The Geek shall inherit the earth.

Von Brötchen und anderen Dingen

13. Juni 2015 von Knitterfee | Keine Kommentare

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Aus gegebenem Anlass:

Es ist für mich sehr schwierig, immer wieder mit Brotersatz, Keksen, Marmelade etc. konfrontiert zu werden.
Ich weiß, dass es für die meisten Menschen schwer vorstellbar ist, dass mir das nicht fehlt.

Fakt ist: Es fehlt mir nichts. Ich möchte kein Brot und auch keine Marmelade und was weiß ich was man alles so ersetzen kann, angeboten bekommen. Denn wenn ich anfange, Fakeprodukte zu essen, will ich die richtigen. Meine Essstörung, mein Kopf, macht keinen Unterschied zwischen dem Brötchen, das theoretisch lowcarb ist, und dem, das nicht lowcarb ist.
Wenn ich das Bedürfnis nach solchen Produkten habe, mache ich es lieber selber, weil ich dann weiß dass nur Sachen drin sind, die okay für mich sind. Ein Bekannter hat mal zum grillen “Eiweißbrot” mitgebracht, bei genauerem Nachfragen ergab sich, dass es sich um Eiweiß in Form von Gluten handelte. Das wäre für mich fatal gewesen.

So wie die gut gemeinten glutenfreien Brownies zu Nicht-Weihnachten. Der Zucker machte, dass ich den ganzen Teller aufessen musste, aufgrund der Menge tierische Bauchschmerzen bekam, einen Zuckercrash und ein schlechtes Gewissen bis zum Mond. Ich muss jetzt fast heulen, weil ich mich deswegen so schäme. Ich bin süchtig.

Mir Brötchen, Brot, Marmelade, andere gezuckerte Dinge, Nudeln, Reis etc. anzubieten ist für mich das gleiche, wie einem trockenen Alkoholiker ein Bier hinzustellen oder einem Junkie eine Heroinspritze hinzulegen, und nein, ich übertreibe nicht.

Daher: Bitte einfach nicht immer und immer wieder mit solchen Fragen um die Ecke kommen. Für mich ist es jedes Mal eine Belastung, freundlich abzulehnen, und manchmal schaffe ich es nicht. Das schadet mir dann.

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Meine liebsten LCHF-Foodie-Accounts

3. Juni 2015 von Knitterfee | Keine Kommentare

Ich wollte diese Liste schon eine ganze Weile zusammenstellen, bin aber nie so wirklich dazu gekommen. Jetzt habe ich gerade 5 Minuten und dachte, ich mach das mal Wink

schwedischer Account mit 11K Abonnenten

Ein von LCHF (@annaslchf) gepostetes Foto am

  USA, noch recht klein, nicht nur Essen

Ein von @the_keto_wanderer gepostetes Foto am

  Account auf englisch, knapp 2K Follower, tolles grafisches Konzept!

Ein von @thewhiteplatee gepostetes Foto am

  Eher kleinerer schwedischer Account mit nicht nur, aber viel Futter. 

      Whole30-Account auf englisch, Autoimmunprotokoll

Deutschsprachiger Account mit 1,5K Abonnenten

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11 Momente, die jede selbständige Frau im Homeoffice kennt

24. Mai 2015 von Knitterfee | 2 Kommentare

Wie der eine oder andere weiß, bin ich selbständige Mediengestalterin – wer gucken will, was ich da so genau mache, darf natürlich gerne mal bei meinem Portfolio vorbeischauen:

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Ab und zu werde ich um mein Homeoffice beneidet, aber ehrlich: Sooo toll ist das gar nicht.
Wer selbst von zu Hause aus arbeitet, weiß das, und ich habe mal die 11 Momente zusammengetragen, die wohl jede selbständige Frau im Homeoffice kennt:

 

Wenn Du im Mai endlich Deine Buchhaltung für Januar abschließt:
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und Du auf dem Weg zur Kaffeemaschine mit schlechtem Gewissen durch Wäscheberge steigst
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Wenn Menschen Deinen Beruf als “Hobby” bezeichnen
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und sie dann auch noch Dein hart verdientes Geld “Taschengeld” nennen
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Wenn die Suche nach einem Steuerberater, der Dich nicht wie ein kleines Mädchen behandelt, sich schwieriger gestaltet als die Suche nach einem gut sitzenden BH.
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Wenn alle Paketzusteller immer bei Dir klingeln, um Pakete für die Nachbarn abzugeben,
weil Du “ja eh da bist”

DHL
DPD
GLS
Hermes
UPS

KundInnen versuchen, Dir um 22 Uhr Abends Aufträge per Facebook-Messenger zu übermitteln.
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Du mal wieder verpeilt hast, dass Sonntag oder Feiertag ist, und Dich wunderst, warum Du niemanden erreichst.
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Dein Partner Urlaub hat und glaubt, Du müsstest nicht arbeiten.
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Du niemanden hast, der mit Dir über lustiges Tiervideo lacht.
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Nicht mal Deine Katze, die motzt nämlich, weil sie natürlich gerade jetzt einen riiiesen Hunger hat.
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Aber, andererseits:

OHNE! BH! INS BÜRO!

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7 Tage Dänemark – *fast* ohne Internet

23. Mai 2015 von Knitterfee | 1 Kommentar

Ich hatte ein Haus gebucht, ein Haus mit Sauna und Meerblick, ein Haus ohne Internet. Als mir das auffiel, kam irgendwie keine Panik in mir auf, das wunderte mich. Ich freute mich sogar irgendwie ein bisschen. Ich bin rastlos, das weiß man, wenn man mich etwas besser kennt, ich kann nur sehr selten einfach nur “sein”, und wenn es mal passiert, dann zelebriere ich das “sein” mit einer solchen Leidenschaft, dass es auch schon wieder nicht sonderlich entspannt ist.

Aber: ich habe guten Kontakt zu meinem inneren Kind. Also fragte ich mein inneres Kind, was es denn im Urlaub gerne machen würde.
“Essen”, sagte es, “Ich will ganz viel essen!” Geht klar.
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“Spielen will ich! Aufm iPad!” sagte es. “Und was?”
“Na, Pflanzen gegen Zombies auf jeden Fall! Und vielleicht auch Monopoly!”

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“Und in die Sauna!” “Davon muss ich jetzt aber kein Foto zeigen, oder?”
“Neneee hihihi! Das wäre ja ein Nackfoto! Hihihi! Uuuund puzzlen!”

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“Und dem Wetter zusehen!”

“Also willst Du eigentlich nur drinnen rumgammeln?”
“Naaahaaain! Wir können auch am Strand spazieren gehen und mit Strandgut spielen und lustige Häuser angucken!”

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“Und ausmalen!” “Ausmalen?! Ich bin 33, bei Seifenblasen bin ich ja noch dabei, aber ausmalen?!”
“JAHA! Ausmalen ist voll gut. Vor allem weil Deine eigenen Zeichenskills jetzt nicht so der Hammer sind.”
“Ähem. Dankeschön. Ja, dann bestell ich wohl mal ein Malbuch?”
(Stifte: eine Mischung aus alten Buntstiften und ein paar neuen Faber-Castell Colour Grips und Art Grips)

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Dazu kann man übrigens super Hörspiele und Hörbucher hören. Mein inneres Kind ist eher einfach gestrickt und verlangte: “Tommy Jaud!”
*seufz*

“Und wenn wir doch mal ins Internet wollen?!”

“Also erstens hat Søndervig, wo das Haus steht, offenes WLAN. Und ansonsten hab ich ein kleines 100MB-Paket für mein iPhone gebucht.”

“Aber eigentlich wollen wir ja gar nich ins Internet!”

“Richtig. Die schönen Fotos können wir auch später noch hochladen.”

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