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Make-Up Confidential TAG

20. April 2014 von Knitterfee | 1 Kommentar

makeupconfidential

Auch wenn mich niemand getagged hat:ich muss ihn einfach mitmachen. Grin

Welches ist das älteste Stück in Deiner Sammlung?

Das ist eine Frage, die sich natürlich nicht so gaaanz einfach beantworten lässt – es gibt da mehrere Verdächtige. Ich vermute jedoch, dass es meine “Storm” Palette von Sleek* ist. Wie man sieht, tendiere ich stark dazu, nude-Töne zu nutzen, und alles was in den pink-orange-rötlichen Bereich geht. Blau und grün kommen nur äusserst selten an meine Augen Smile Für einen Zehner pro Stück finde ich die Sleek-Paletten aber nach wie vor total großartig. Ich habe noch einige andere in meiner Sammlung – falls Ihr die mal sehen wollt: Kommentar hilft! Wink

SleekStorm

Welches ist das neueste?

Das ist meine Naked 3 Palette von Urban Decay – die gab’s zum Geburtstag und ich liebe sie sehr!

UrbanDecayNaked3

Und natürlich mein Bacon-LipBalm. Auch der war ein Geburtstagsgeschenk, und ja, das Ding ist wirklich hardcore. Er ist vollständig geschmacksneutral, aber der “Duft” haut einen einfach komplett aus den Socken. Da waren sogar ich, und die sonst so nach Bacon geifernden Männer überfordert Grin

BaconLipbalm

Was ist das teuerste Teil?

Definitiv meine Naked-Paletten. Aber ich muss immer wieder sagen, dass sie jeden Cent wert sind – ich benutze sie jeden Tag, die Naked 2 seit 2 1/2 Jahren – nunja, seht selbst.
Teuer ist ja aber immer relativ, denn ich habe auch Produkte, bei denen die Preis-Leistung lange nicht so gut ist wie bei den Naked-Paletten. Meiner Naked2 sieht man ihr Alter nun wirklich so gar nicht an.

UrbanDecayNaked2 IMG_9866

Und das billigste?

Der einzige Eyeliner, der einen ganzen Tag, Abend und im Zweifel auch eine durchtanzte Nacht auf meinen extrem öligen Lidern überlebt: Der Essence Liquid Ink Eyeliner Waterproof. Der Preis liegt Essence-typisch bei ca knapp 2 Euro, genau weiß ich es aber nicht. Leider hat die Qualität des Pinsels in der letzten Zeit etwas nachgelassen, häufiger waren mal abstehende Härchen dabei. Die kann man zwar mit einer Nagelschere abschneiden, aber etwas nervig ist es schon. Wenn es diesen Eyeliner mit einem besseren Pinsel gäbe (etwas besser geformt wäre auch nice), würde ich gerne das doppelte oder dreifache dafür bezahlen. Falls jemand einen weiß, der genau so wie festgetackert hält, aber einen besseren Pinsel hat, lasst es mich wissen!

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Dein größtes Make-Up-Schnäppchen!

Ohja, das waren meine GUERLAIN Météorites Perles ‘Teint Rosé’ . Bei einer Escentual 30% Aktion ergattert und so für umgerechnet knapp 35 Euro anstatt 50 geschossen. Und auch das ist wieder so ein Produkt, wo sich die Investition wirklich lohnt. Jeden Tag in Benutzung – bei den Perlen kann ich natürlich nicht so gut sagen, wieviel ich davon bereits verbraucht habe, aber mein Gefühl sagt mir, dass sie bestimmt noch einige Jahre halten werden. Es gibt ja Menschen, die den Duft nicht so gerne mögen – aber wenn der Duft passt, mag ich Produkte, die etwas nach “Oma” riechen total gerne Grin

GuerlainPerlen GuerlainPerlen_offen

Und Dein absoluter Fehlkauf?

Uh, da gab es diverse – aber ich bin dann sehr konsequent und schmeisse rigoros alles raus, was mir zu viel Platz wegnimmt. Je nachdem verschenke ich an Freundinnen weiter, die das Produkt vielleicht besser gebrauchen können, oder es wandert in den Müll, wenn es wirklich völlig unbrauchbar ist. Ein Fehlkauf, bei dem ich es bisher nicht übers Herz bringen konnte, auch aufgrund des verhältnismässig hohen Preises, war mein Bobbi Brown Pinselreiniger. Reinigt nicht wirklich, man braucht unglaublich viel Produkt – da gibt es bessere und preiswertere Alternativen.
Und weil ich vergessen habe, ihn zu fotografieren, wird das Bild noch nachgereicht – oder auch nicht. Wink

Welches Produkt ist sein Geld wirklich wert?

Wie schon gesagt, die Naked Paletten, die Perlen von Guerlain – und ein paar andere.
Zum Beispiel der Foundation Primer Classic von Gosh. Was Anwendung und Wirkung angeht, für mich ein Dupe zum Smashbox Photo Finish Primer – für gerade mal die Hälfte des Preises.
Allerdings weiß ich nicht, ob man Gosh in Deutschland überall so leicht bekommt wie in Hamburg – hier gibt es mittlerweile in den größeren Filialen mit einer “Beauty Box” immer einen Counter.
Gosh_Primer
Ausserdem: Der Mary-Lou Manizer von The Balm* – wer Highlighter in einem normalen Umfang einsetzt und nicht täglich als glänzende Diskokugel durch die Gegen läuft, hat von diesem Produkt echt ewig was. Die 2 Jahre, die das gute Stück jetzt auf dem Buckel hat, sieht man ihm auch wirklich nicht an, oder?
Mary-Lou_Manizer Mary-Lou_Manizer_offen

Zeige Deine aktuellen Lieblingsteile!

Ich weiß, ich bin eine treue Seele. Immer das gleiche Grin – ich hoffe, das langweilt Euch jetzt nicht total. Die Naked3 ist natürlich als neues Spielzeug einer meiner aktuellen Lieblinge. Und der Rose Gold Blush* von Sleek, den benutze ich derzeit auch fast täglich. Der Gosh Primer, der Essence Eyeliner und die Guerlain Perlen funktionieren einfach so gut, dass ich derzeit nicht das Bedürfnis habe, etwas anderes auszuprobieren.

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Und das hier wäre ja kein TAG, wenn ich nicht jemanden taggen würde.
Daher: Zeigt mal her, Autumn, Jojo, Nina – und alle, die sich getaggt fühlen möchten. Hinterlasst mir dann auch gerne Eure Links als Kommentar, ich bin gespannt!

*(Die Links zum Shades of Pink habe ich übrigens nur gesetzt, weil ich mal wieder gegen Janine beim Schlammcatchen verloren habe. Ich muss dringend mehr trainieren!)

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Das eine Mal.

20. April 2014 von Knitterfee | Keine Kommentare

Das eine Mal, als ein Junge beim spielen zu mir sagte “aber nur wenn Du meine Frau spielst.” und mich dabei komisch ansah.

Das eine Mal, als ich im Schulkarneval ein Kleid trug und die Jungs mir den Rock hochrissen.

Das eine Mal, als ich 15 war und ein alter Mann mir auf die Brüste starrte und sagte “Du hast aber schöne Augen.”

Das eine Mal, als mich ein Typ in einer Online-Singlebörse fragte, ob ich auch auf Mädchen stehe.

Das eine Mal, als es meine 20 Jahre alte Ferienbekanntschaft nicht kümmerte, dass ich erst 14 war.

Das eine Mal, als ich mit 18 eine ältere Prostituierte kennenlernte, die mich fragte, ob ich bei Ihr im Puff arbeiten will.

Das eine Mal, als mich und drei Freundinnen einige Männer auf der Straße fragten, ob wir noch Jungfrauen seien.

Das eine Mal, als ich nach dem Sex fragte ob ich bleiben oder gehen sollte, und er sagte “Naja, ich muss morgen früh raus und ich schlaf auch immer schlecht wenn ich nicht alleine schlafe.”

Das eine Mal, als mein Chef mich von hinten umarmte, während ich an meinem Schreibtisch saß, und mich küsste.

Das eine Mal, als ich herausfand dass mein Partner mich jahrelang mit Prostituierten betrogen hatte.

Das eine Mal, als mir jemand unterstellte dass ich nicht mit ihm flirte, weil ich rassistisch bin.

Das eine Mal, als mich im Vorbeigehen zwei Männer fragten, ob ich heute einen guten Schnitt gemacht hätte.

Das eine Mal, als ein Bekannter mich auf den Hals küsste und mir an den Arsch griff, als ich betrunken war und nicht mehr so gut stehen konnte.

Das eine Mal, als ein Mann mir für 50 Euro eine “Zigarette abkaufen” wollte.

 

Ich will das nicht kommentieren, ich will kein Mitleid, und ich will auch hier keine Kommentare.
Ich will es nur einfach gesagt haben. Und ich will sagen: Ich wundere mich selbst manchmal, dass ich nach dem ganzen Scheiß überhaupt noch Frau sein mag und nicht jeden Mann für völlig ekelhaft halte. Jeder verdient seine eigene Chance.

Das eine Mal.

 

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Budni, DM und mein Ärger.

19. April 2014 von Knitterfee | 5 Kommentare

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Seit 14 Jahren lebe ich in Hamburg – und Budni war immer einer meiner liebsten Drogeriemärkte. Nicht zuletzt, weil es nun wirklich an fast jeder Ecke einen Markt gibt. Sogar das Budni-Bonusprogramm nutze ich mehr als gerne, weil ich alle paar Monate einen Gutschein zugeschickt bekomme, den ich dann direkt beim nächsten Einkauf einlösen kann. Und: Budni hatte die Eigenmarken von DM im Sortiment. Richtig: Hatte. Vor einigen Tagen wollte ich neue Spülung kaufen. Wie ich bereits in meinem Artikel zu meiner pinken Haargeschichte erzählte, liebe ich die Haarprodukte von Balea. Preiswert, tolle Wirkung, silikonfrei – und der Duft ist bei jedem einzelnen Produkt anders, aber immer gut. Gestern wollte ich also mal wieder Spülung aufstocken und fand meine Balea-Tuben nicht. Dass Budni schon seit einigen Monaten das DM-Toilettenpapier durch eine eigene Budni-Marke ersetzt hatte, ist mir zwar aufgefallen, war mir aber nicht wichtig. Nun habe ich genauer hingesehen und: Die Alverde-Theke wurde durch Benecos ersetzt, die P2-Theke durch Pinsel, und die Balea-Produkte durch eine “Budni Care” Eigenmarke.

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Ich bin ja bekennender Verpackungsjunkie, und auch wenn mir bestimmte andere Verpackungen teurerer Marken mit Sicherheit besser gefallen, so war Balea für mich immer auch verpackungstechnisch ansprechend. Insbesondere, weil die Farbcodierung der einzelnen Produktreihen immer schön eindeutig war, und sich auch im Regal sehr schön machte. Immer alles bunt und farbenfroh, aber nicht zu verspielt. I like. Die Budni Care Eigenmarke dagegen kommt nicht mit besonders viel Farbe daher. Alle Verpackungen sind mit einem leicht cremeweißen Grundton gestaltet, die Farbe ist eher pastellig. Sieht ziemlich langweilig im Regal aus und lädt nicht zum zugreifen aus. Da ich aber Spülung brauchte, habe ich trotzdem mal eine mitgenommen – für ca 65 Cent, dachte ich mir, geht das mal.
Sie ist nicht schlecht  – aber eben lange nicht so gut wie die Produkte von Balea. Insbesondere der Duft gefällt mir lange nicht so gut, auch wenn er nicht unangenehm ist.

Nun wird das keine Budni-Boykott-Androhung. Dafür bin ich zu faul, und ich habe keine Lust, jedes Mal Toilettenpapier und Waschmittel von Altona, wo sich der nächste DM befindet, nach St. Pauli zu karren. Aber mein Kaufverhalten wird sich definitiv noch stärker verändern, das weiß ich jetzt schon. Da ich ohnehin mindestens einmal in der Woche nach Altona rüberfahre, wird dann eben der Spülungskauf etwas großzügiger mit eingeplant. Und dort werde ich dann vermutlich auch eher andere Produkte verstärkt kaufen, wenn ich denn eh schonmal da bin. Trotzdem gibt es insbesondere bei unseren größeren Budnis ja auch die Beauty-Boxen, in denen für mich besonders der Gosh-Counter interessant ist. Es bleibt also spannend.

Der Hintergrund der ganzen Geschichte ist wohl, dass es über die Jahre eine Kooperation von Budni und DM gab: Budni vertrieb die Eigenmarken von DM, dafür hatte DM versprochen, dem Hamburger Platzhirsch unter den Drogeriemärkten keine oder nur wenig Konkurrenz zu machen – und hielt sich nicht daran. Nun habe ich keine Zahlen oder Fakten, die meine Theorie belegen, aber ich vermute schon, dass DM ein weitaus größerer Konzern ist als Budni. Dass Budni sich aber davon nicht beeindrucken lässt und die Zusammenarbeit beendet, finde ich gut und mutig.

Ich hoffe, dass Budni sowohl bei der Qualität als auch beim Design der eigenen Produkte nochmal stark nachbessert und so einen stärkeren Kaufanreiz schafft.

Meine Frage, natürlich besonders an die Hamburger, wie seht Ihr das?
Seid Ihr auch enttäuscht, dass die DM-Eigenmarken ersetzt wurden, oder ist Euch das eher egal?

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Knöpfe sind zum drücken da. (Achtung, persönlich.)

7. April 2014 von Knitterfee | 1 Kommentar

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Du stehst vor mir, völlig betrunken, ich lehne an der Wand, völlig betrunken.

Es ist mein Geburtstag, und Du bist plötzlich da.

Wir streiten. Ich weiß nicht worüber eigentlich, denn eigentlich ist ja alles klar. Eigentlich.

Du hast gesagt, Du willst nicht, ich hab Dir weh getan, mit meiner Ignoranz, weil ich Dir keine Chance gegeben habe. Ich hab gesagt, jetzt will ich, ich hab’s kapiert, aber ich hab ja auch keine Ahnung wie das gehen soll. Du hast jetzt eine andere. Die ist aber nicht da. Die ist nicht bei Dir. Es ist mein Geburtstag, und Du bist bei mir.

Klar, den Laden hast Du mir gezeigt. Ich hab mich in die Party verliebt und in Dich. Trotzdem bin ich wütend, Du bist hier, Du tanzt mit allen möglichen anderen Frauen, an meinem Geburtstag.

Ich will nicht mit Dir tanzen,
wenn ich Dich nicht küssen darf.

Die Wand ist schön kühl. Der Salon gleicht um diese Zeit eher einem Dampfkessel. Der Flur zur Treppe hat ein bisschen Luft. Leise ist es trotzdem nicht. Du stehst vor mir, Dein Arm an die Wand gestützt, wieder mal kein Abstand zwischen uns, der Abstand, den Du willst und ich nicht.

Sie sagen, unser Streiten sieht wie küssen aus.
Wir können beides leider viel zu gut.

Dein Blick sagt, dass Du heute schon viel getrunken hast. Dein Mund sagt, dass Du mit mir befreundet sein willst. Und er sagt: “Du weißt ja welche Knöpfe Du drücken musst, und das ist auch nicht fair.”

Für einen kurzen Moment frage ich mich, warum es jetzt meine Schuld ist, dass Du Knöpfe hast, und ich sie drücke. Dann schaltet sich mein betrunkener Kopf wieder ein und will einen Knopf drücken.

Ich will Dich anspringen. Ich will Dich schubsen und heulen und Dich anbrüllen. Und Dich anspringen, Dich küssen, Deine verdammten Knöpfe drücken, bis Du aufgibst.

Aber ich will auch irgendwie nicht mehr. Ich weiß ich könnte, aber irgendetwas sagt mir, dass ich gehen sollte.

Du sagst “Ich will mit Dir befreundet sein” und ich sage “Du willst mich aber auch vögeln” und gehe weg.

Ich muss noch tanzen. Sie sagen, tanzen hilft. Ich weiß nicht genau wobei, aber es stimmt.

Also tanze ich. Du sitzt am Rand der Tanzfläche, mit einem hübschen Mädchen, einem von diesen Mädchen die so aussehen als hätten sie einfach nur irgendwas aus dem Schrank gezogen, einen Hauch Make-Up aufgelegt und losgelaufen.

Diese Art von Mädchen sieht einfach zauberhaft aus.

In mir brennt es. Aber ich kann nicht.

Weil ich nicht weiß, wie oft ich mir mein Herz noch brechen lassen kann, bis es nicht mehr zu flicken ist.

Du verschwindest wieder, für eine ganze Weile. In meinem Kopf läuft ein Film. Du vögelst gerade irgendeine andere Frau auf der Toilette.

Dabei wollte ich das immer mal mit Dir tun.

Als Du wieder auftauchst, trete ich die Flucht an. Ich habe Angst vor einer nächsten Runde, einer, wo ich nicht weggehen kann und Deine Knöpfe doch wieder drücke, und wir wissen, wo das endet, und das willst Du ja nicht.

Du willst eine Stunde später ein Bier mit mir trinken, als ich wieder zurück auf dem Kiez bin, und einen Freund bei der Arbeit besuche und Currywurst esse. Das schreibst Du mir per Whatsapp.

Ich verstehe es nicht. Ich verstehe mich selbst auch nicht. Denn ich gehe rüber, finde Dich auf der Tanzfläche, und ich will Deine Knöpfe drücken, Dich schon wieder anspringen.

Erleichtert bin ich, dass Du alleine nach Hause gegangen bist, so wie ich.

Werd mal erwachsen, denk ich mir, mach das nicht jetzt.

Weil ich doch nicht immer betrunken mit Dir nach Hause gehen will. Weil ich lieber wieder mit Dir Kaffee und Kakao to go im Hafen will, wie bei unserer ersten Verabredung. Wo Du meine Hand genommen hast, damit ich beim runterhopsen von der Mauer nicht falle.

Du hast immer gesagt, ich soll nicht so viel denken… aber wenn ich nicht denke, dann passiert sowas wie vorletzten Freitag. Und letzten Montag. Und Du bist kein Spielautomat. Ich sollte nicht Deine Knöpfe drücken, denn dann nehme ich mir nicht mal mehr selbst ab, dass ich das ernst meine.

Und ich sehe Dich an und sage, ich gehe jetzt nach Hause.

“Kein Bier mehr?” “Kein Bier mehr.”

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