The Geek shall inherit the earth.

Kulleraugen-Attacke mit dem Benefit They’re real! Push-up Liner

30. August 2014 von Knitterfee | 2 Kommentare

BenefitLinerDe

Kaum ein Beauty-Produkt wurde in den letzten Monaten dermaßen gehypt wie der They’re real! Push-up Liner von Benefit. Gut, vielleicht ist das auch nur mein persönlicher Eindruck, als bekennendes Benefit-Fangirl hatte ich natürlich sofort Sternchen in den Augen und meine Hände machten eine lustige Grabsch-Bewegung.
Trotzdem wollte ich erst einmal einige Reviews abwarten und schauen, ob sich die Investition lohnt.
Doch zu meinem Glück fand ein Sample des Eyeliners seinen Weg in meinen Briefkasten und so gibt es heute einen kleinen Kulleraugen-Look von mir – und eine kleine Review.
Auch wenn dies kein ausführlicher Vergleich werden soll, so kann ich natürlich nicht darüber hinwegsehen, dass der Benefit-Liner bereits einen Kollegen auf dem Markt hat: Den Maybelline Lasting Drama 36H Gel Liner.
Maybelline_Benefit Benefitlinerdetail
Jedoch kann ich jetzt schon sagen: Benefit gewinnt mal wieder.
Ja, die Spitzen unterscheiden sich, und die des Maybelline Liners ist etwas starrer und damit für mich besser in der Handhabung – aaaber: Der Benefit-Liner hält. Und hält. Bis ich ihn mit meinem Balea-2-Phasen-Entferner eben mal schwuppdiwupp abwische. Und ich habe sehr ölige Lider, und leider noch Schlupflider. Übrigens der Hauptgrund dafür, dass ich so selten Augen-Makeups poste: Man sieht sie einfach nicht.
Ich werde demnächst dann mal einen Test machen und beide wirklich gegeneinander antreten lassen – einer für’s linke Auge, einer für’s rechte.

In beiden Fällen ist die Handhabung Übungssache, denn egal welchen Weg, einen Lidstrich zu ziehen, man bisher gefunden hatte: Dieser ist einfach nochmal völlig anders.

Natürlich möchte ich Euch auch nicht eine vollständige Ansicht meines Looks vorenthalten, denn darum geht’s ja eigentlich.
Den Rest meines Make-Ups halte ich jedoch meist eher nude-ish, wenn ich Eyeliner trage (und höre beim Wort nudish die Chefin verächtlich schnauben Grin)
Daher keine wilden Farbspiele, sondern einfach ein guter Griff in meine Naked3-Palette. Die vollständigen Produktliste findet Ihr dann weiter unten.
Ich bin mir sicher, dass man auch ganz wunderbare Katzenaugen mit dem Benefit-Liner schminken kann, ich jedoch mag gerne Kulleraugen:
BenefitlinerLook1

Zum “Lash-Hugging-Effekt”, den Benefit verspricht, kann ich übrigens nur sagen: Stimmt. Das Produkt gleitet sehr gut an den Wimpernkranz und hinterlässt keine Lücken, wie ich das von anderen Gel-Eyelinern leider nur zu gut kenne.

Benefitlinerlook2

Und zum Schluss, wie versprochen, noch die vollständige Produktliste:

Alle_Produkte

* Kostenloses PR-Sample
** Affiliate-Link
*** Alle The Balm Produkte beim Schlammcatchen gegen Janine gewonnen.

So, ich mache mir jetzt Abendessen und freue mich darauf, dass der Mann aus Berlin zurückkehrt. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Abend und einen entspannten Sonntag. Und eine Nacht mit viel Schlaf. Das ist gut für die Haut und man braucht weniger Concealer Wink

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10 Jahre Bloggerei und immer noch nicht Millionärin.

23. August 2014 von Knitterfee | 3 Kommentare

Oder: entweder ich hab alles falsch gemacht, oder alles richtig.

10Jahre
Es gibt Menschen, die fangen heute so mit dem Bloggen an. Als Hobby. Weil schön kreativ und so. Sie gehen dann zu Workshops, für die sie Geld bezahlen. Sei es “Wie fotografiere ich meine Katze, damit sie besonders niedlich aussieht” oder “Instagram für Hobbyköche”.
Als ich damals mit dem Bloggen anfing, gab’s sowas nicht. Frei nach dem Motto: Wir hatten ja nichts, damals.
Wir hatten niemanden, der uns sagte, dass man eine Nische braucht, die man füllen kann. Wir WAREN die Nische. Wir hatten niemanden, der uns erklärte was Reichweite ist – wir maßen unseren Bekanntheitsgrad über eine kleine Charts-Liste auf der Startseite unseres Bloganbieters. Wir hatten auch niemanden, der uns Vernetzung erklärte – Kommentare schrieb man aus Spaß und nicht für Verlinkung, und in die Blogroll kamen Blogs, die man gerne las.
Wir hatten ja nichts, damals.

Wir hatten die Entscheidung zwischen myblog, twoday.net und livejournal, oder wer ganz nerdy war, schrieb sich sein eigenes System.
Aber beliebt waren schon diese Bloganbieter, die eine Art Community anboten, so dass man auch andere Blogs finden konnte. War nämlich sonst ganz schön schwer, so ohne Facebook und Twitter.

 

Egal, wie auch immer, blablubb.
Vor 10 Jahren hatte ich noch eine eigene Website. Also so eine richtige, mit HTML und iFrame und allerlei Designsünden. Aber irgendwie passierte so viel, meine Ausbildung zur Mediengestalterin stand bevor und ich hatte Zeit und ein hohes Mitteilungsbedürfnis. Und weil das ständige aktualiseren und hochladen ganz schön nervig war, landete ich bei myblog.de
10Jahre_1
Ja, das war mein allererster, total einfallsreicher Blogeintrag. Und ja, dieser Blog existiert immer noch, auch wenn er die Zeichen nicht mehr richtig anzeigt und nicht sonderlich umfangreich ist.
Bei myblog schrieb ich bis 2006 regelmäßig auf zwei verschiedenen Blogs, viel alltägliches, vieles, das vermutlich heute eher auf Facebook, Instagram oder Twitter landet.
Viele Kontakte verloren sich mit der Zeit wieder – tatsächlich gibt es aber immer noch eine ganz besondere Krawallkröte und Meisterstalkerin, die mich seit dieser Zeit begleitet, ja, Carina, ich mein Dich. Und ich benutz Deinen richtigen Namen – ich behaupte mal, damit bist Du mehr als genug anonymisiert Wink
2006 folgte dann der Umzug auf WordPress – das hielt 2 Jahre an, dann hatte ich das dringende Bedürfnis, den Blog zu archivieren und von vorne anzufangen. Zugegeben, den Impuls hatte ich in den letzten Jahren immer mal wieder – aber jedesmal denke ich mir, was soll’s. Steht der Kram halt im Internet, für die Ewigkeit. Und ganz ganz üble Geschichten stelle ich auch manchmal auf privat. Aber ehrlich gesagt lese ich meine alten Artikel nur noch sehr selten und wundere mich immer wieder, wenn jemand mir erzählt, dass er meinen Blog von vorn bis hinten durchgelesen hat.

Und nun steh ich da. 10 Jahre Bloggerin – und an heutigen Maßstäben gemessen völlig unerfolgreich. Monetarisierung? Find ich meistens doof. Davon leben können? Mwahahaha.
Deswegen gibt’s auch keine Geschenke für Euch, kein Gewinnspiel. Ich habe keine einzige Firma angeschrieben und um Sponsorings gebeten, und bis auf einige wenige weiß glaube ich niemand, dass dieser Geburtstag heute ist. Und ich finde, das passt ziemlich gut zu mir.

Ja, vielleicht sollte ich mich auf Teufel komm raus vernetzen, vielleicht sollte ich zu Workshops gehen, es darauf anlegen dass Firmen mich zu Events einladen und mir kostenlose Produkte zuschicken. Vielleicht sollte ich das Potenzial, was in so einem Blog schlummert besser nutzen. Aber aus der Geschichte heraus, nach all den Jahren in denen mein Blog mein persönlicher Spielplatz war, finde ich es unglaublich schwer, eine Umstrukturierung vorzunehmen und das Blogger-Dasein zu rofessionalisieren. Irgendwie fühl ich mich immer wie P!nk in ihrem Song “Raise your Glass” Minute 2:30 – will voll reinhauen, verpasst aber ihren Einsatz. Fuck.

Wissterwasichmein?

Egal, Happy Blogbirthday to me. Trinkt n Schnaps auf mich. <3

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Buchstabendeko Love Home Relax diy

20. August 2014 von Knitterfee | 3 Kommentare

Oder: wie ich einen Titel wählte, der möglichst viele Suchmaschinensucher auf meinen Blog spült.

Es ist ja so:
Ich mag Worte, und ich finde Deko toll, aber ehrlich: Ich stell mir doch keine Buchstaben hin, die sagen: “Hier biste zu Hause, hier wirst Du geliebt, entspann Dich mal.”

- wenn ich das nicht selber merke, bin ich in der falschen Wohnung -

Und jedes Mal, wenn ich irgendwo diese fertigen Buchstabendekos sehe, denke ich mir: ORRR!
Wer mit dem Begriff nicht vertraut ist: Stellt Euch einfach vor, dass Ihr sehr genervt seid und sagt dann mal laut “ORRR!” – Na, verstanden?

So trivial also Worte wie “HOME” und “RELAX” sind, “ORRR” sagt mindestens genau so wenig oder viel aus Wink

Auf die Idee kam ich, als wir bei den Wohngeschwistern auf eine Rückmeldung von Elli (Eli? Ach, ich bin so schlecht mit Namen) warteten, die fleissig unserem neuen Esstisch hinterhertelefonierte. In einer Kommode befanden sich jede Menge Buchstaben, und weil ich ein Spielkind bin und keine Lust mehr auf Möbel gucken hatte, bastelte ich mir ein ORR – leider fehlte ein R, aber man kann ja nicht alles haben.

Orr_Wohngeschwister

Und dann dachte ich mir so, wenn, dann richtig – und begab mich mit Isa diese Woche zum Bastelmarkt, wo ich wieder mal viel zu viel Geld ausgab, aber das soll nicht Thema sein – und besorgte mir ein ORRR.

Ich dachte mir, das ORRR als Buchstütze oder einfach als Deko-Objekt zu verwenden wäre cool, ich wollte es etwas kleiner haben, und idealerweise nicht als einzelne Buchstaben.
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Bevor also der gute Goethe in der Verschenkkiste landet, habe ich beschlossen, ihn als Basis für mein ORRR zu benutzen.
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Damit die Seiten nicht auseinanderfleddern, habe ich sie mit Sprühkleber zusammengeklebt – dafür reicht es, alle paar Seiten zu sprühen, weil der Sprühkleber das dünne Papier schön durchdringt. Dann habe ich eine dicke Schicht Alleskleber von aussen einmal rundum geklebt, und über Nacht trocknen lassen.

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Dann habe ich die Buchstaben schön unordentlich aufgestellt und mit Heißkleber beklebt – geht mit Sicherheit auch mit anderem Kleber, wenn Ihr allerdings so chaotisch talentiert seid wie ich, tragt bei der Verwendung von Sekundenkleber Gummihandschuhe – ich könnte Euch da Geschichten erzählen…
Kurz trocknen lassen, vorher natürlich alles mit Folie abgeklebt, Sprühlack ist ja immer so eine Schweinerei.
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Und dann das ganze nach einer halben Ewigkeit des Sprühdosenschüttelns einfach einsprühen, trocknen lassen, und fertig ist das genervte Kitschobjekt:

ORRR

So, Ihr dürft mir jetzt mal verraten, welches Wort Ihr vergolden würdet. Habt einen schönen Tag!

 

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