen Schräubchen zu drehen. Ich kaufe weniger zu essen ein. Das tut dem Mann auch ganz gut – auch wenn er nicht Gefahr läuft, so massiv übergewichtig zu werden wie ich. Er isst aber einfach immer zu viel. Und ich ess dann mit. Und weil wir beide so gerne essen, habe ich beschlossen, etwas zu tun, von dem ich eigentlich gedachte hatte, mich mit LCHF komplett verabschieden zu können: Portionskontrolle. Bähä. Ich hasse Portionskontrolle. Aber leider bin ich ein Mensch, der einen sehr dehnbaren Magen hat. Ich kann zum Mittag problemlos zwei Hähnchenbrustfilets mit einem Glas Pesto und ein bisschen Salat-Deko essen. Dazu natürlich Parmesan und Pinienkerne. Aber: gut satt bin ich nach einem!

Also reiße ich mich zusammen und stelle fest: Meistens merke ich erst etwa eine Viertelstunde nach dem Essen, wie SATT ich wirklich bin. Und das ist ja nun auch eigentlich eine der Basisregeln für LCHF: Unhungrig essen, nicht satt.

Kommen wir aber zurück zu der sehr dicken Frau im Supermarkt. Sie hatte Tiefkühlpizzen im Wagen. Mehr habe ich nicht gesehen, nur vier Packungen TK-Pizzen. Ja, man könnte nun sagen, die hat sie gekauft weil sie im Angebot waren, und sie ist nur dafür zum Edeka gegangen, bekommt sonst eine Biokiste geliefert oder geht auf dem Markt einkaufen. Aber ehrlich, jeder der irgendwann mal *so dick* war, weiß, dass man sich selbst verdammt viel vormachen kann, und gerade wenn man *so dick* ist, ist der Stoffwechsel meistens schon so abgefuckt, dass eine einzige Tiefkühlpizza alle möglichen fiesen Prozesse im Körper auslösen kann, die einen einfach *noch dicker* macht.

Nun bin ich natürlich gegen Fatshaming. Shaming aller Art eigentlich. Ich will niemanden beschämen, ich weiß wie sehr man sich als übergewichtiger Mensch oft ganz alleine und im Geheimen ganz übelst schämt. Aber als ich sie sah, wie sie die Pizzen einpackte, sah ich auch, dass sie traurig aussah. Und zwar nicht “ich hab nen schlechten Tag” traurig. So grundsätzlich traurig, beschwert.
Ich habe mich selten so unbeschwert gefühlt wie mit den unter100-Kilo. Ich habs geliebt. Ich war für viele immer noch dick, aber das ist mir ja egal. Die Bewertung von anderen, der Versuch mich in eine Schublade zu quetschen, das hat mit mir und meiner Leichtigkeit nichts zu tun. Jetzt gerade nervt mich, dass meine Lederjacke mir nicht passt (ich hab mir trotzdem eine neue bestellt, mal gucken ob ich da reinpasse, aber ich brauch was schönes!), dass mein Bauch mir im Weg ist (ich weiß ja wie es ohne bzw. mit ganz wenig Bauch ist), dass ich häufiger Rückenschmerzen oder Wassereinlagerungen habe und schneller ausser Puste gerate. (Gleich kommen sie wieder, die “aber Du hast doch ein so hübsches Gesicht” Sager. Geht weg.)

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Und dann denk ich mir, ich wünsch der Frau im Supermarkt doch auch dass sie sich mal unbeschwert fühlen kann, dass sie weiß, wie es ist, einfach mal zu hüpfen. Dass sie weiß, wie es ist, mal im Restaurant mit engen Tischen keine Angst zu haben, mit dem Hintern den halben Nachbartisch abzuräumen. Dass sie sich gut fühlen kann.
Aber ich kann ja nu nicht hingehen und sagen: “Google mal LCHF. Das hat mein Leben verändert.” Oder?

Und das ist auch die abschließende Frage für mein kleines Essens-Gewichts-Update. Wie würdet Ihr reagieren? Oder, würdet Ihr jemanden ansprechen? Darf man das, tut man das, will man das?

Und wenn Ihr mögt, folgt mir auf Instagram. Momentan ist mein Account testweise mal privat, aber wenn ich ihn wieder auf öffentlich stelle, funktioniert der Hashtag #knitterfood natürlich auch wieder für alle Nichtfolger.

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Ein kleines Krimi-Nachbarschaftsrätsel von St. Pauli

24. März 2015 von Knitterfee | 14 Kommentare

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Wisst, ihr, was ich mal mache, wenn ich alt bin? Ich leg mir ein Kissen aufs Fensterbrett und beobachte alles und motze vor mich hin! Bis dahin sammle ich eher im Vorbeileben Fakten über meine Nachbarn – und erfreue Euch (hoffentlich) nun mit diesem kleinen Rätsel.

Sämtliche Informationen, die Ihr hier lesen könnt, sind ohne aufwändiges Online-Stalking zusammengetragen worden – nur durch persönliche Gespräche etc.

Schauplatz:

Hamburg St. Pauli. Ein Haus, 8 Mietparteien.
In den letzten Wochen sind vor allem in den späten Nachmittags- und frühen Abendstunden viele Besucher im Haus. Es wird geklingelt, jemand kommt ins Haus, läuft die Treppen hoch (Stockwerk unbekannt) und verlässt das Haus nach wenigen Minuten wieder.

Im Erdgeschoss links wohnt eine junge Frau, vermutlich Ende 20, mit einem “Zeit” Abo und einem Namen, der darauf schließen lässt, dass Ihre Eltern ziemliche Hippies waren. Sie arbeitet bei einem Musiklabel und sitzt im Sommer gerne an ihrem Fenster und telefoniert.

Im Erdgeschoss rechts wohnt ein Pärchen. Sie hat rosa Haare, er kann sich nicht auf eine Farbe festlegen. Sie hören nie laut Musik, haben dafür aber nahezu täglich sehr lauten Sex. Sie ist nahezu immer zu Hause, scheint “was mit Medien” zu machen. Wenn man seinen Namen googelt, findet man heraus, dass er Informatiker und Mitglied in der Piratenpartei ist.

Im ersten Stock links wohnt ein Mann vom Typ “Generic Hipster”, vermutlich Mitte 30. Am Briefkasten stehen zwei Namen, was daran liegt, dass seine Freundin unter der Woche in einer anderen Stadt wohnt. Er ist Erzieher und macht gern Sport, vorwiegend Radsport und durch-die-Gegend-rennen-Sport.

Im ersten Stock rechts wohnt ein Musikliebhaber, über den sich seine Nachbarin aus dem Erdgeschoss gerne mal beschwert. Er hat dunkle Haare, einige Tattoos und wirkt auch ansonsten völlig harmlos. Am Wochenende besucht er oft seine Kinder, die nicht bei ihm leben. Manchmal hat er Sex in der Küche. Mit einer Frau.

In der zweiten Etage links wohnt eine Endzwanzigerin, die zu sehr unregelmäßigen Zeiten das Haus verlässt, gerne Fahrrad fährt, sichtbar im Gesicht gepierct ist und ausserdem Diabetikerin. Sie macht auch manchmal einfach nicht die Tür auf, obwohl sie selbst ein Paket erwartet, wenn sie keine Lust dazu hat, nimmt aber auch gerne mal Pakete für die Nachbarn mit an, wenn sie ohnehin schon dabei ist.

Daneben, also in der zweiten Etage rechts, wohnte bis vor kurzem eine DJane mit ihrem Freund und dem dazugehörigen Baby. Seit ihrem Auszug wurde die Nachmieterin nur einmal gesehen, bisher wurde auch das Klingelschild nicht ausgewechselt. Bei der einzigen Begegnung mit der Nachmieterin war sie in Begleitung einer Frau, die ihre Mutter sein könnte, und hatte ein Bügelbrett oder einen Wäscheständer oder etwas in der Art dabei.

In der dritten Etage links wohnt eine Frau, Mitte 30. Sie ist selten da, lässt Pakete die die Nachbarn für sie annehmen auch mal 2 Wochen lang stehen. Sie fährt einen Roller.

In der dritten Etage rechts wohnt ein “was mit Medien” Mann, der einen kleinen Hund hat, im Sommer Muscle Shirts trägt, und meistens mit Männern ausgeht.

Irgendwo in diesem Haus, obwohl keine Wohnung mehr übrig ist, scheint ein Pärchen zu wohnen, das selten da ist und bisher immer nur mit Gepäck gesehen wurde. Es könnte sein, dass es sich dabei um die Nachmieterin der Wohnung in der zweiten Etage rechts handelt, ist aber eher unwahrscheinlich.

Warum ich Euch das alles erzähle? Ich habe eine Frage. Und zwar:

Wer in diesem Haus ist/sind der/die DrogendealerIn?

Ja, Ihr dürft Rückfragen stellen um das Rätsel zu lösen. Vorab kann ich schonmal sagen: Die aus dem Erdgeschoss rechts sind’s nicht, und viel mehr Informationen habe ich auch nicht. Lest ggf. auch die Kommentare.

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